Gott Sprüche – trauerkarte
137 Sprüche gefunden
Wer Gott nahe kommt, verliert, was er hat. Ja, er verliert sich selbst. Aber er gewinnt dafür die höchste Gabe, die Gabe der Demut.
Wir dürfen die Verbindung mit dem Ewigen nicht verlieren, in dessen Odem doch zuletzt unser Tiefstes lebt.
Gottlos, lieblos.
Gottes Nähe und Zuspruch können inwendig wohl auch ein Krankenbett zum Paradies machen.
Die Vorsehung hat tausend Mittel, die Gefallenen zu erheben und die Niedergebeugten aufzurichten.
Gott hat die Fürbitte angeordnet, um seinen Geschöpfen die Würde der Ursächlichkeit zu verleihen.
In der Stille Ist mein Wille Nur auf dich, mein Gott, gestellt; All mein Ringen, all mein Denken Strebt in Gott sich einzusenken, Dessen Hauch mich süß umschwebt. Seelenfrieden Ist beschieden Mir, der so in Gott sich wiegt. O ihr Schmerzen, Gram und Trauer, Seid ihr mehr als Mainachtsschauer, Draus der Tag erglänzt und siegt?
Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe? Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe? Ich bin dein Krug (wenn ich zerscherbe?) Ich bin dein Trunk (wenn ich verderbe?) Bin dein Gewand und dein Gewerbe, mit mir verlierst du deinen Sinn. Nach mir hast du kein Haus, darin dich Worte, nah und warm, begrüßen. Es fällt von deinen müden Füßen die Samtsandale, die ich bin. Dein großer Mantel läßt dich los. Dein Blick, den ich mit meiner Wange warm, wie mit einem Pfühl, empfange, wird kommen, wird mich suchen, lange – und legt beim Sonnenuntergange sich fremden Steinen in den Schoß. Was wirst du tun, Gott? Ich bin bange.
Du hast deine Hand ausgestreckt nach mir, o Gott. Denen bist du auf der Ferse, die vor dir fliehen.
Wenn Gott mit seinen Gaben sparsamer umginge, wären wir dankbarer.
Wenn ich den Menschen gebildet und ihm von meinem Geist eingehaucht habe, so fallet betend vor ihm nieder.
Gott ist eine Träne der Liebe, in tiefster Verborgenheit vergossen über das menschliche Elend.
Du hast kein Mitleid mit dir selbst gehabt – du hast dich nicht geschont – Gott wird mit dir Mitleid haben.
Gott hört auch den Segen des Ungläubigen; seine Weisheit und Liebe wägt nicht zwischen der armseligen Form – wenn er aus treuem Herzen kommt.
Nie habe ich mir die Menschen vorstellen können ohne Ihn.
Weite die Barmherzigkeit des Allerhöchsten und miß nicht die göttlichen Dinge mit den engen offiziellen Massen.
Allgegenwart Gottes: du siehst, hörst, fühlst ihn überall, – er dich nirgends.
Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen.
Wie tief auch der Mensch gesunken sein mag, ein letzter Rest von Schamhaftigkeit, Ehrfurcht vor dem Heiligen und ähnlichen Gefühlen bleibt ihm doch, da ist der Punkt, wo die Barmherzigkeit Gottes immer wieder anknüpfen, von dem sie den Menschen wieder erobern kann.
Hab ich, Herr, Gnade vor deinen Augen gefunden, so gehe der Herr in unserer Mitte [...]; und vergib uns unsere Missetat und Sünde und lass uns dein Erbbesitz sein.
Herr, höre meine Stimme! Lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens!