Gott Sprüche – trauerkarte

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Wer Gott nahe kommt, verliert, was er hat. Ja, er verliert sich selbst. Aber er gewinnt dafür die höchste Gabe, die Gabe der Demut.

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Wir dürfen die Verbindung mit dem Ewigen nicht verlieren, in dessen Odem doch zuletzt unser Tiefstes lebt.

Lienhard, Aufsatz im »Türmer«, Oktober 1922

Gottlos, lieblos.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Gottes Nähe und Zuspruch können inwendig wohl auch ein Krankenbett zum Paradies machen.

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Die Vorsehung hat tausend Mittel, die Gefallenen zu erheben und die Niedergebeugten aufzurichten.

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 1. Buch, 12. Kapitel

Gott hat die Fürbitte angeordnet, um seinen Geschöpfen die Würde der Ursächlichkeit zu verleihen.

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In der Stille Ist mein Wille Nur auf dich, mein Gott, gestellt; All mein Ringen, all mein Denken Strebt in Gott sich einzusenken, Dessen Hauch mich süß umschwebt. Seelenfrieden Ist beschieden Mir, der so in Gott sich wiegt. O ihr Schmerzen, Gram und Trauer, Seid ihr mehr als Mainachtsschauer, Draus der Tag erglänzt und siegt?

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Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe? Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe? Ich bin dein Krug (wenn ich zerscherbe?) Ich bin dein Trunk (wenn ich verderbe?) Bin dein Gewand und dein Gewerbe, mit mir verlierst du deinen Sinn. Nach mir hast du kein Haus, darin dich Worte, nah und warm, begrüßen. Es fällt von deinen müden Füßen die Samtsandale, die ich bin. Dein großer Mantel läßt dich los. Dein Blick, den ich mit meiner Wange warm, wie mit einem Pfühl, empfange, wird kommen, wird mich suchen, lange – und legt beim Sonnenuntergange sich fremden Steinen in den Schoß. Was wirst du tun, Gott? Ich bin bange.

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Das Stundenbuch. Das Buch vom mönchischen Leben, 1899

Du hast deine Hand ausgestreckt nach mir, o Gott. Denen bist du auf der Ferse, die vor dir fliehen.

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Wenn Gott mit seinen Gaben sparsamer umginge, wären wir dankbarer.

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Wenn ich den Menschen gebildet und ihm von meinem Geist eingehaucht habe, so fallet betend vor ihm nieder.

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Gott ist eine Träne der Liebe, in tiefster Verborgenheit vergossen über das menschliche Elend.

Feuerbach, Das Wesen des Christentums, 1841. Erster Teil. Das wahre, d. i. anthropologische Wesen der Religion. 13. Kapitel: Die Allmacht des Gemüts oder das Geheimnis des Gebets

Du hast kein Mitleid mit dir selbst gehabt – du hast dich nicht geschont – Gott wird mit dir Mitleid haben.

Tolstoi, Die Macht der Finsternis (Власть тьмы), 1886

Gott hört auch den Segen des Ungläubigen; seine Weisheit und Liebe wägt nicht zwischen der armseligen Form – wenn er aus treuem Herzen kommt.

Marlitt, Das Geheimnis der alten Mamsell, 1868

Nie habe ich mir die Menschen vorstellen können ohne Ihn.

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Weite die Barmherzigkeit des Allerhöchsten und miß nicht die göttlichen Dinge mit den engen offiziellen Massen.

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Allgegenwart Gottes: du siehst, hörst, fühlst ihn überall, – er dich nirgends.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen.

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Wie tief auch der Mensch gesunken sein mag, ein letzter Rest von Schamhaftigkeit, Ehrfurcht vor dem Heiligen und ähnlichen Gefühlen bleibt ihm doch, da ist der Punkt, wo die Barmherzigkeit Gottes immer wieder anknüpfen, von dem sie den Menschen wieder erobern kann.

Hesekiel, Von Turgot bis Babeuf. Ein socialer Roman, 3 Bde., 1856

Hab ich, Herr, Gnade vor deinen Augen gefunden, so gehe der Herr in unserer Mitte [...]; und vergib uns unsere Missetat und Sünde und lass uns dein Erbbesitz sein.

Altes Testament. Das zweite Buch Mose (Exodus) (#2.Mose 34,9)

Herr, höre meine Stimme! Lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens!

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 130,2)