Gott Sprüche – klassisch

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Hilft Gott uns nicht, kein Kaiser kann uns helfen.

Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 2. Akt, 1. Szene, Rudenz

Wer dem Himmel gehorcht, besteht; wer dem Himmel widersteht, vergeht.

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Gegen die Heiligen bist du heilig, und gegen die Treuen bist du treu, gegen die Reinen bist du rein, und gegen die Verkehrten bist du verkehrt.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 18,26f)

Auf alle vorwitzigen und unbedachten Fragen über die Götter schwiegen die Jünger des Pythagoras und hielten das für die richtige Antwort.

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Der du die wahre Sonne der Welt bist, die immer auf- und niemals untergeht.

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Der Gott meines Hirns ist ein Götze, ich verderbe mich in seiner Anbetung; der Gott meines Herzens ist mein Gott, ich veredle mich in seiner Liebe.

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Gottlos im strengen Sinne des Wortes ist niemand, der sich für eine große Angelegenheit opfern kann.

Naumann, Gotteshilfe. Gesamtausgabe der Andachten aus den Jahren 1895-1902, Göttingen 1904

Gott dienen mit beständ'gem Sinn Ist aller Weisheit Anbeginn.

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Wenn ich den Menschen gebildet und ihm von meinem Geist eingehaucht habe, so fallet betend vor ihm nieder.

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Wohin ich mich wende, immer finde ich des Ewigen Spur, des Allgegenwärtigen Nähe.

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Keiner hat je so geliebt, und so etwas in sich Gutes und in sich Großes, als die Bibel von ihm saget und setzet, ist nie in eines Menschen Herz gekommen und über all sein Verdienst und Würdigkeit. Es ist eine heilige Gestalt, die dem armen Pilger wie ein Stern in der Nacht aufgehet, und sein innerstes Bedürfnis, sein geheimstes Ahnden und Wünschen erfüllt.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Sechster Teil. Briefe an Andres. Erster Brief

Je edeler ein Ding, je mehr ist es gemein; Das spüret man an Gott und seiner Sonnen Schein.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Einer, der für unreligiös gilt, ist allgemein verschrieen, wäre er auch der rechtschaffenste Mensch der Welt.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An Voltaire, am 6. Juli 1737

Du führst meinen Geist ins Weite, wehest Weisheit ins Leben und mit der Weisheit die Freude.

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Er aber wandelt hin zu Unsterblichen; Denn nirgend darf er bleiben, als wo Ihn in die Arme der Vater aufnimmt.

Hölderlin, F., Gedichte. Aus: Der gefesselte Strom (1801)

Gott hört auch den Segen des Ungläubigen; seine Weisheit und Liebe wägt nicht zwischen der armseligen Form – wenn er aus treuem Herzen kommt.

Marlitt, Das Geheimnis der alten Mamsell, 1868

Außer Gott gibt es nichts, was die Seele wirklich sättigen kann; Gott ist das Brot der Seele, wird ihr dies genommen, so verhungert sie.

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Gegen den Pantheismus habe ich hauptsächlich nur dieses, daß er nichts besagt. Die Welt Gott nennen heißt sie nicht erklären, sondern nur die Sprache mit einem überflüssigen Synonym des Wortes Welt bereichern. Ob ihr sagt "die Welt ist Gott", oder "die Welt ist die Welt" läuft auf eins hinaus.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 5. Einige Worte über den Pantheismus

Gott ist in der neuen Philosophie, was die letzten fränkischen Könige unter den Majores Domus, ein leerer Name, den man beibehält, um bequemer und unangefochtener sein Wesen treiben zu können.

Schopenhauer, A., Nachlass. Bogen Q (1813)

Ob man sich ein Idol macht aus Holz, Stein, Metall, oder es zusammensetzt aus abstrakten Begriffen, ist einerlei: es bleibt Idololatrie, sobald man ein persönliches Wesen vor sich hat, dem man opfert, das man anruft, dem man dankt.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 15. Über Religion

Nicht gleich anfangs zeigten die Götter den Sterblichen alles, Sondern sie finden das Bessere suchend im Laufe der Zeiten.

Nestle, Die Vorsokratiker in Auswahl, 2. Auflage 1922 (EA: 1908). 13.