Gott Sprüche – klassisch

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Die Vorsehung begünstigt gewiß nicht einzelne, sondern die tiefe Weisheit ihrer Ratschläge dehnt sich auf die Zurechtweisung und Veredlung aller aus.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 28. Januar 1827

Von der Gottheit nichts begehren als sie selber, würde wohl das Richtige sein.

Feuerbach, Ein Vermächtnis, hg. von Henriette Feuerbach, 2. vermehrte Auflage 1885

Gott ist das, wovon etwas Größeres nicht gedacht werden kann.

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Ein Mensch, der Gott gehorcht, erwählt das beste Teil; Ein Mensch, der Gott verläßt, verläßt sein eignes Heil.

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Wie recht hatten die Archaischen, die denselben Gott für Diebe und für Händler hatten.

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Nicht durch Stimmenmehrheit sind Himmel und Erde entstanden [...].

Hebbel, F., Gedichte. Aus: Der Genius

Grabschrift des Pietro Aretino (Nach dem Italienischen) Böses nur sagte der Schelm von jedermann, außer von Gott nicht. Aber wieso? Er sprach: »Selbigen kenne ich nicht.«

Mörike, E., Gedichte

Als Gott den ersten Menschen schuf, da war ihm schon der letzte kund, Gedanken hört er wie den Ruf, die Herzen kennt er aus dem Grund.

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Er, der hier im Menschen wohnt, und jener dort in der Sonne, die sind eins.

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Und magst in der Prosa den Herrgott du flieh'n – In der Dichtung kommst du nicht aus ohne ihn!

Vierordt, Deutsche Hobelspäne. Stoßseufzer und Stammbuchblätter, 1909

Selbst die Götter können ihre Geschenke nicht widerrufen.

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Nie wird der die Statue auf dem Altar gehörig verehren, der sie als einen Stamm im Garten gekannt hat.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [198.]

Höre mich an, du gerechter Geist der Schöpfung, und entscheide, wer der Dieb sei: ob derjenige, der mir die Freiheit nimmt, den Boden zu benutzen, der mir mit meiner Geburt gegeben ward, oder, wenn ich einen Teil der Erde dazu benütze, um auf ihr zu wohnen und mich von ihr zu ernähren in Wahrheit und Frieden.

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Der König fragte den Heiligen: "Denkst du auch an mich?" Der Heilige antwortete: "Ja, dann, wenn ich Gott vergesse."

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Jeder Begriff von Gott ist leeres Geschwätz. Aber die Idee der Gottheit ist die Idee aller Ideen.

Schlegel, F., Fragmentensammlungen (Kritische Fragmente, Blüthenstaub, Athenäums-Fragmente, Ideen), 1797-98. Ideen [15]

Wenn es einen Gott gibt, […] muß er notwendigerweise gerecht sein; denn andernfalls wäre er das schlechteste und unvollkommenste von allen Wesen.

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Wie groß ist Gott, Ozanam, und unser Wissen ein Nichts!

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Der Mensch, welchen nicht der Gedanke an Gott hinaufzieht, den zieht die niedere Natur hinab.

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Zu der Vorstellung eines allmächtigen und allwissenden Gottes gehört auch die Vorstellung von der Ausnahmslosigkeit seiner Gesetze.

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Der Mensch dachte sich sein eignes Gegenteil; da hatte er seinen Gott.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1840

So will's ja der Berater Der Welt, daß in der Kunst Das Kind den eignen Vater Erlöst vom ird'schen Dunst, Und für die heil'ge Schüssel Voll Blut's, die er vergießt, Ihm dankt mit einem Schlüssel, Der ihm das All erschließt.

Hebbel, F., Gedichte. Aus: Ein Geburtstag auf der Reise