Hoffnung Sprüche
Sprüche über Hoffnung und Zuversicht
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Die Hoffnung, die aus der Welt geschöpft wird, ist, ohne davon zu reden, daß sie zuletzt täuscht, nie eine völlige; es bleibt immer ein gewisser Grad von Ungewißheit und Ängstlichkeit darin.
Und so zerbröckelt sich Monat um Monat und Jahr um Jahr in sonnenlosem Sich-müde-Hoffen… und nirgends auch nur ein Schimmer von Schein, daß es irgend einmal würde anders sein! Man gibt das Beste, das man kann, man gibt sein glühendstes Herzblut dran, mit Leben bezahltes Leben… und hat man etwas fertig gebracht… dann ist der ganze Dank dafür, daß ein paar Freunde freundlich sagen: Freut mich, das hast du gut gemacht! Und damit ist die Sache dann erledigt!
Es blüht auf öder Haide Ein winzig Blümelein; Es blickt aus tiefstem Leide Ein stiller Hoffnungsschein. – Es dörrt ein Blatt die Sonne Am blühendsten Rosenstrauch; Es zieht durch die höchste Wonne Ein leiser Wehmutshauch.
Der Herr stärke Sie im Glauben, wo Sie nicht sehen, und in der Hoffnung, wo nichts zu hoffen ist!
Nur durch die Hoffnung bleibt alles bereit, immer wieder neu zu beginnen.
Das Menschenherz ist ein Kirchhof begrabener Hoffnungen.
Kriecht die Hoffnung aus dem Loche Kriecht die Hoffnung aus dem Loche meiner Glücksverlassenheit? Putzt sich eine Glanzepoche aus der Trübnis dieser Zeit? Irgendwo vernahm ich Laute wie von schüchternem Applaus, und ich sah ein Licht, das schaute wie verlegene Liebe aus. Blitzt' es nicht auch in der Ferne wie von schimmerndem Metall? – Zweifellos: es drängen Sterne durchs Gewölk sich überall … Andrerseits ist zu erwägen: Hoffnung hat ein großes Maul, und des Dichters armem Brägen deucht ein Huf oft schon ein Gaul.
Zu Gott, den er im Staub verehrte, sprach Einst ein Kalif in seiner letzten Stunde Als einziges Gebet die frommen Worte: "Ich bringe Dir, allein'ger höchster Herrscher, Dir, einzig unbeschränktes Wesen, Alles, Was du entbehrst in Deiner Herrlichkeit Und nur uns Erdenwürmern wolltest gönnen: Schuld, Reue, Elend und Unwissenheit." – Doch hätt' er noch die Hoffnung nennen können.
Was fragst du den Mann Was fragst du den Mann Nach Heimat und Haus? Er hat sie nicht – Du horchest nach Vater Und Mutter ihn aus, Er kennt sie nicht. Was fragst du den Mann Nach Kind und Weib? Er klagt doch nicht, Daß sie ihn verließ Mit Seele und Leib Um einen Wicht … Was fragst du den Mann Nach seinem Gott? Er suchte Licht! – Warum blieb es dunkel In Elend und Spott? Er weiß es nicht.
Etwas war gestorben in jedem von uns. Und was gestorben war, war die Hoffnung.