Hoffnung Sprüche – zukunft
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Ein Mensch hofft, solange er lebt, erst die Toten hoffen nicht mehr.
Scheide, ach scheide Von Hoffnung nicht, Sie ist ein Stern im Leide, Ein Gottvergißmeinnicht!
Ein kleiner Funke kann große Feuer entfachen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer große Hoffnungen wecken.
Die Ohnmacht, die aus der Hoffnungslosigkeit hervorgeht, ist ebenso grausam wie die Hoffnung selbst.
An die Hoffnung klammere ich unverrückt mich an, nichts könnte sonst mich treffen als bestimmtes Los.
Hoffnung ist das nützlichste oder verderblichste aller Güter.
Setzet alle, die ihr eine Ernte wollt, eine Hoffnung nicht bloß voraus, sondern handelt nach ihr, so erfüllt sie sich eben.
Die Hoffnung durch einen Stern ausdrücken, die Sehnsucht der Seele durch einen strahlenden Sonnenuntergang.
Derjenige, der von der Hoffnung lebt, läuft Gefahr, zu verhungern.
Die Hoffnung ist eine Form von Glück und vielleicht sogar das größte Glück, das diese Welt zu bieten hat.
Die Hoffnung ist ein Vorschuss auf das zukünftige Glück.
Wir können ohne alle Freude leben, aber nicht ohne alle Hoffnung.
Hoffe, dulde und hoffe! Alles, was lebet, hofft; Ist der Tag, der dir aufgeht, Anders als hoffend dir schön?
Nur dem frohen Hoffen Steht die Zukunft offen.
Die Hoffnung ist eine große Verfälscherin der Wahrheit: die Klugheit weise sie zurecht und sorge dafür, daß der Genuß die Erwartung übertreffe.
Es ist mir vorlängst einmal der Spruch vorgekommen: Wir sollten selbst da noch hoffen, wo nichts mehr zu hoffen steht. Gewiß ist das ein herrliches Wort, wer's nur verstehen will; mir hat es einst in großer Not den wunderbaren Trost in der Seele erweckt und einen leuchtenden Goldblick des Glaubens. Ein Mensch, den das Schicksal so ängstlich mit eisernen Händen umklammert, der muß am Ende doch sein Liebling sein, und diese grausame Gunst wird sich ihm eines Tages als die ewige Güte und Wahrheit enthüllen.
Viele vernünftige Hoffnungen und Befürchtungen erfüllen sich nicht.
Wer hofft, hat schon gesiegt und siegt weiter.
Hoffnung Hoffnung schlummert tief im Herzen Wie im Lilienkelch der Tau Hoffnung taucht, wie aus den Wolken Nach dem Sturm des Himmelsblau; Hoffnung keimt, ein schwaches Hälmchen, Auch aus nackter Felsenwand; Hoffnung leuchtet unter Thränen, Wie im Wasser der Demant Schon so tausendfach betrogen, Armes, schwaches Menschenherz, Immer wendest du dich wieder Gläubig trauernd himmelwärts. Wie Arachne unverdrossen, Täglich neue Netze spannt, Kreuze auch durch ihre Fäden, Täglich rauh des Schicksals Hand.
Rennst du auf dem Wagen der Hoffnung, wisse, dem Wagen Rennen zwei Läufer zur Seit'! Hüte dich; – Armut und Scham.
Wenn Gott dir eine Tür zuschlägt, öffnet er dir ein Fenster.