Hoffnung Sprüche

Sprüche über Hoffnung und Zuversicht

524 Sprüche in dieser Kategorie

Hoffnung ist schnell und fliegt mit Schwalbenschwingen; Aus Kön'gen macht sie Götter, Kön'ge aus Geringen.

Shakespeare, König Richard III. (The Tragedy of King Richard the Third), Erstdruck 1597

Hoffnung und Erinnerung sind Rosen, von einem Stamme mit der Wirklichkeit, nur ohne Dornen.

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An der Hoffnung Liebesbrust erwarmet Starrende Verzweifelung.

Schiller, F., Gedichte. Anthologie auf das Jahr 1782. Aus: Phantasie an Laura

Auf der Wiese der Hoffnung weiden viele Narren.

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Hoffnung? Warum hoffen. Steht die Bahn nicht offen zu weit mehr?

Morgenstern, Epigramme und Sprüche, 1922 (posthum)

Selbst die Hoffnung ist schmerzhaft, wenn sie von Angst überschattet ist.

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Ich hoffe noch Und zweifle doch.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Die Starken haben Willenskraft, die Schwachen Hoffnung.

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Hoffnung und Furcht wechseln sich ständig ab.

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In Hoffnung streut des Pflügers Hand Den Samen in das Gottesland. In Hoffnung steigt trotz Sturm und Riff Der Kaufmann in sein schwankes Schiff. In Hoffnung zieht zu Kampf und Strauß Der König auf die Walstatt aus. In Hoffnung trägt des Jünglings Herz Der Sehnsucht namenlosen Schmerz. In Hoffnung senkt ins dunkle Grab Das Weib den Gatten und den Vater hinab. Und Hoffnung ließ auf dieser Erden Noch keinen nimmer zu Schanden werden. Drum, armes Herze, verzage du nimmer: Was auch geschieht, so hoffe du immer!

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Hoffnung sieht das Unsichtbare, fühlt das Unfaßbare und erzielt das Unerklärbare.

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Hoffnung auf Hoffnung geht zu Scheiter, Aber das Herz hofft immer weiter: Wie sich Wog' über Woge bricht, Aber das Meer erschöpft sich nicht. Daß die Wogen sich senken und heben, Das ist eben des Meeres Leben; Und daß es hoffe von Tag zu Tag, Das ist des Herzens Wogenschlag.

Rückert, Gedichte. Pantheon, Erstdruck 1843. Fünftes Bruchstück. Zahme Xenien. Aus: Das Meer der Hoffnung

Weißt du, warum wir hoffen? Wir können nicht ohne Bild leben. Ohne Hoffen haben wir kein Bild in der Seele; da ist nichts.

Varnhagen, Rahel, Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde, 3 Bde., 1834. 15. Juli 1821

Der Pilot Glaube stehet still erhoben Überm mächt'gen Wellenklan, Lieset in den Sternen droben Fromm des Schiffleins sichern Gang. Liebe schwellet sanft die Segel, Dämmernd zwischen Tag und Nacht Schweifen Paradieses Vögel, Ob der Morgen bald erwacht? Morgen will sich kühn entzünden, Nun wird's mir auf einmal kund; Hoffnung wird die Heimat finden Und den stillen Ankergrund.

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Ich kam voll Hoffnung und ich geh voll Schmerz.

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 4. Akt, 8. Auftritt, Raimond

Wer mit den wenigsten Hoffnungen an das Leben herantritt, dessen harren die größten Siege.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Auch in der Stunde der Verzweiflung – bleibt nicht im Grunde des Herzens doch eine winzig kleine schwelende Hoffnung?

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Nichts auf Erden darf uns die Hoffnung rauben, und es gibt keinen Fluch, den der Himmel nicht in Segen verwandeln könnte.

Bodenstedt, Das Herrenhaus in Eschenwalde, 1872

Der Lebende soll hoffen.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 4. Akt, Hochgebirg, Mephistopheles zu Faust

Man muß stets hoffen, wenn man verzweifelt, und zweifeln, wenn man hofft.

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Die Hoffnung ist die Säule, welche die Welt trägt.

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