Gott Sprüche – klassisch
428 Sprüche gefunden
Wir sollten uns keine Meinungen über die Götter bilden, denn sie sind uns unbekannt.
Es kann in Ewigkeit kein Ton so lieblich sein, Als wenn des Menschen Herz mit Gott stimmt überein.
Gott Auf hohem Berge, da wohnest du, ich wandle empor, immerzu, immerzu ... Millionen Jahre wandle ich schon und schaue noch immer nicht deinen Thron. Einst rauchen die Höhen wunderbar, da stehe ich oben, Sonne im Haar. Wir schauen uns an und lächeln uns zu, denn du bist ich und ich bin du.
In seiner Güte schuf Gott das Nützliche, in seiner Weisheit das Schöne, in seiner Macht das Große.
Nehmen wir die Gottheit zu unserem Ausgangspunkt. Was die Aussagen über diese Gottheit an und für sich betrifft, so ist allein der kein Dummkopf, allein der kein Frevler, der – nichts über sie aussagt.
Der Mensch denkt sich Gott so, wie er ihn sich wünscht; aber Gott bleibt immer so, wie er ist.
Denn Gott ist Licht, er wohnt allein im Lichte.
Halt an, wo laufst du hin, der Himmel ist in dir; Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.
Ich bin aus Gott wie alles Sein geboren, ich geh im Gott mit allem Mein zu sterben, ich kehre heim, o Gott, als Dein zu leben.
Gott So bin ich nur als Kind erwacht, so sicher im Vertraun, Nach jeder Angst und jeder Nacht Dich wieder anzuschaun. Ich weiß, so oft mein Denken mißt: wie tief, wie lang, wie weit, – Du aber bist und bist und bist, Umzittert von der Zeit. Mir ist als wär' ich jetzt zugleich Kind, Knab und Mann und mehr, Ich fühle: nur der Ring ist reich Durch seine Wiederkehr. Ich danke Dir, Du tiefe Kraft, Die immer leiser mit mir schafft Wie hinter vielen Wänden; Jetzt ward mir erst der Werktag schlicht Und wie ein heiliges Gesicht Zu meinen dunklen Händen.
Wo ist Gott? Im Meeresrauschen! Wo ist Gott? Im Eichenwald! Kehr in dich und lerne lauschen, Seinen Atem hörst du bald! Wo ist Gott? Im Duft der Linde Und im Lied der Nachtigall! Und im Hauch der Frühlingswinde, Überall im Weltenall!
Lerne die Zeiten verstehen. Den erwarte, der über der Zeit ist, den Zeitlosen, den Unsichtbaren, der unseretwegen sichtbar war. Mühet euch miteinander, kämpfet, laufet, leidet, ruhet, wachtet miteinander als Gottes Haushalter, Tischgenossen und Diener.
Ich kam, sah, Gott aber siegte.
Es gibt keine Richtung, aus der Gott nicht kommen könnte, keine, aus der er kommen müßte.
Diejenigen aber, welche, anderen Göttern anhängend, dieselben gläubig verehren, auch diese verehren in Wahrheit mich, [...] auch ohne dass eine Vorschrift dafür vorherginge.
Gott gab für groß' Erdenpein ein gutes Weib, Gesang und Wein.
Der Verstoßene Allenthalben irret umher, wen Gott von der Tür stößt, Wem er sie öffnet, den nimmt jeder mit Gütigkeit auf.
Immer steht jeder Mensch Gott allein gegenüber.
Nenne die Gottheit wie du willst. Sie bleibt immer anonym. Worauf es allein ankommt, ist, daß der Topf sich beuge vor dem Töpfer, das Gemächte vor dem Schöpfer.
Ein französischer Bischof, zur Zeit Ludwigs XIV., besuchte ein vornehmes Haus und fragte dort den achtjährigen Sohn der Familie, einen aufgeweckten Jungen, indem er eine Orange aus einem Körbchen auf dem Tisch nahm: "Mein Kind, ich will dir diese Orange geben, wenn du mir sagst, wo Gott ist." — "Und ich, Herr Bischof, werde Ihnen den ganzen Korb voll Orangen geben, wenn Sie mir sagen, wo Gott nicht ist", erwiderte ihm der Knabe.
Gottes Wille hat kein Darum.