Gott Sprüche – klassisch

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Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Altes Testament. Der Prediger Salomo (Kohelet) (#Pred 3,11)

Kein Stäublein ist so schlecht, kein Stüpfchen ist so klein, Der Weise siehet Gott ganz herrlich drinne sein.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Gott läßt sich viel abbitten, aber nichts abzwingen.

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Bring deine Gabe nicht, um Gott zu bestechen; denn eine solche wird er nicht annehmen.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 35,14)

Wohl gibt's, wo Götter schaffen, nichts Unmögliches.

Sophokles, Ajax (auch Aias oder Rasender Ajax), ca. 449 v. Chr

Das Göttliche muß das Maß des Göttlichen behalten, und es heißt es beflecken, wenn wir es erniedrigen, um es bequemer und leichter zu erreichen.

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Gott begehrt nichts mehr von uns, denn daß man Großes von ihm erbitte.

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Wie würde Gott als der Ewige bekannt, wenn kein Glanz von ihm ausginge? Denn es gibt kein Geschöpf, das nicht irgendeinen Strahl hätte, sei es das Grün oder der Samen, die Blüten oder die Schönheit.

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Dich findet keiner, der dich nicht suchte.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Ich lachte, als ich hörte, daß der Fisch im Wasser durstig ist. Ich lachte, als ich hörte, daß ein Mann auf Pilgerreise ging, um Gott zu finden.

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Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 26,8)

Wir sind aber nicht eingeweiht in die Zwecke der ewigen Weisheit und kennen sie nicht.

Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen, 1905 (posthum). I. Einleitung. 1. Unsere Aufgabe

Was von oben stammt, will keine Frage.

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Es ist besser aus Liebe zu Gott eine einzige Ungerechtigkeit ohne Murren zu ertragen, als täglich so zu fasten, daß die Sterne leuchten.

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Wo Gott hintritt, wächst Gold, aber der Teufel ist der erste, der es findet.

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Gott hat immer Dienst!

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Gott ist nicht ohne Sünde - er schuf die Welt.

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Gott misst den Menschen nie in Zentimetern.

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Er ist der Herr, sein Knecht bin ich, ich bin sein Stern, er ist die Sonne, ich bin sein Bach, er ist der Brunnen, ich bin seine Stimme, er ist das Wort, ich bin sein Bote, er ist der Hort.

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Wen Götterworte nicht erheben, den erdrücken sie.

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Amen ist des lieben Gottes großes Siegel.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846