Gott Sprüche – nachdenklich

496 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Gott nachdenklich

Der Herr mache jede und jeden von uns zu einem Werkzeug des Friedens, daß wir lieben, wo man haßt, daß wir verzeihen, wo man beleidigt, daß wir verbinden, wo Streit ist, daß wir die Wahrheit sagen, wo Irrtum ist.

Internet

Wo ist Gott? Im Meeresrauschen! Wo ist Gott? Im Eichenwald! Kehr in dich und lerne lauschen, Seinen Atem hörst du bald! Wo ist Gott? Im Duft der Linde Und im Lied der Nachtigall! Und im Hauch der Frühlingswinde, Überall im Weltenall!

Internet

Als ich dachte, es sei niemand da, ist Gott gekommen.

Internet

Wenn sich Gott zu den Menschen nahen will, gibt es immer anfangs etwas aufzuräumen.

Internet

Gott offenbart sich selbst in einem jeden, der seinen Zügen folgt.

Internet

Aber sowie er anfängt, gegen Gott zu räsonnieren, wird der sonst klügste Mensch dumm.

Internet

Gott schließt nicht aus, Gott schließt ein.

Merian (Hg.), Antwort. 365 deutsche Gedanken und Gedichte, Verlag Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1930

Der Verstoßene Allenthalben irret umher, wen Gott von der Tür stößt, Wem er sie öffnet, den nimmt jeder mit Gütigkeit auf.

Herder, Blumen aus morgenländischen Dichtern gesammlet (in: Zerstreute Blätter, 4. Sammlung), 1792. Drittes Buch

Immer steht jeder Mensch Gott allein gegenüber.

Internet

Wer Gott schaut, stirbt.

Internet

Es steht nirgends geschrieben, daß Gott unseren Kopf verlange, wohl aber unser Herz.

Kügelgen, Lebenserinnerungen des alten Mannes in Briefen an seinen Bruder Gerhard 1840-1867, Leipzig 1923

Dieses Wiedererkennen Gottes in der Welt ist die eigentümliche Fähigkeit und Begabung jedes großen Menschen.

Friedell, Kulturgeschichte der Neuzeit, 3 Bde., 1927-31. Erstes Buch. Sechstes Kapitel: Die Deutsche Religion. Gott und die Völker

Von der Gottheit nichts begehren als sie selber, würde wohl das Richtige sein.

Feuerbach, Ein Vermächtnis, hg. von Henriette Feuerbach, 2. vermehrte Auflage 1885

Gott aufnehmen, heißt anfangen, wahrer Mensch zu werden.

Internet

Denkt euch: Gott saß vor der Orgel der Möglichkeiten und improvisierte die Welt. Wir Armen, Menschen, hören immer nur die vox humana heraus. Ist sie schon schön, wie herrlich muß das Ganze sein!

Schleich, Die Weisheit der Freude, 1920

Ein Mensch, der Gott gehorcht, erwählt das beste Teil; Ein Mensch, der Gott verläßt, verläßt sein eignes Heil.

Internet

Wer Gott finden will, muss sich selbst verlieren.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Man sollte [...] bedenken, daß 'Gott' für jeden Menschen etwas anderes ist, wie für jeden Menschen Welt und Ich etwas anderes ist, daß ich Gott nicht anders definieren kann als das, von dem ich mich schlechthin abhängig fühle.

Ernst, P., Novellen. Fortsetzung der Geschichte von der Taufe

Es peitscht mancher seinen Gott, wo er sich peitschen sollte!

Gött, Zettelsprüche. Aphorismen, hg. von Volker Schupp und Reinhard Pietsch, Universitätsbibliothek Freiburg i. Br. 1982

Man sagt, daß Gott überall ist, aber immer denken wir an ihn als an ein etwas Entferntes.

Internet

Denke nicht, daß das Wohlgefallen vor Gott so sehr in vielen Werken besteht, sondern darin, sie mit gutem Willen zu wirken, ohne Besitzdenken und falsche Rücksichten.

Internet