Gott Sprüche – hoffnung

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Der Gott, der uns in den Himmeln entfloh, aus der Erde wird er uns wiederkommen.

Rilke, Geschichten vom lieben Gott, entstanden 1899; Erstdruck unter dem Titel »Vom lieben Gott und Anderes. An Große für Kinder erzählt«, 1900 (2., veränderte Ausgabe 1904). Ein Märchen vom Tod und eine fremde Nachschrift dazu

Unsere Freude, unser Friede, unsere Ruhe, das Ende all unserer Beschwerden ist nur Gott. Glücklich, die zu ihm ihr Herz wenden!

Augustinus, Erklärungen zu den Psalmen (Enarrationes in Psalmos), um 392-418

Gott erlegt uns keine Prüfungen auf, ohne uns zugleich die Kraft zu geben, sie zu ertragen.

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O reines und glänzendes Strahlen! O nachtvertreibende Sonne der Weisheit! O Siegerin über Sturm und Flammen! Deine Glorie füllt die Welt!

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Gott hat wohl Füße von Wolle, aber auch Hände von Eisen.

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Herr, du bist die Geborgenheit, die Ruhe, die Fröhlichkeit und die Freude.

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Nehmt Gottes Melodien in euch auf.

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Tritt in Gottes Spuren. Er hat deine Schuhgröße.

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Bedenke, dass du auch auf einsamen Wegen nie allein gehst. Wenn du an Gott denkst und lauschst, hörst du den Schritt der Engel.

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Ohne eine Gottheit gibt's für den Menschen weder Zweck, noch Ziel, noch Hoffnung, nur eine zitternde Zukunft, ein ewiges Bangen vor jeder Dunkelheit und überall ein feindliches Chaos unter jedem Kunstgarten des Zufalls.

Jean Paul, Selina oder über die Unsterblichkeit der Seele, 1827 (Fragment, posthum veröffentlicht). III. Erde

Es ist doch nur Ein Gott, der die Sonne scheinen und die Bäume wachsen läßt, und er weiß doch wie es gemeint ist, ob man so oder so zu ihm betet.

Auerbach, Sämtliche Schwarzwälder Dorfgeschichten, entstanden 1842-80 (diverse Einzeldrucke), 10 Bde., 1884. Sechster Band. Brosi und Moni, 18. Kapitel

Die Götter sterben nicht. Der Glaube des undankbaren sterblichen Pöbels stirbt.

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Die Priesterin darf aus dem Tempel nicht gehen. Du bewahrst die heilige Flamme, du bewahrst im Stillen das Schöne, daß ich es wiederfinde bei dir.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Zweiter Band. Erstes Buch. Hyperion an Bellarmin

O Welt, sieh hier dein Leben am Stamm des Kreuzes schweben, dein Heil sinkt in den Tod! Der große Fürst der Ehren läßt sich willig beschweren mit Schlägen, Hohn und Spott.

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Mach in mir deinem Geiste Raum Daß ich dir werd ein guter Baum, Und laß mich wohl bekleiben.

Gerhardt, P., Gedichte. Aus: Geh aus, mein Herz, und suche Freud (14. Strophe). Erstdruck in der 5. Auflage von Johann Crügers Gesangbuch 'Praxis Pietatis Melica', 1653. Heute üblicher Text für den dritten Vers: "Und laß mich Wurzel treiben"

Lobet den Herren alle, die ihn ehren; laßt uns mit Freuden seinen Namen singen und Preis und Dank zu seinem Altar bringen. Lobet den Herren!

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Du meine Seele singe, wohlauf und singe schön dem, welchem alle Dinge zu Dienst und Willen stehn! Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd; ich will ihn herzlich loben, solang ich leben werd.

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Auf die Guten und die Frommen läßt der Herr die Reste kommen.

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Das ›Gelobt sei‹ bei Elend ist eine Ironie, eine Parodie des ›Gelobt sei Gott‹ bei Wohlergehen. Gott kann sich nicht daran erfreuen.

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Ein Mann betete: "O Herr, öffne mir ein Tor, damit ich zu dir kommen kann." Als eine Frau ihn hörte, sagte sie: "O, du Dummkopf! Ist das Tor denn verschlossen?"

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In allen meinen Taten laß ich den Höchsten raten, der alles kann und hat, er muß zu allen Dingen, soll's anders wohl gelingen, selbst geben Rat und Tat.

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