Hoffnung Sprüche – zukunft
455 Sprüche gefunden
Wehe, wehe dem Mörder, wehe, Der sich gesät die tödliche Saat! Ein andres Antlitz, eh sie geschehen, Ein anderes zeigt die vollbrachte Tat.
Zwischen dem Elend und dem Glücke gähnt eine tiefe Kluft. Die Hoffnung schlägt darüber die Brücke, aber sie hängt in der Luft.
Man muss das Beste hoffen, das Schlimme kommt von selbst.
Sonnenblick und Hoffnung begleiten einander gerne.
Der Hoffnungsfreie schläft sanft, Hoffnungsfreiheit ist das höchste Glück [...].
Es fliegen unsere Hoffnungen, die schönen Vögel, hoch – Jedoch Wenn sie am höchsten fliegen, In reinster Himmelsluft sich wiegen, Wo selbst der Adler Flug bereits ein träger, Da kommt die Wirklichkeit, der finstre Jäger, Und schießt sie herab!
Wenn Hoffnung nicht wär', So lebt' ich nicht mehr.
Soweit die Sonne leuchtet, ist die Hoffnung auch, Nur von dem Tod gewinnt sich nichts!
Die Hoffnungen schwätzen nach, was ihnen die Wünsche vorplappern.
Hoffnungen sind Farben, Sind gebrochner Strahlen Und der Tränen Kinder; Wahrheit ist die Sonne.
Die größte Freude, die wir han, Ist gutes Hoffen und lieber Wahn. Hoffnung erfreuet manchen Mann, Der Herzensfreude nie gewann.
Die Hoffnung ist in den Brunnen gefallen.
Der Kranke hofft, dieweil ihm der Odem ausgeht.
Hoffen ist ein schlechter Ersatz für Handeln.
So not tut es den lebenssüchtigen Menschen, sich eine Ewigkeit zu denken, daß sie, wenn ihnen die Brücke der Hoffnung verwehrt ist, auf der Brücke der Furcht hinübergehen.
Hoffnung ist wie der nächtliche Himmel: Es gibt keinen Platz, der so dunkel ist, daß das Auge nicht doch einen Stern entdeckt.
In eine kleine Seele paßt keine große Hoffnung.
Hoffnung kostet nichts und hält einen am Leben.
Ach, die Hoffnung bleibt ja treu bis zum letzten, und an der Stelle, von der man sie mit zitternder Hand ausgerissen, wächst eine neue.
Hoffnung, welcher Art auch immer, besteht zu Recht, wenn sie auf Verdienst fußt.
Wenn er's nicht erhofft, wird er das Unverhoffte nicht finden. Denn unerforschlich ist's und unzugänglich.