Leben Sprüche – sinn

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Man muß das Leben nicht schaler machen als es ist, und die Augen nicht wegwenden, um diese Binde nicht zu sehen, wo einmal eine Stirn mit ihr umwunden ist.

Hofmannsthal, H., Aufsätze. Sebastian Melmoth

Wer sein Dasein nur als eine Herausforderung betrachtet der lebt nicht, sondern der arbeitet.

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Das Leben – eines der Schwierigsten – und es endet immer tödlich.

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Nicht unnütz oder wertlos bin ich ins Dasein gestellt, sondern als Glied einer langen Kette, Brücke zwischen Menschen und Generationen.

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Shakespeare sagt: To be or not to be Sartre sagt: To be is to do Camus sagt: To do is to be Sinatra singt: Do be do be do

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Die Dinge des Lebens sind gerade deshalb so wertvoll, weil ihnen nur eine begrenzte Zeitspanne zubemessen ist.

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Das Leben hat nicht nur Schattenseiten, sondern auch Nachteile.

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Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereitliegt, aber verhängt, in der Tiefe unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie.

Kafka, Das Schloss, entstanden 1922, veröffentlicht 1926 (posthum)

Der Ernst und selbst der größte des Lebens ist etwas sehr Edles und Großes, aber er muß nicht störend in das Wirken im Leben eingreifen. Er bekommt sonst etwas Bitteres, das Leben selbst Verleidendes.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. Januar 1828

Das Leben offenbart sich dem Manne in seinem Kinde.

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Denn in den Räumen dieser Wunderwelt ist eben Nur ein Traum das ganze Leben; Und der Mensch, das seh ich nun Träumt sein ganzes Sein und Tun, Bis zuletzt die Träum' entschweben.

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Das Leben ist ein langer Prozeß der Ermüdung.

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Leben ist wie Lieben, alle Vernunft spricht dagegen und aller Instinkt dafür.

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O Tod, wo ist dein Stachel! Er hat keinen. Das Leben wohl.

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Das Leben ernst nehmen wie eine Posse.

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Nicht hastig leben. Die Sachen zu verteilen wissen, heißt sie zu genießen verstehn.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [174.]

Aus Gott wird man geborn, in Christo stirbet man Und in dem heilgen Geist fäht man zu leben an.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Die Furcht des Herrn ist eine Quelle des Lebens, dass man meide die Stricke des Todes.

Altes Testament. Die Sprüche Salomos (#Spr 14,27)

Das Leben lehrt jedem, was er sei.

Goethe, Torquato Tasso, 1807. 2. Akt, 3. Szene, Antonio zu Tasso

Wem das Leben keine Lasten auflädt, dem wird es selbst zur Last.

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Die einzige Entschuldigung für dieses Leben ist die Auferstehung.

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