Leben Sprüche – sinn

1867 Sprüche gefunden

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Der Mensch wird in der Fremde geboren, leben heißt die Heimat suchen, und denken heißt leben.

Börne, Die Kunst, in drei Tagen ein Original-Schriftsteller zu werden, 1823

Es gibt Leute, die leben nicht ihr gegenwärtiges Leben sondern sind mit großem Eifer geschäftig, als ob sie noch ein zweites Leben zu leben hätten, nicht aber das gegenwärtige; und unterdessen vergeht die Zeit, die ihnen noch bleibt.

Nestle, Die Vorsokratiker in Auswahl, 2. Auflage 1922 (EA: 1908). 14.

Unser großes und herrliches Meisterwerk ist: richtig leben.

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Ist das Leben lebenswert? Das ist eine Frage für einen Embryo, nicht für einen Erwachsenen.

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In Erinn'rung nur zu schweben Wie im Wind ein welkes Blatt Hüte dich! Nur das heißt Leben, Wenn dein Heut ein Morgen hat.

Geibel, E., Gedichte. Gedichte und Gedenkblätter. Sprüche, 27.

Zuerst wollte ich das Leben erobern, aber es besiegte mich. Dann versuchte ich das Leben zu ergründen, aber ich verlor mich in seiner Unendlichkeit. Schließlich meinte ich, man müßte das Leben sorgfältig einteilen, aber es entzog sich mir. Dann endlich, zögernd und unbeholfen, versuchte ich, das Leben zu lieben. Da umarmte es mich mit überwältigender Freude!

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Das Leben ist der Begleiter des Todes; der Tod ist der Anfang des Lebens.

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Es gibt keine Biographie, die sich nicht zu schreiben und nicht zu lesen lohnte.

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Der Mensch lebt nicht voll, wenn er nur für sich lebt und sein Dasein bewahrt.

Auerbach, Auf der Höhe. Roman, 1865

Die Kunst gedeiht nur in des Lebens Gunst, Und recht zu leben ist auch eine Kunst, So schwer wie alle Künste im Vereine Im Kampf des Schönen gegen das Gemeine.

Bodenstedt, F., Gedichte. Aus: Kunst und Leben, 1877 (vorangestelltes Gedicht für Bodenstedts gleichnamiges Almanach)

Gott soltu und nit der Welt nach leben; Hab guten Muth, den Todt bedenk eben!

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Leben und nichts erlangen, Heißt fischen und nichts fangen.

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Wir leben so dahin Und nehmen nicht in acht, Daß jeder Augenblick Das Leben kürzer macht.

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Es gibt kein größeres Sakrileg, als vom Zweck des Lebens oder Zweck der Welt zu sprechen. Es gibt nirgends einen Zweck als in der Verderbtheit. Der Zweck ist teuflisch, das gottfeindliche Prinzip.

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Das Leben ist ein dorniger Rosenstock und das Glück seine Blüten.

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Man kann unbeweglich im Fluss der Wellen verharren, aber nicht im Fluss des Lebens.

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Das Leben hier ist kein Jammertal, kein Ort der Prüfung, sondern etwas, worüber hinaus wir uns nichts besseres vorstellen können. Die Freuden dieses Lebens sind endlos, nur sollten wir sie uns zunutze machen, indem wir die dazu bestimmten Gesetze erfüllen.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Es tötet nichts so sicher als das Leben.

Raabe, Gedanken und Einfälle (Sämtliche Werke, Dritte Serie, Bd. 6), 1913

„Ein kleiner Teil des Lebens nur ist wahres Leben“; der ganze übrige Teil ist nicht Leben, ist bloße Zeit.

Seneca, Von der Kürze des Lebens (De Brevitate Vitae), um 49 n. Chr. 2. Kapitel. Übers. Otto Apelt (1923) Originaltext: 'Exigua pars est vitae qua nos vivimus.' ceterum quidem omne spatium non vita, sed tempus est. Seneca zitiert hier einen, nach seinen eigenen Worten, großen Dichter, der uns heute unbekannt ist

Das Leben gibt das zurück, was du dem Leben gibst.

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Laßt uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.

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