Gott Sprüche – klassisch

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Gott hat die lichte, mit Sonne geschmückte Hälfte seines großen Mantels von der Erde hinweggezogen, und mit der andern schwarzen Hälfte, worin Mond und Sterne gestickt sind, das Gehäuse der Welt umhängt, und nun schlafen alle seine Geschöpfe in Frieden.

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Zeus ist Beginn, Zeus Mitte, von Zeus ist alles entsprossen.

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Der wunderbare Klang des Namens Kuanyin ist heilig wie der Donner des Meeres – nichts gleicht ihm in der Welt! Und deshalb sollten wir ihn oftmals nennen.

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Prooemion Im Namen dessen, der Sich selbst erschuf! Von Ewigkeit in schaffendem Beruf; In Seinem Namen, der den Glauben schafft, Vertrauen, Liebe, Tätigkeit und Kraft; In Jenes Namen, der, so oft genannt, Dem Wesen nach blieb immer unbekannt: So weit das Ohr, so weit das Auge reicht, Du findest nur Bekanntes, das Ihm gleicht, Und deines Geistes höchster Feuerflug Hat schon am Gleichnis, hat am Bild genug; Es zieht dich an, es reißt dich heiter fort, Und wo du wandelst, schmückt sich Weg und Ort; Du zählst nicht mehr, berechnest keine Zeit, Und jeder Schritt ist Unermeßlichkeit. Was wär' ein Gott, der nur von außen stieße, Im Kreis das All am Finger laufen ließe! Ihm ziemt's, die Welt im Innern zu bewegen, Natur in Sich, Sich in Natur zu hegen, So daß, was in Ihm lebt und webt und ist, Nie Seine Kraft, nie Seinen Geist vermißt. Im Innern ist ein Universum auch; Daher der Völker löblicher Gebrauch, Dass jeglicher das Beste, was er kennt, Er Gott, ja seinen Gott benennt, Ihm Himmel und Erden übergibt, Ihn fürchtet, und womöglich liebt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Gott und Welt

Gott ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall und dessen Umfang nirgends liegt.

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Was Gott tut, das ist wohlgetan.

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Was Gott ist, wird in Ewigkeit Kein Mensch ergründen, Doch will er treu sich alle Zeit Mit uns verbünden.

Meyer, C. F., Gedichte. Aus: In Harmesnächten

Sogar dies Wort hat nicht gelogen: Wen Gott betrügt, der ist wohl betrogen.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Gott, Gemüt und Welt, 1815. Anmerkung: "Wen Gott betrügt, der ist wohl betrogen." ist ein altes deutsches Sprichwort, das sich bereits im 16. Jahrhundert nachweisen lässt

Es ist kein Zweifel, euer Gott ist ein Gott über alle Götter und ein Herr über alle Könige, der Geheimnisse offenbaren kann.

Altes Testament. Der Prophet Daniel (#Dan 2,47)

Ich bin das Gestern, das Heute und das Morgen, und ich habe die Macht, auch ein zweites mal geboren zu werden. Ich bin die göttliche, verborgene Seele, die die Götter schuf und die Bewohner der Tiefe, des Ortes der Toten und des Himmels versorgt .... Huldige dem Herrn des Schreines, der im Zentrum der Erde steht. Er bin ich, und ich bin er!

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Der Himmel nimmt einem nichts, ohne es unermeßlich zu vergelten.

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O reines und glänzendes Strahlen! O nachtvertreibende Sonne der Weisheit! O Siegerin über Sturm und Flammen! Deine Glorie füllt die Welt!

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Ich bin, das sollst du wissen, [...], der ewige Same aller Wesen, ich bin der Verstand der Verständigen, bin die Kraft der Kraftvollen.

Deussen/Strauß (Übers.), Vier philosophische Texte des Mahâbhâratam. Sanatsujâta-Parvan, Bhagavadgîtâ, Mokshadharma, Anugîtâ, 1906. VII, 10

Gott ist immer in uns, nur wir sind so selten zu Hause.

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Nehmt Gottes Melodien in euch auf.

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Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal – worin der Begriff der Ewigkeit beruht.

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Die Götter sterben nicht. Der Glaube des undankbaren sterblichen Pöbels stirbt.

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Die Priesterin darf aus dem Tempel nicht gehen. Du bewahrst die heilige Flamme, du bewahrst im Stillen das Schöne, daß ich es wiederfinde bei dir.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Zweiter Band. Erstes Buch. Hyperion an Bellarmin

Alles Ding währt seine Zeit – Gottes Lieb' in Ewigkeit!

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Das Ewige und Göttliche wird dadurch dem einzelnen Menschen verhüllt und entfremdet, daß er von dem beherrscht wird, was er beherrschen sollte.

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Gott grüßt alle Welt, aber Wenige danken ihm.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846