Gott Sprüche – klassisch

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Noch einmal ehe ich weiterziehe und meine Blicke vorwärts sende, heb ich vereinsamt meine Hände zu dir empor, zu dem ich fliehe, dem ich in tiefster Herzenstiefe Altäre feierlich geweiht, daß allezeit mich deine Stimme wieder riefe. Darauf erglüht tief eingeschrieben das Wort dem unbekannten Gotte. Sein bin ich, ob ich in der Frevler Rotte auch bis zur Stunde bin geblieben: Sein bin ich – und ich fühl die Schlingen, die mich im Kampf darniederziehn und, mag ich fliehn, mich doch zu seinem Dienste zwingen. Ich will dich kennen, Unbekannter. Du tief in meine Seele Greifender, mein Leben wie ein Sturm Durchschweifender, du Unfaßbarer, mir Verwandter! Ich will dich kennen, selbst dir dienen.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. April – September 1864

Was sollen deine Götter, Des kranken Weltplans schlau erdachte Retter, Die Menschenwitz des Menschen Notdurft leiht?

Schiller, F., Gedichte. Aus: Resignation, 1786

Nicht immer macht der Götze den Götzendiener; nicht immer der wahre Gott den wahren Anbeter.

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Der erscheint Gott am allerwenigsten leer, der am meisten leer erscheint.

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Weltweisheit, deine Diener stützen dich; Gottesweisheit, deine Diener stützest du!

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Ehre den Herrn mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens, so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen.

Altes Testament. Die Sprüche Salomos (#Spr 3,9f)

Gott, du Ewiggleicher, gib, daß ich mich erkenne; gib, daß ich dich erkenne!

Augustinus, Selbstgespräche (Soliloquia), Winter 386-387. 2.1

Gott ist einer; er ist aber nicht … außerhalb des Universums, sondern in ihm, als Aufseher über alles Werden und alles durchdringend ewig seiend…

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Wer das Heilige heilig hält, der wird geheiligt werden, und wer darin unterwiesen ist, der wird im Gericht bestehen.

Altes Testament. Die Weisheit Salomos (#Weish 6,11)

Jeder Unterschied ist Gott fremd, sowohl in Bezug auf seine Natur wie in Bezug auf die Personen. Beweis: Seine Natur ist eine; und jede Person ist eine und eben dieses selbe Eine, was die Natur ist.

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Gleich wie die Einheit ist in einer jeden Zahl, So ist auch Gott, der Ein, in Dingen überall.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Wir sind nicht da um des Besitzes willen, nicht um der Macht willen, auch nicht um des Glückes willen; sondern wir sind da zur Verklärung des Göttlichen aus menschlichem Geiste.

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Herr, lehre mich wahre Großmut! Lehre mich dir zu dienen, so wie du es verdienst: Geben, ohne zu zählen, arbeiten, ohne Ruhe zu suchen, mich aufopfern, ohne einen anderen Lohn zu erwarten als das Bewußtsein, deinen heiligen Willen zu erfüllen.

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Dank des Paria Großer Brahma! nun erkenn ich, Daß du Schöpfer bist der Welten! Dich als meinen Herrscher nenn ich, Denn du lässest alle gelten. Und verschließest auch dem Letzten Keines von den tausend Ohren; Uns, die tief Herabgesetzten, Alle hast du neu geboren. Wendet euch zu dieser Frauen, Die der Schmerz zur Göttin wandelt! Nun beharr ich, anzuschauen Den, der einzig wirkt und handelt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Lyrisches

Bleibe bei uns, Herr, denn es will Abend werden. Bleibe bei uns am Abend des Tages, am Abend des Lebens, am Abend der Welt. Bleibe bei uns in Zeit und Ewigkeit.

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Wo du Gott am lautesten findest, da ist dein Platz.

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Du bist die Welt und du allein – und du bist Gottes, wird sie Gottes sein.

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Wenn du doch Gott nicht kennst, woher weißt Du denn, daß du nichts Gott Ähnliches kennst?

Augustinus, Selbstgespräche (Soliloquia), Winter 386-387

Wenn du willst, daß Finsternis um mich her werde, so preis' ich dich im Finstern, und wenn du willst, daß Licht um mich her werde, so preis' ich dich im Licht.

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Des Herrn Wort hat mich in Klagen versetzt; Auf sein Wort vergeht oben der Himmel von selbst: berghoch ist sein Wort!

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Wir wissen, was der weiße Mann eines Tages erst entdecken wird. Unser großer Geist ist derselbe Gott. Denkt nicht, daß ihr ihn besitzt, so wie ihr unser Land zu besitzen glaubt, denn das könnt ihr nie. Der große Geist ist der Gott aller Menschen, des roten und des weißen Mannes. Dem großen Geist ist diese Erde kostbar. Die Erde zu verletzen heißt, Gott zu verachten.

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