Gott Sprüche – nachdenklich

496 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Gott nachdenklich

Gott hört auch, was man in Gedanken singt.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1845

Nie wird der die Statue auf dem Altar gehörig verehren, der sie als einen Stamm im Garten gekannt hat.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [198.]

Die Welt ist nicht wie ein Gebäude, das weiter besteht, wenn auch sein Baumeister ruht und abwesend ist. Wenn Gottes Hand die Welt nicht mehr trägt und regiert, hört sie auf, zu sein.

Lesaar (Hg.), Wahrheit und Liebe. Belehrende und erbauende Gedanken aus den Werken des hl. Augustinus, zusammengestellt und übersetzt von Heinrich Hubert Lesaar, Mainz 1928

Höre mich an, du gerechter Geist der Schöpfung, und entscheide, wer der Dieb sei: ob derjenige, der mir die Freiheit nimmt, den Boden zu benutzen, der mir mit meiner Geburt gegeben ward, oder, wenn ich einen Teil der Erde dazu benütze, um auf ihr zu wohnen und mich von ihr zu ernähren in Wahrheit und Frieden.

Internet

Der König fragte den Heiligen: "Denkst du auch an mich?" Der Heilige antwortete: "Ja, dann, wenn ich Gott vergesse."

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Gott macht keine Geldstücke, aber aus einem Beutel nimmt er und in den andern wirft er.

Oesch (Hg.), Spanische Sprichwörter, ausgewählt und gesammelt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Wenn Gott nicht verzeihen würde, bliebe sein Paradies leer.

Internet

Der Mensch, welchen nicht der Gedanke an Gott hinaufzieht, den zieht die niedere Natur hinab.

Internet

Der Weg zu Gott ist durch uns selbst.

Internet

Gott kann dir geben, worum du ihn gebeten hast. Bist du dir aber sicher, daß es das Richtige ist?

Internet

Jener, der uns ohne unsere Hilfe erschaffen hat, wird uns nicht ohne unsere Zustimmung erretten.

Internet

Gott ist der Spiegel des Menschen.

Feuerbach, Das Wesen des Christentums, 1841. Erster Teil. Das wahre, d. i. anthropologische Wesen der Religion. 6. Kapitel: Das Geheimnis des leidenden Gottes

Als Gott die Welt erschuf, sah er sie an und liebte sie. Dann suchte er einen Ort, um in ihr zu ruhen und wählte die Wüste.

Internet

Man versteht nichts von den Werken Gottes, wenn man nicht davon überzeugt ist, daß er die einen verblenden und die anderen erleuchten wollte.

Pascal, Gedanken über die Religion und einige andere Gegenstände (Pensées sur la religion et sur quelques autres sujets), Erstdruck 1669/70 (posthum)

Es gibt nämlich Personen von heiliger Einfalt, die für die Geschäfte und Gebräuche der Welt wenig, für den Umgang mit Gott aber viel Verständnis besitzen.

Internet

Die Vorstellung von Gott ist wie eine Haut: Jeder legt sich seine eigene zu.

Internet

Wähnet nicht, man könne Gott mit Beten, nicht aber mit Gehorsam dienen.

Internet

Es gibt Menschen, von denen man nicht sagen kann, daß sie Gott fürchten, sondern sagen muß, daß sie Angst vor ihm haben.

Internet

Darum sollen wir Gott anbeten, welcher nur im Geiste, das ist in dem Innersten des Menschen, verehrt werden kann.

Internet

Gott wendet sich nicht zuerst an den Verstand, sondern an das Herz.

Internet

Gott ist der größte unter den Ingenieuren.

Internet