Hoffnung Sprüche – zukunft

455 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Hoffnung zukunft

Wehe, wehe dem Mörder, wehe, Der sich gesät die tödliche Saat! Ein andres Antlitz, eh sie geschehen, Ein anderes zeigt die vollbrachte Tat.

Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Chor, Dritter

Zwischen dem Elend und dem Glücke gähnt eine tiefe Kluft. Die Hoffnung schlägt darüber die Brücke, aber sie hängt in der Luft.

Internet

Man muss das Beste hoffen, das Schlimme kommt von selbst.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Sonnenblick und Hoffnung begleiten einander gerne.

Schiller, F., Briefe. An Charlotte von Lengenfeld, 8. Dezember 1789

Der Hoffnungsfreie schläft sanft, Hoffnungsfreiheit ist das höchste Glück [...].

Deussen/Strauß (Übers.), Vier philosophische Texte des Mahâbhâratam. Sanatsujâta-Parvan, Bhagavadgîtâ, Mokshadharma, Anugîtâ, 1906. Mokshadharma

Es fliegen unsere Hoffnungen, die schönen Vögel, hoch – Jedoch Wenn sie am höchsten fliegen, In reinster Himmelsluft sich wiegen, Wo selbst der Adler Flug bereits ein träger, Da kommt die Wirklichkeit, der finstre Jäger, Und schießt sie herab!

Petöfi, S., Gedichte

Wenn Hoffnung nicht wär', So lebt' ich nicht mehr.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Soweit die Sonne leuchtet, ist die Hoffnung auch, Nur von dem Tod gewinnt sich nichts!

Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Chor

Die Hoffnungen schwätzen nach, was ihnen die Wünsche vorplappern.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Hoffnungen sind Farben, Sind gebrochner Strahlen Und der Tränen Kinder; Wahrheit ist die Sonne.

Herder, J. G., Gedichte. Aus: Der Regenbogen

Die größte Freude, die wir han, Ist gutes Hoffen und lieber Wahn. Hoffnung erfreuet manchen Mann, Der Herzensfreude nie gewann.

Freidank, Bescheidenheit, entstanden zwischen 1215 und 1230

Die Hoffnung ist in den Brunnen gefallen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der Kranke hofft, dieweil ihm der Odem ausgeht.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Hoffen ist ein schlechter Ersatz für Handeln.

Internet

So not tut es den lebenssüchtigen Menschen, sich eine Ewigkeit zu denken, daß sie, wenn ihnen die Brücke der Hoffnung verwehrt ist, auf der Brücke der Furcht hinübergehen.

Börne, Aphorismen und Miszellen, 1828/32. [273]

Hoffnung ist wie der nächtliche Himmel: Es gibt keinen Platz, der so dunkel ist, daß das Auge nicht doch einen Stern entdeckt.

Internet

In eine kleine Seele paßt keine große Hoffnung.

Internet

Hoffnung kostet nichts und hält einen am Leben.

Internet

Ach, die Hoffnung bleibt ja treu bis zum letzten, und an der Stelle, von der man sie mit zitternder Hand ausgerissen, wächst eine neue.

Rodenberg, Die neue Sündflut, 4 Bde., 1865

Hoffnung, welcher Art auch immer, besteht zu Recht, wenn sie auf Verdienst fußt.

Ovid, Heroides, auch Epistulae Heroidum (Heldinnen bzw. Briefe von Heldinnen), fiktive Liebesbriefe berühmter Frauen der Sage, die Briefe werden Ovid zugeschrieben, seine Autorschaft wird aber bezweifelt

Wenn er's nicht erhofft, wird er das Unverhoffte nicht finden. Denn unerforschlich ist's und unzugänglich.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 18.