Leben Sprüche – neuanfang

254 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Leben neuanfang

Es ist doch alles in dieser Welt nur Übergang. Doch wir müssen durch. Sorgen wir nur dafür, daß wir mit jedem Tage reifer und besser werden!

Internet

Das Leben ist eine Kette von Vergessenheiten.

Internet

Die Erde ist ein Gefängnis; wir betreten es alle durch dieselbe Tür, leben aber in unterschiedlichen Zellen.

Internet

Aber gerade wie nach dem Winter der Frühling kommt, so kam auch immer nach dem Geistestode der Menschen neues Leben, und das Heilige bleibt immer heilig, wenn es auch die Menschen nicht achten.

Hölderlin, F., Briefe. An seine Mutter

Es wechseln Völker und Geschicke, Die Menschheit geht die gleiche Bahn.

Kinkel, G., Gedichte, 1852. Des Dichters Leben und Betrachtung in deutschen Weisen. Aus: Menschlichkeit

Fichtenrauschen – Mondscheinleuchten heben an ein seltsam Singen, und im lichten Glaste flimmert's wie von weißen Geisterschwingen ... Wirfst du endlich ab die Hülle, kehrst du wieder heim, Verlorner? wachst du auf aus deinen Träumen, nie Gestorbner – nie Geborner?! Sahst du dich im goldnen Kahne durch des Lebens Fluten gleiten, nur gewichen sind die Ufer, und erweitert sind die Weiten... Deine Flügel sind entfaltet über Raum und alle Zeiten, Tod und Leben sind nur Formen, Träume dumpfer Sinnlichkeiten.

Hart, Triumph des Lebens, 1898. Aus: Totentanz

Ist es möglich, daß man glaubte, nachholen zu müssen, was sich ereignet hat, ehe man geboren war? Ist es möglich, daß man jeden erinnern müßte, er sei ja aus allen Früheren entstanden, wüßte es also und sollte sich nichts einreden lassen von den anderen, die anderes wüßten?

Internet

Es ist ein stetes stilles Wandern Durch Menschen, Dinge und Gedanken. Man geht und geht Und merkt kaum, wie ringsum die Bilder Sich verschieben und vorübergleiten Und eines um das andere rückwärts fällt ... Und plötzlich steht Man wie in einer neuen Welt! Fernes wird nah und Nahes fern ... Du bleib sein Kern!

Internet

Nicht dem Leben aus dem Weg gehen! Keinen Tag! Keiner Frage! Es ist verkehrt. Das Leben kommt dir nach und packt dich wieder; dies zweite Mal aber hinterrücks.

Merian (Hg.), Du und die Welt. 366 deutsche Gedanken und Gedichte, Verlag Gerhard Merian, Berlin-Zehlendorf, um 1919

Das Leben ist ein ständiges Fortzeugen, auf Aufgabe folgt Aufgabe, nirgends ist ein punctum finale.

Internet

Wir sind immer auf dem Wege und müssen verlassen, was wir kennen und haben, und suchen, was wir noch nicht kennen und haben.

Internet

Alles Lebendige kommt aus dem Ei.

Internet

Das Leben beginnt erst mit 70 Jahren, dann erst wird es wirklich schön.

Internet

Jeder Zustand ist so gut, als man ihn sich macht.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Das Leben, das hat Erneuerung in sich.

Internet

O diese Art, begierig anderes Leben kennenzulernen, wenn man zu träge ist, das eigene zu bessern.

Internet

Das Leben und die Träume sind Blätter eines und des nämlichen Buches. Wann aber die jedesmalige Lesestunde (der Tag) zu Ende und die Erholungszeit gekommen ist, so blättern wir oft noch müßig und schlagen, ohne Ordnung und Zusammenhang, bald hier, bald dort ein Blatt auf: oft ist es ein schon gelesenes, oft ein noch unbekanntes, aber immer aus dem selben Buch.

Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819 (mehrfach ergänzt, seit 1844 in zwei Bänden). Erster Band. Erstes Buch. Der Welt als Vorstellung erste Betrachtung: Die Vorstellung unterworfen dem Satze vom Grunde: das Objekt der Erfahrung und Wissenschaft

Betrachte nur die Dinge von einer andern Seite, als du sie bisher ansahst. Denn das heißt eben: ein neues Leben beginnen.

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), entstanden vermutlich 170-180 n. Chr. 7,2. Übersetzt von Albert Wittstock, 1879

Alles Leben ist ein ununterbrochener Strom. Leben kommt nur vom Leben.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. 509, Bruchstücke philosophischer Enzyklopädistik

Lebensabschnitt Ich mache eine Amnestie Aus herzlichem Verlangen. Und sei auch du und sein auch Sie Zu mir ganz unbefangen. Das Leben ist ein Rutsch-Vorbei. Nur das, was echt gewesen, Nährt weiterhin. – Ein Besen, Zu wild geschwenkt, schlägt viel entzwei. Seid gut zu mir und macht Radau, Verzeihend und aus Reue! Wollt ihr? Wer reist aufs neue Mit mir ins Himmelblau?

Ringelnatz, J., Gedichte. Gedichte dreier Jahre, 1932

Man findet nicht einen Mann, der sein Leben noch einmal leben möchte. Kaum findet man ein Weib, das seine ersten achtzehn Jahre wiederleben möchte. Das richtet das Leben.

Goncourt, Ideen und Impressionen (Idées et sensations), 1866 (dt. 1904)