Hoffnung Sprüche – zukunft

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Die Hoffnung sieht das, was noch nicht ist und sein wird. Sie liebt das, was noch nicht ist und sein wird. In der Zukunft der Zeit und der Ewigkeit.

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Was ist das Letzte im Leben? – Die Hoffnung.

Stobaios, Eclogae und Florilegium (antike Sammlung von Exzerpten und Lehrmeinungen)

Wer im Frieden Wünschet sich Krieg zurück, Der ist geschieden Vom Hoffnungsglück.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 5. Akt, Bergschluchten, Chor seliger Knaben

Der Mensch hört früher auf zu fühlen als zu hoffen.

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Hoffnung haben, ist Arbeit für die Zukunft.

Naumann, Gotteshilfe. Gesamtausgabe der Andachten aus den Jahren 1895-1902, Göttingen 1904

Hoffnungen sind Bänder, mit welchen wir uns selbst die Augen verbinden, um uns über die Wirklichkeit hinwegzutäuschen.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Mensch, dieser Augenblick ist dein, der künft'ge wird's vielleicht nicht sein.

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So von hinnen Flieht aller Schein und Schatten Holdsel'gen Wahns; die hoffenden Gedanken, Die uns vertröstet hatten Auf eine Zukunft, sinken und verblassen.

Leopardi, Gesänge (Canti), in: Gedichte und Prosaschriften, Berlin 1889, übersetzt von Paul Heyse. Erstdruck: Florenz 1831, erweiterte Fassung Neapel 1835. 33. Monduntergang

Die kleinste Hoffnung ist besser als die schlimmste Befürchtung.

Klages' Tages-Spruch Kalender 2004

Die Hoffnung ist Träumen mit offenen Augen.

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Die Hoffnungslosigkeit ist eine Freie, die Hoffnung eine Sklavin.

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Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung.

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Besser zu Tode gehofft, als zu Tode gezweifelt.

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Wenn die Hoffnung uns verläßt, geht sie, unser Grab zu graben.

Sylva, Vom Amboß, 1890

Kommt's manchmal anders, als du denkst, Du darfst doch nicht die Hoffnung lassen; Mit jedem neuen Morgenroth Gilt es, von Neuem Muth zu fassen. Es muß ja auch der kräftige Baum Wohl manches Dutzend Blüthen wagen, Eh' ihm das karge Loos vergönnt, Nur eine reife Frucht zu tragen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Hoffnung ist ein Trost in der Gefahr, und sie wird dem Mächtigen, der sich auf sie verläßt, wenn auch vielleicht schädlich, aber nicht verderblich werden. Wer aber mit ihr, weil sie ihm goldene Berge verspricht, sein Alles aufs Spiel setzt, wird erst durch Schaden klug und dann zu spät inne, wie trügerisch sie ist.

Thukydides, Geschichte des Peloponnesischen Krieges

Hoffnung geht mit dem Leben, im Tod erst endet die Hoffnung.

Theokrit, Idyllen (Eidyllia)

Ein Rosenstrauß der Hoffnung vor uns tragend in der Hand, Wandern wir, der Liebe Pilger, nach dem hochgelobten Land. Lab' an seinem Duft und Schmelze unterwegs deinen Sinn, Und du schreitest ohne Schmerzen auf des Pfades Dornen hin.

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Ans Ziel Gestern ein Rieseln in weichen Eise. Heute ein Bach auf der Frühlingsreise. Gestern ein Kind mit Schleif und Band, heute Jungfrau im Festgewand. Wohin? Wer weiß? Und wem der Preis? Frage die Biene, wohin sie fliegt. Frage die Hoffnung wo Eden liegt.

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Es wäre gut, wenn die Hoffnung etwas seltner wäre im Gemüte des Menschen. Er waffnete sich dann zu rechter Zeit gegen die Zukunft.

Hölderlin, Hyperions Jugend (Fragment), entstanden 1795, Erstdruck 1885 (posthum). Sechstes Kapitel

Die grünen Berge, werden sie nicht blau in der Ferne? So wird Hoffnung des Menschen Himmel.

Loeben, Lotosblätter. Fragmente von Isidorus, 2 Bde., 1817