Gott Sprüche – klassisch

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Liebe zum Guten (zu Gott) und Unsterblichkeitsglaube ist ein und dasselbe.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Der euch entgegentritt auf jeder Spur, den Allerhalter nennet ihr – Natur. Was sträubt ihr euch, ihn Gott zu nennen? Das macht, ihr wollt ihn nicht bekennen.

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Es gibt keinen Gott außer in der Freiheit, wie es keine Freiheit gibt außer in Gott.

Ball, Die Folgen der Reformation. Zur Kritik der deutschen Intelligenz, 1919

Gott ist so groß und unbeschränkt, daß man ihn teilen muß, um ihn zu begreifen.

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Gott ist der größte unter den Ingenieuren.

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Bei Tag bist du das Hörensagen, das flüsternd um die Vielen fließt; die Stille nach dem Stundenschlagen, welche sich langsam wieder schließt. Jemehr der Tag mit immer schwächern Gebärden sich nach Abend neigt, jemehr bist du, mein Gott. Es steigt dein Reich wie Rauch aus allen Dächern.

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Das Stundenbuch. Das Buch von der Pilgerschaft, 1901

Nur im Dienste eines Herrn leistet man das, was man wirklich kann. Es gibt keinen höhern Herrn als Gott.

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Vor Blumen und Sternen vor Quellen und rauschenden Hainen, neigt Euch in Ehrfurcht, andächtig gedenk des Einen, der in Schöpferfülle hinter den Dingen steht.

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Einmal lieb' ich, und einmal leb' ich, unsterbliche Götter! Wenn ihr das Eine mir raubt, nehmt auch das Andre dahin!

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Wenn ich Gott wäre, würde ich das Rezept für mich behalten.

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Ich weiß nicht, ob Gott existiert; aber für sein Ansehen wäre es besser, wenn es ihn nicht gäbe.

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Wer die Menschen fürchtet, der fürchtet nicht Gott. Wer aber Gott fürchtet, der fürchtet nicht die Menschen.

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Wenn du Götzen zerschlägst eines andern – vergiß nicht, daß es ihm Götter sind.

Gött, Gedichte, Sprüche, Aphorismen (in: Gesammelte Werke, 1. Band), hg. von Roman Woerner 1910

Heiliger und ehrfurchtsamer ist es, zu glauben, denn zu untersuchen, was die Götter tun.

Tacitus, Germania, 98 n. Chr

Gott bezahlt seine Schulden nicht mit Geld.

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Auch Gott spricht. Von der Sprache des Ewigen erblickt das Auge mehr, Wie das Ohr von ihr hört.

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Wir sehnen uns nach der Welt und finden die Welt. Wenn wir uns nach Gott sehnen, werden wir Gott finden. Sicher, dies ist ein Gesetz: Der brennendste Wunsch in uns muß erfüllt werden.

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Das göttliche Wesen, das sich in der Natur offenbart, ist nichts anderes, als die Natur selbst, die sich dem Menschen als ein göttliches Wesen offenbart, darstellt und aufdrängt.

Feuerbach, Das Wesen der Religion, 1846; erweitert zu: Vorlesungen über das Wesen der Religion, 1851

Daß ich geboren ward, verdank ich Deiner Huld, mein hohes Alter Deiner Langmut und Geduld. Nach hundertjährgem Sündenleben will ich sehn, ob Deine Gnade größer oder meine Schuld.

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Hymne an den Unendlichen Zwischen Himmel und Erd, hoch in der Lüfte Meer, In der Wiege des Sturms trägt mich ein Zackenfels, Wolken türmen Unter mir sich zu Stürmen, Schwindelnd gaukelt der Blick umher, Und ich denke dich, Ewiger. Deinen schauernden Pomp borge dem Endlichen, Ungeheure Natur! Du, der Unendlichkeit Riesentochter, Sei mir Spiegel Jehovas! Seinen Gott dem vernünftgen Wurm Orgle prächtig, Gewittersturm! Horch! er orgelt – Den Fels, wie er herunterdröhnt! Brüllend spricht der Orkan Zebaoths Namen aus. Hingeschrieben Mit dem Griffel des Blitzes:Kreaturen, erkennt ihr mich?Schone, Herr! wir erkennen dich.

Schiller, F., Gedichte. Anthologie auf das Jahr 1782

Was für eine starke Natur muß Gott haben, daß er die Geister aller Welten ertragen kann, die von ihm zehren.

Hille, Gestalten und Aphorismen, in: Gesammelte Werke von Peter Hille, Band 2, hg. von seinen Freunden 1904 (posthum)