Leben Sprüche – mut

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Seltsam, wohin einen zuweilen ein krummer Pfad führt.

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Ich bin Gottes Soldat, und wo er mich hinschickt, da muß ich gehn, und ich glaube, daß er mich schickt und mein Leben zuschnitzt, wie Er es braucht.

Bismarck, O., Briefe. An seine Frau, am 3. Mai 1851

Perfektibilität Möcht' ich doch wohl besser sein, Als ich bin! Was wär' es! Soll ich aber besser sein, Als du bist, so lehr' es! Möcht' ich auch wohl besser sein Als so mancher andre! »Willst du besser sein als wir, Lieber Freund, so wandre.«

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Epigrammatisch.

Wir müssen zermalmen oder werden zermalmt.

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Unsere Bestimmung ist ernst; unsere Geschäfte sind groß und wichtig.

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Die beiden großen Mächte, die uns zwingen, unser Dasein auch unter widrigen Umständen fortzusetzen, sind die Hoffnung und die Neugierde.

Friedell, Die Reise mit der Zeitmaschine (späterer Buchtitel: Die Rückkehr der Zeitmaschine), 1936

Wer durchs Leben Sich frisch will schlagen, muß zu Schutz und Trutz Gerüstet sein.

Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 3. Akt, 1. Szene, Tell

Mancher hat das Leben eine Wüste genannt – wegen der Öde, die er in ihm fand, oder wegen der Kamele, die ihm begegneten?

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Sei vernünftig und spare deine Kräfte; das Leben ist lang, und oft ist es mühselig, und die Wege sind nicht immer eben. Aber ein festes Herz hilft ans Ziel.

Heyse, Judith Stern. Novelle, 1875

Wisse die Wege, erkenne deinen eigenen Weg durch die Welt und hin zu Gott.

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Handeln, wie der Geist es eingibt. Weitergeben, was Jesus lehrt. Auf bewährten Wegen Neues wagen.

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Hart, feindlich und ungerecht ist alles, was uns umgibt, Schranken sind überall ausgerichtet gegen die natürlichsten Regungen, preisgegeben ist man auf jedem Schritte der gemeinen Bosheit, und wehren muß man sich, wehren, um nicht vernichtet zu werden.

Laube, Böse Zungen. Schauspiel in fünf Akten, 1868

Es ist nicht Selbstsucht und nicht Eitelkeit, Was sehnend mir das Herz grabüber trägt; Was mir die kühngeschwungne Brücke schlägt, Ist wohl der Stolz, der mich vom Staub befreit. Sie ist so eng, die grüne Erdenzeit, Unendlich aber, was den Geist bewegt! Wie wenig ist's, was ihr im Busen hegt, Da ihr so satt hier, so vergnüglich seid! Und wenn auch einst die Freiheit ist errungen, Die Menschheit hoch wie eine Rose glüht, Ihr tiefster Kelch vom Sonnenlicht durchdrungen: Das Sehnen bleibt, das uns hinüberzieht, Das Nachtigallenlied ist nicht verklungen, Bei dessen Ton die Knospen sind erblüht!

Keller, G., Gedichte. Sonette. Aus: Den Zweifellosen, 2.

Das Leben und die speziellen Verhältnisse fordern Entschlüsse, Handlungen, Entschiedenheit und Akkuratesse und ein frisches Herz.

Goltz, Typen der Gesellschaft, 2 Bde., 1860

Auf des eignen Lebens Bahnen Schau nur unbestochnen Blicks, Und die Fäden des Geschicks Wirst du auch im Weltlauf ahnen.

Geibel, E., Gedichte. Gedichte und Gedenkblätter. Sprüche, 43.

Es ist nicht von Wichtigkeit, im Besitz einer mehr oder minder richtigen metaphysischen Phrase zu sein, sondern seinem Leben einen gewissen Pol zu geben, eine erhabene Richtung, ein Ideal.

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Unser Leben ist ein stetes Neubeginnen. Entscheidend ist nur, daß man den Mut nicht verliert.

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Suche dir nicht beständig deinen eigenen Weg, sondern folge dem, den du geführt wirst.

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Es kommt nicht darauf an, wo der Mensch steht, es kommt darauf an, wohin er geht.

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Gebunden führt der Weg uns alle durch das Leben, Sanft, wenn wir willig geh'n, rauh, wenn wir widerstreben.

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Was ist der Tod gegen ein Leben ohne Mut zum Leben?

Bjørnson, Über die Kraft I (Over Ævne I), 1883