Gott Sprüche – klassisch

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In allen meinen Taten laß ich den Höchsten raten, der alles kann und hat, er muß zu allen Dingen, soll's anders wohl gelingen, selbst geben Rat und Tat.

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Nur wenn der Mensch, der Gutes nie geübt, Nie Wahres sehnte, Schönes nie geschaut, Nur der ist ohne Gott und Gott ohne ihn.

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Wer Gott in allem Tun von Herzen loben kann, Der hebt schon in der Zeit das ewge Leben an.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Wir haben Sekunden-, Minuten-, Stundenzeiger; auch Monate, Jahre und Jahrhunderte messen wir; unsere endlichen Begriffe bedürfen das Maßes. Einer aber ist maßlos.

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Hinter einem voranziehenden Gott würden alle Menschen Götter. Tilgt ihr aber das Ideal aus der Brust, so verschwindet damit Tempel, Opferaltar und Alles.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Drittes Bändchen. Sechstes Bruchstück. Sittliche Bildung des Knaben. § 110

Ich bin in Gott, Gott ist in mir, Sein Weltall ist mein Haus.

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Gott ist immer größer, als wir ihn uns vorstellen.

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Bleibe bei nichts, was nicht Gott ist.

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Die Menschen können die Götter nicht missen.

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Wohl dem, den du erwählst und zu dir lässest, dass er in deinen Vorhöfen wohne; der hat reichen Trost von deinem Hause, deinem heiligen Tempel.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 65,5)

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 66,20)

Ich rufe zu dir, denn du, Gott, wirst mich erhören; neige deine Ohren zu mir, höre meine Rede!

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 17,6)

Ich würde nichts Schöneres kennen, als in Ewigkeit weiterlernen zu dürfen.

Morgenstern, Aphorismen und Sprüche, hg. von Margareta Morgenstern, 1960. In me ipsum

Kuanyin mit übernatürlicher Kraft begabt und auch weise im Gebrauch von geeigneten Mitteln, manifestiert sich in jedem Winkel der Welt ihre zahllosen Formen.

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Gepriesen seist Du, mein Herr, mit all Deinen Geschöpfen, zumal durch unsere edle Schwester Sonne, die unsren Tag erleuchtet.

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Höheres gibt es nichts, als der Gottheit sich mehr als andere Menschen nähern, und von hier aus die Strahlen der Gottheit unter das Menschengeschlecht verbreiten.

Beethoven, Briefe. An Erzherzog Rudolf, August 1823

Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.

Neues Testament. Der erste Brief des Johannes (#1.Joh 1,5)

So weit du ausgehst aus allen Dingen, so weit, nicht weniger und nicht mehr, geht Gott ein mit all dem Seinen, dafern du in allen Dingen dich des Deinen völlig entäußerst.

Eckhart, Reden der Unterweisung (rede der underscheidunge). 4. Vom Nutzen des Lassens, das man innerlich und äußerlich vollziehen soll

Wer verehrt die hehren Buddhas und den Jünger, dem verklungen Jeder Jammer, jeder Kummer, der den Hang zur Welt bezwungen, Wer verehrt, die zu Nirvana fanden furchterlöst die Straße, Sammelt einen Schatz des Heils sich ohne Zahl und ohne Maße.

Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 195. und 196. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Das Wesen Gottes macht sich keinem Ding gemein Und muß notwendig doch auch in den Teufeln sein.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Der Sonne tuts nicht weh, wenn du von ihr dich kehrst, Also auch Gotte nicht, wenn du in Abgrund fährst.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675