Leben Sprüche – hoffnung

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Wandle mit Furcht und Zittern Als stündest du am Rand des Abgrunds, Als gingst du über dünnes Eis.

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Und ob die Brust auch blutet, Nur vorwärts in die Bahn! Du weißt, am vollsten flutet Gesang dem wunden Schwan.

Geibel, E., Gedichte. Jugendgedichte. Viertes Buch. Escheberg. Sankt Goar. Aus: Mut

Wird nur erst der Himmel heiter, Tausend zählt ihr, und noch weiter.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Gott, Gemüt und die Welt

Und es ist eine große tröstende Wahrheit, auch der Allerelendeste ist fast unter allen Umständen fähig, zu einer alle Bedürfnisse der Menschheit befriedigenden Lebensart zu gelangen.

Pestalozzi, Bruchstück aus der Geschichte der niedrigsten Menschheit, 1778

Keiner sucht Trost, dass er nicht immer gelebthat– jeder, dass er nicht immer lebenwird.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Ewiges Leben – eine Vertröstung für die Unterdrückten.

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Mit den Händen in dem Schooß Hoffe auf kein bess'res Loos! Kämpfe, kämpfe dich durch's Leben! Hoffnung ohne Streben Ist ein Anker ohne Schiff!

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.

Altes Testament. Das Buch Josua (#Jos 1,9)

Hoffe, hoffe! daß auch Ich kann hoffen! Schleicht der Winter schon in unser Leben, das noch kaum ein Frühlingsstrahl getroffen? sahen darum wir den Himmel offen, daß wir nun zu Grabe sollen streben?! Glaube, glaube! nimm mir nicht den Segen, daß ich Einen durch mich glücklich wisse! Oh, es geht sich schwer auf meinen Wegen: Schnee und Eis starrt von den Höh'n entgegen, und im Abgrund gähnen Finsternisse! Nein! von Liebe will ich Nichts dir sagen! mußt es selber fühlen, ob die Gluten dir empor zu heil'gen Flammen schlagen, in der Lohe uns gen Himmel tragen, Schnee und Eis zerschmilzt in Lavafluten.

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Ich wünsche dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers, die stille Reife des Herbstes und die Weisheit des erhabenen Winters.

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Leben, das heißt hoffen und warten.

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Tragt Sorge zum Licht. Die Prozession ist noch lang.

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Die Geschichte meines Lebens wird der Welt sagen, was sie mir sagt: Es gibt einen liebevollen Gott, der alles zum Besten führt.

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»Das Leben geht weiter«. Als es erlaubt ist.

Kraus, Nachts. Aphorismen, 1924. VI. Nachts

Dulde, trage. Bessere Tage werden kommen. Alles muß frommen denen, die fest sind. Herz, altes Kind, dulde, trage.

Morgenstern, C., Gedichte. Melencolia

Was einzig die Geschicke unterscheidet, ist, ob die Seele heldenmütig ist oder nicht.

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Es sprach der Geist… Es sprach der Geist: Sieh auf! - Die Luft umblaute ein unermeßlich Mahl, so weit ich schaute; da sprangen reich die Brunnen auf des Lebens, da streckte keine Schale sich vergebens, da lag das ganze Volk auf vollen Garben, kein Platz war leer, und keiner durfte darben.

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Das Leben ist nie so schön, wie man hofft und nie so schrecklich, wie man glaubt.

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Es lebte nichts, wenn es nicht hoffte.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Erster Band. Erstes Buch. Hyperion an Bellarmin

Wenn du geliebt, wenn du gehofft, Wenn du gestrebt, gerungen, Wenn du mit starkem Willen oft Dein blutend Herz bezwungen: Dann fühlst du, wie zu vollem Wert Erwacht dein ganzes Leben, Denn jeder Schmerz, der dich beschwert Wird dich nur höher heben. Dein Glück, es ist so selten echt, Und wird dich doch betören: Der Schmerz verleiht dir erst ein Recht, Dem Leben zu gehören. Ob du umfingst in Jugendluft Die Welt mit Liebesarmen, Es lehrt dich Leid erst und Verlust Ein heiligstes Erbarmen.

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Daß sie in Tränen dauernder dufte, preßt man die Rose; Daß sie Tränen rührender siege, leidet die Unschuld. Selig, wenn nicht irren die Rätsel des dämmernden Lebens.

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