Gott Sprüche
Sprüche über Gott
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Ich wäre der unglücklichste Mensch der Welt, wenn ich wüsste, dass ich nicht in der Gnade Gottes stünde.
Ein Mensch, der Gott gehorcht, erwählt das beste Teil; Ein Mensch, der Gott verläßt, verläßt sein eignes Heil.
Wer Gott finden will, muss sich selbst verlieren.
Gott ist für diejenigen, die an ihn glauben, weiter nichts, als ihnen alle unbekannten Ursachen.
Gebet eines Spielmanns Ich möchte wohl, wenn's möglich wär Daß Gott bekäm, was ich bekam Die Sorgen all, und all den Gram Und daß ich Gott wär, so wie er. Dann ging es ihm, wie's mir geschah Ich zahlt ihm was mir ward zurück Wie immer nur dem Schlechten ja Gewährt wird seiner Güter Glück So hole er sich dort den Dank Und nicht bei mir für seine Gaben Mir lieh er keinen Heller blank Die Seele nur – die kann er haben.
Wie recht hatten die Archaischen, die denselben Gott für Diebe und für Händler hatten.
Nicht durch Stimmenmehrheit sind Himmel und Erde entstanden [...].
Man sollte [...] bedenken, daß 'Gott' für jeden Menschen etwas anderes ist, wie für jeden Menschen Welt und Ich etwas anderes ist, daß ich Gott nicht anders definieren kann als das, von dem ich mich schlechthin abhängig fühle.
Warum redest du von Gott mehr als du weißt, oder dir geoffenbaret ist?
Es peitscht mancher seinen Gott, wo er sich peitschen sollte!
Forschen nach Gott Ich suche dich, ich suche dich, o Unerforschlicher! der du im Dunkel wohnest, und über Geisterwelten thronest; unsichtbar streust du Segen aus; wo ist dein großes Vaterhaus? Unendlicher! Unendlicher! wo find ich dich? Ich suche dich, ich suche dich, o Unergründlicher ! In unermeß'nen Fernen, da strahlt dein Thron von jenen Sternen, Umwehst du mich im Frühlingshauch, und duftest mir vom Blüthenstrauch; du Herrlichster! du Herrlichster! wo find ich dich? Bist du ein Traum? bist du ein Traum? o Unbegreiflicher! Woher die Sternenheere? dies Blumenland? die Früchte, Meere? der Mensch, dein Bild voll Geist, Verstand? Es sind die Werke deiner Hand! Allschaffender! Allschaffender! du bist kein Traum!
Der Gott der Christen ist ein Vater, der ein riesiges Aufhebens um seine Äpfel macht, aber keine großen Versuche unternimmt, seinem Sohn zu helfen.
Wenn die Gottheit den Gebeten der Menschen folgen würde, so würden alle Menschen allzu schnell umkommen: soviel Schlimmes erbitten sie fortwährend füreinander.
Nur Gott ermißt den Weg der Heidenseele, den fürchterlichen Steilhang hin zum Ziel. Nur Gott wägt ihre Angst vor Furcht und Fehle, die wache Angst des Wissenden, der fiel.
Du kleidest Dich mit meiner Seele und bist doch selbst ihrer innerst Kleid.
Grabschrift des Pietro Aretino (Nach dem Italienischen) Böses nur sagte der Schelm von jedermann, außer von Gott nicht. Aber wieso? Er sprach: »Selbigen kenne ich nicht.«
Als Gott den ersten Menschen schuf, da war ihm schon der letzte kund, Gedanken hört er wie den Ruf, die Herzen kennt er aus dem Grund.