Leben Sprüche – sinn

1867 Sprüche gefunden

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Worüber der Mensch in diesem Leben nachdenkt, das wird er im nächsten Leben selbst.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Das Leben ist eine Pflicht, nicht ein Vergnügen. Es ist kein Festtag und kein Trauertag, sondern ein Arbeitstag.

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Was uns das Leben verspricht, das wollen wir – dem Leben halten!

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Dritter Teil, 1884. Von alten und neuen Tafeln

Wir alle fühlen die Komödie, die wir im Leben spielen, kritisieren, bemäkeln und verspotten sie … und machen sie doch ausnahmslos mit.

Vogel, Im Zwielicht. Aphorismen, 1946

So lang du lebst, sei lebendig.

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Ein Lebemeister ist besser denn tausend Lesemeister.

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Wir müssen im Leben alles bezahlen; es ist gut, immer daran zu denken.

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Der Tod ist nichts und alles ist das Leben.

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Leben wir allein für dieses Leben, so sind wir die elendesten aller erschaffenen Wesen.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 12. Juni 1829

Das Leben kann als eine Linie angesehen werden, die mit verschiednen Krümmungen über einer Graden (der Grenze des Lebens) hinläuft. Der plötzliche Tod ist ein perpendikulärer Lauf nach dieser Linie, Krankheit auf Parallelen mit derselben.

Lichtenberg, Sudelbuch A, 1765-1770. [A 115]

Vom Tode In der Jugend heiterem Morgenrot Denkt kein Mensch an Alter und Tod, Und dies mit allem Grund und Fug; Denn an den Tod soll man nicht denken. Im Alter kostet es Müh' genug, Die Gedanken von ihm abzulenken. Memento Mori: hohler Popanz! Motto für den Totentanz! Taugt nichts für Junge und nichts für Greise; Memento vivere sagt der Weise: Fülle dein Leben tüchtig aus – MitdemRat hält man richtig Haus.

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900

Nicht derTummelplatzdes Lebens – sein Gehalt bestimmt seinen Wert.

Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, 1782. 3. Akt, 2. Auftritt, Fiesco

So ein warmer, treuer Tod ist besser als ein kaltes, treuloses Leben.

Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Dritter Teil. Reise von München nach Genua. Kapitel 12

Ihr lebt nicht, wenn nicht mit Vernunft und Liebe.

Schefer, Laienbrevier, 2 Bde., 1834/35

Mein Leben ist ein Streit.

Voltaire, Der Fanatismus oder Mohammed der Prophet (Le Fanatisme, ou Mahomet le prophète), 1743. 2, Aufzug, 4. Auftritt, Mahomet. Übersetzt von Johann Wolfgang von Goethe, 1802

Ein üppig lastervolles Leben büßt sich In Mangel und Erniedrigung allein.

Schiller, Maria Stuart, 1800. 1. Akt, 1. Auftritt, Paulet

Mancher zählt viele Jahre und hat doch nur kurze Zeit gelebt.

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Die meisten kommen auf die Welt, um zu sehen, dass die andern leben.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Das Leben ist nur ein Gedanke, Der aus dem Glück des Himmels fiel; Wir sollten ihn in Taten wandeln, Das ist des Gottgedankens Ziel.

Branco, Gnomen

Länger leben – was es heißt? – Je nun! Länger Böses seh'n, erfahren, thun.

Haug, Sinngedichte, 1791

Für andere leben, aber nicht andere in sich hineinleben lassen!

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