Glück Sprüche

Sprüche über Glück und Zufriedenheit

1580 Sprüche in dieser Kategorie

Jeder ist seines Glückes Schmied, – ja wohl, aber zum Schmieden gehören nicht nur rüstige Arme, sondern auch leidlich gutes Handwerkszeug, und dieses Handwerkzeug, das ist gerade das Glück selber.

Scherr, Michel. Geschichte eines Deutschen unserer Zeit, 4 Bde., 1858

Grundlage des Glücks ist die Unkenntnis der Zukunft.

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Großes Glück hat selten lange Dauer, Lautem Jubel folgt oft tiefe Trauer.

Wagner, Tage und Worte. Gesammelte Reisesprüche für die Wanderung durch das Leben, 1903

Was Ihr das Glück nennt, ist nur ein Aufruhr der Sinne, ein Sturm der Leidenschaften, dessen Anblick erschreckend ist selbst vom sicheren Ufer aus.  O, wie sollte man diesen Stürmen Trotz bieten? Wie das Wagnis eingehen, sich einzuschiffen auf ein Meer bedeckt mit tausend und abertausend Trümmern von Schiffbrüchigen?

Laclos, Gefährliche Liebschaften (Les Liaisons dangereuses), 1782

DaswahreGlück ist kein so unzuverlässiger Gast. ... Das wahre Glück ist kein Schmetterling, der nach wenigen Augenblicken von der Blume wegflattert. ... Es besteht nicht in Sachen, es hängt nicht vom Geld ab; es liegt in der Persönlichkeit und im Charakter. Es besteht darin, daß man das Leben unter dem Gesichtspunkt des Rechtes und der Gerechtigkeit beurteilt und behandelt. ...

Marden, Wer sich viel zutraut, der wird viel leisten!, übersetzt von Dr. Max Christlieb 1911

Nur Dummköpfe können sagen, daß es kein Glück auf Erden gibt. Glück ist Inspiration.

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Glück gibt nicht, aber es borgt.

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Glück ist für den denkenden Menschen meist einfach: Sich denkend verhalten.

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Das Glück gleicht jenen großen Herren, die lieber freigebig sind, als ihre Schulden bezahlen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944. 1886

Hier ist das Glück vergänglich wie der Tag, Dort ist es ewig wie die Liebe Gottes.

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Die beiden Eckpfeiler des Glücks: Liebe und Arbeit.

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Der Glückliche, das ist ein halber Idiot, dem alles gedeiht und Früchte trägt.

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Wenn, was wir klüglich und weislich erdacht, Das Glück uns tückisch zu Schanden gemacht; So ist das hart zu untergehn. Aber tausend Mal härter ist es zu sehn, Wenn was das Glück uns legte zur Hand Tölpisch zerschlug unser Unverstand.

Schopenhauer, A., Nachlass. Brieftasche (1822/23)

Wenig Menschen sind verständig genug, um glücklich zu sein.

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Um glücklich zu sein, fordert es beim Menschen nicht bloß, daß er wohl versorgt sei, sondern auch, daß er glaubt, er sei's.

Pestalozzi, Ein Schweizer-Blatt (Wochenschrift), 1782. Nr. 9 vom 28. Februar 1782

Das selbstgeschaffene Glück baut sich auf Misserfolgen auf.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Das Glück in dieser Welt besteht darin, nicht unglücklich zu sein. Man beachtet es nicht mit zwanzig Jahren, man weiß es mit sechzig.

Jouffroy, Das grüne Heft (Le cahier vert), entstanden 1822-36

Ich nenne nämlich Glück nur die vollen und überschwänglichen Genüsse, die in dem erfreulichen Anschauen der moralischen Schönheit unseres eigenen Wesens liegen.

Kleist, H., Briefe. An Christian Ernst Martini

Warum haben wir unser Glück nicht bis zur letzten Tiefe genossen, als es durch unsere Hände glitt?

Flaubert, November (Novembre), 1842; deutsch von E. W. Fischer, Leipzig 1916

Tapferkeit in Verbindung mit Macht führt zu Tollkühnheit.

Aristoteles, Politik

Das Glück Hat wer von Glück gesprochen? Ist gar ein schönes Wort, Dem Ohr ist es verklungen, Dem Herzen hallt es fort. Wie eine holde Sage, Vom Glauben fromm geweiht, So wie ein reizend Märchen Aus längst vergangner Zeit. Es weckt so süße Ahnung Wo es die Herzen traf, Und wiegt auch große Kinder Zuweilen noch in Schlaf.

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