Gott Sprüche – klassisch
428 Sprüche gefunden
Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris.
Je größer der Mensch, desto größer sein Gott.
Der Ernährer aller Menschen ist Gott und der Staat ihr Unterernährer.
Ein Gott hat mancherlei Lieder mir in die Seele gepflanzt.
Es muß einen Gott geben, kein Volk lebt auf der Erde, das nicht einen Gott hätte.
O, wollten halb so eifrig nur dem Himmel wir uns weih'n, Als schöner Weiber Dienste – traun, wir könnten Engel sein!
Gott wollte die Menschen züchtigen, da sandte er ihnen die Juristen.
Gott wird oft von vielen als Zeuge angerufen: sie wissen, dass er keine Aussagen macht.
Gleichartig sind Götter und die sterblichen Menschen geboren.
Jeder Mensch hat die Sehnsucht, sich unter etwas Erhabenes zu stellen, einem Gott zu dienen.
Was dir erscheint, ist nicht, es zerrinnt wie ein eitles Traumbild Spurlos: Einer nur ist, Gott, der dir nirgend erscheint.
Der Instinkt, der einen Gott verlangt, ist erhabener als die Spitzfindigkeit, die ihn verwirft.
Götter haben schon oft geringere Hütten betreten.
Gott ist nicht wählerisch in seinen Boten und Werkzeugen, und die irren sich, die da meinen, daß er die Welt mit spitzen Fingern anfasse und das Nämliche von ihnen verlange.
Denn im Anfang war der Mensch und seine GötterEins, da, sich selber unbekannt, die ewige Schönheit war.
Ich genüge mich an meinem Stande Ich genüge mich an meinem Stande, in den der Höchste mich gesetzt, Und acht es gar für keine Schande, bin ich nicht jedem gleichgeschätzt. Ich darf so wenig meinen Schöpfer anklagen als der Ton den Töpfer.
Die Götter leben, Erkenne sie, die furchtbar dich umgeben!
Wenn die Götter ihr verjagt, Kommen die Gespenster.
Gibt es Gott? Ich weiß es nicht. Ich weiß, es gibt ein Gesetz meines geistigen Wesens. Die Quelle, den Ursprung dieses Gesetzes nenne ich Gott.
Da oben ist ein anderer Ätti (Vater), strahlend in ewigem Lichte der allmächtigen Liebe; es ist der reiche Gott und die Sterne sind sein glänzend Kleid. Und den haben viele verloren aus den Augen, und sie wissen nicht, wo er ist; und doch haben sie keine Angst und behaglich wandern sie auf dem Lebensmarkte auf und ab, .... ja, gemahnt an ihn, erschrecken sie, und möchten die Reden von ihm für Träume ausgeben, für Träume schwindsüchtiger und mondsüchtiger Thoren.
Im Anfange hatten die Menschen keine anderen Könige als die Götter und keine andere Regierung als die theokratische. … Schon daraus allein, daß man Gott an die Spitze jeder politischen Gesellschaft stellte, folgte, dass es ebenso viele Götter wie Völker gab. Zwei einander fremde und fast immer feindselig gesinnte Völker konnten nicht auf die Dauer einen und denselben Herrn anerkennen.