Glück Sprüche

Sprüche über Glück und Zufriedenheit

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Unglück, also Pech zu haben, ist ärgerlich, doch Glück, also Dusel zu haben, ist irgendwie beschämend.

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Das Märchen vom Glück Das Märchen vom Glück, das ich euch sag', Dauert gerad' einen Herzensschlag; Dürft drum mein Märchen nicht töricht schelten, So tief ihr's faßt, so tief wird's euch gelten! Und dies ist mein Märchen: Das echte Glück Bleibt nur gerad' einen Augenblick. Einmal hat's einer am Ärmel genommen Und hielt's gefangen in seinem Haus, Da hat es grau-graue Haare bekommen; Und wie das Glück graue Haare bekommen, Da sah es genau wie das Unglück aus … Mein Märchen, es dauert so lang' wie das Glück: Einen Herzensschlag; einen Augenblick.

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Schlechte Menschen sind ja im Glück unausstehlich.

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Das Glück trägt seinen Sturz in sich selbst.

Seneca, Von der Kürze des Lebens (De Brevitate Vitae), um 49 n. Chr. 4. Kapitel. Übers. J. M. Moser (1829) Originaltext: In se ipsa fortuna ruit

Vor allem aber muß man Glück noch haben; Gar wenig helfen sonst die andern Gaben.

Ariosto, Der rasende Roland (Orlando furioso), 1516-32. 16,46

Mit dem Glück ist es wie mit den Uhren: die am wenigsten komplizierten geraten am wenigsten in Unordnung.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Was ist das Glück? Ein leicht Geschick, Ein leichtes Herz, Ein leichter Schmerz, Ein leichtes Brod, Ein leichter Tod.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Ladet man das Glück zu sich, verspricht man ihm die überschwänglichste Aufnahme – und ist es da, versäumt man sogar, es zu empfangen.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Was richtest du ohne Ruh' und Rast Nach Fortuna's Gaben den Blick? Wenn du im Leben kein Unglück hast, So ist ja Das schon ein Glück.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die Kraft des Menschen ist das einzige wahre Fundament seines Glückes. […]

Pestalozzi, Zweites Zehntenblatt, 1799

Wie oft träumt der Mensch eine künftige Glückseligkeit und verschläft darüber die gegenwärtige.

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Keine Maus wird dir glauben, dass eine schwarze Katze Glück bringt.

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Glück ist die Erfüllung von Kinderwünschen.

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… ein kleines Glück – das ist doch immer etwas Anständiges.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Reifes Glück Meine Blütenjahre sind ungenutzt dahingeflossen; denn das Glück hielt seine Pforten neidisch vor mir zugeschlossen. Lachend schaut es durch den Spalt, nun des Sommers Rosen starben – und von seinem Erntefelde beut es mir die reifen Garben.

Müller-Jahnke, Gedichte, Gesamtausgabe, hg. von Oskar Jahnke 1910

Das tiefste Glück des Menschen liegt in seiner Einbildungskraft.

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Was ist das Glück? Was ist das Glück? Ein süßer Traum der Gegenwart, Den milde Genien aufgespart – Vergessen der Vergangenheit Mit ihrem Leid – Vergessen aller Zukunft auch, Verhüllt in goldnem Nebelrauch – Ein reicher Wonnetag allein Im Blitzesschein – Des Weltengeistes Anwesenheit, Das Vollgefühl der Ewigkeit, Kein Vorwärts mehr und kein Zurück – Das ist das Glück!

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Wer Glück will, muß erwerben, was ihm kein Schicksalsschlag entreißen kann.

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Wenn du am glücklichsten bist, sieht dich Gott!

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Sie, die Frauen finden oft das Glück in den Armen eines Mannes, den sie anbeten. Wir dagegen finden es selbst an der Seite einer willigen Frau, die uns mißfällt.

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Verlass mich nie! Mein Glück, du bunter Traum!

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Aus dem Gedicht »Ohne Heimat!«, entstanden 1859