Gott Sprüche – klassisch

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So dunkel ist keine Nacht, daß Gottes Auge nicht drüber wacht.

Fontane, Vor dem Sturm. Roman aus dem Winter 1812 auf 13, 4 Bde., 1878. 6. Kapitel: Am Kamin

Gottes Haustür ist immer offen.

Seidel (Hg.), Anthologie aus der asiatischen Volkslitteratur, 1898. Der Perser im Lichte seiner Sprichwörter

Er, der Mensch, nähere sich Gott durch das von ihm aufgestellte Gesetz, und er wird ihn finden. Es wird ihm die Speise des Lebens und das heilbringende Wasser gereicht, sodaß er ferner weder Hunger noch Durst leidet.

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Solange jeder Narr, jeder Theolog, jeder Betbruder und jeder Feuilletonist sich erlauben darf, das Wort Gott so zu verstehen und anzuwenden, wie es ihm gerade genehm ist, wird jede Diskussion über religiöse Fragen unfruchtbar bleiben.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Es kennt der Herr die Seinen und hat sie stets gekannt, die Großen und die Kleinen in jedem Volk und Land. Er läßt sie nicht verderben, er führt sie aus und ein; im Leben und im Sterben, sind sie und bleiben sein.

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Er spricht wie an dem Tage, da er die Welt erschuf. Da schweigen Angst und Klage; nichts gilt mehr als sein Ruf! Das Wort der ewigen Treue, die Gott uns Menschen schwört, erfahre ich aufs neue so wie ein Jünger hört.

Klepper, Gedichte. Aus: Er weckt mich alle Morgen, entstanden 1938

Auf einer Mauer stand: Gott ist tot – Nietzsche. Am nächsten Tag stand darunter: Nietzsche ist tot – Gott.

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Zunächst stand da: Gott ist tot. Nietzsche Ich schrieb darunter: Nietzsche auch. Gott Ein dritter mischte sich irgendwann ein und erklärte: Tote reden nicht. Rambo

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Was Gott schafft, das wird er nicht vertilgen.

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Nah ist die Gottheit jedem und durchschaut ihn ganz.

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Es ist die Aufgabe des wahren Lehrers, uns zu zeigen, daß Gott ist, daß er einmal war; daß er spricht, und nicht, daß er einmal gesprochen hat.

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Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?

Neues Testament. Der erste Brief des Paulus an die Korinther (#1.Kor 6,19)

Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten.

Altes Testament. Der Prophet Amos (#Am 3,7)

Während des Aufenthalts in einem Tempel wurde Meister Tan-hsia kalt, also nahm er eine Holzstatue des Buddha vom Altar und warf sie ins Feuer. Der Hüter des Tempels war entsetzt und verärgert. Daraufhin stocherte der Meister in der Asche: "Was macht Ihr da?" wollte der Tempelhüter wissen. "Ich suche nach heiligen Überresten", erwiderte der Meister. "Die findet Ihr doch sicher nicht in der Asche einer Holzstatue", sagte der Hüter. "Wenn das so ist", meinte Tan-hsia, "hättet Ihr dann noch ein paar Buddhas, damit ich mich wärmen kann?"

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Gott lebt von seiner Anonymität.

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Hätten die Rinder und Rosse und Löwen Hände wie Menschen, Könnten sie malen wie diese und Werke der Kunst sich erschaffen, Alsdann malten die Rosse gleich Rossen, gleich Rindern die Rinder Auch die Bilder der Götter und je nach dem eigenen Ausseh'n Würden die leibliche Form sie ihrer Götter gestalten.

Nestle, Die Vorsokratiker in Auswahl, 2. Auflage 1922 (EA: 1908). 12.

Er besitzt keine sichtbare Form, niemand kann ihn mit den Augen erblicken, man erfaßt ihn mit dem Herzen, mit dem Geist, mit dem Denken. Die ihn erkennen, werden unsterblich.

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Dem lieben Gotte weich nicht aus, Find'st du ihn auf dem Wege.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Der Gang nach dem Eisenhammer, 1797

Dem Einen entgegen, der Vollkommenheit der Liebe, der Harmonie und der Schönheit, dem Einzig Seienden, vereint mit all den erleuchteten Seelen, die den Meister, den Geist der Führung, verkörpern.

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Die Geheimnisse des Herrn gehören denen, die ihn fürchten.

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Aber der Unendliche schweigt; er hat sich längst seiner Welt erbarmt, aber die Geister wissen nicht wie.

Jean Paul, Herbst-Blumine oder gesammelte Werkchen aus Zeitschriften, 3 Bde., 1810-20. Drittes Bändchen. II. Ernste Gedanken und Dichtungen, Julius 1812. 16. Das letzte Geheimnis