Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
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Ach! wozu sind wir geboren, wenn selbst die Liebe nichts vermag?
Besinnt Ihr Euch nicht mehr darauf, daß die Liebe, wie die Heilkunde, nichts anderes ist als die Kunst, der Natur nachzuhelfen?
An … Wie süß du meiner Seele bist, Ich weiß es nicht zu sagen! Was still in meinem Innern sprießt, Will nicht an's Licht sich wagen. Vom Lenze, der in meiner Brust Geweckt ein neues Leben, Vermag ich, wollend und bewußt, Den Schleier nicht zu heben. Es sei! Wozu versucht ich auch Ihn absichtsvoll zu lüften? Du merkst den warmen Frühlingshauch An seinen linden Düften. In meinen feuchten Augen siehst Du Licht des Morgens tagen – Wie süß du meiner Seele bist Brauch' ich dir nicht zu sagen!
… denn ohne Unsinn keine Zärtlichkeit, und das ist, glaube ich, der Grund dafür, daß die Frauen uns in den Liebesbriefen so überlegen sind.
Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
Liebesnotsprüche I Wo im wirren Weltgebrause zwei versprengte Funken sprühn, die aus reiner Lust sich mühn, klar einander zu durchglühn: Liebe, da bist Du zuhause. II Der Drache Leidenschaft speit Lust um sich wie Feuer, stählt dich nicht Liebeskraft, frißt dich das Ungeheuer.
Große Liebe ist untrennbar von tiefem Verstande; die Weite des Verstandes entspricht der Tiefe des Herzens.
Nur die Vermehrung der Liebe unter den Menschen kann die bestehende gesellschaftliche Einrichtung verändern.
Und ich frug jene Kraft in mir: wer bist du? Und sie antwortete: ich bin die Liebe, die Himmelsbeherrscherin, und will als Liebe die Herrscherin auf Erden sein. Ich bin die mächtigste von allen Himmelskräften und bin gekommen, um das Reich der Zukunft zu gründen.
Ein vernünftiger Mensch liebt nicht deshalb, weil dies für ihn vorteilhaft ist, sondern deshalb, weil ihn die Liebe selbst glücklich macht.
Verzweiflung Wenn ich sonst im alten Buch gelesen, Daß die Liebe Menschen hingerafft, Sprach ich wohl, ein Märchen ist's gewesen, Liebe hat ja nicht zum Tödten Kraft. Anders, anders lehrte sie's mich kennen; Qualen fand ich, ihre Freuden nicht. Hör' ich heut der Liebe Freuden nennen, Denk' ich, ach, daß man in Märchen spricht.
Wie soll ich dich denn nennen Wie soll ich dich denn nennen, Da allem Namen ward? Das sel'ge Wort zu kennen, Blieb mir noch aufgespart. Ich denk' an Himmel und Sterne, An Meer und Blumen der Flur – Das sel'ge Wort bleibt ferne, Wie nenne, nenn' ich dich nur? Ei Himmel, Sonnen und Sterne, Und Flur und Perlen gesellt! – Du bist mir mehr als alles, Du bist mir eine Welt!
Die Liebe wird dieser müden, alten Welt, in der wir als Heiden und Feinde untereinander leben, ein neues Aussehen verleihen; sie wird die Herzen derart erwärmen, daß wir es sehen werden, wie leicht und rasch die eitle Diplomatie der Staatsmänner, Armee und Flotte und die Festungslinien von einem wehrlosen Kinde überwunden werden.
Auf der Höhe eines Liebesverhältnisses bleibt kein Interesse für die Umwelt übrig.
Mir ist, als müßt' ich dir was sagen, Als wollte dir mein Herz was klagen; Mein tiefster Sinn beweget sich, Mit vielen Tränen lieb' ich dich. Mir ist, als müßt ich zu dir wallen, Als Pilgrim dir zu Füßen fallen, Von mancher Regung heilen mich Und, ach! nur seh'n und lieben dich. Mein Herz den Banden will enteilen, Mein Auge möcht' an deinem weilen, Und Herz und Aug' ergießen sich – Mit vielen Tränen lieb' ich dich.
Wenn du wirklich die Liebe ersehnst, wirst du sie irgendwo auf dich wartend finden.
Bekenntnis So bist du mein, ich halte dich umschlungen In meiner tiefsten Seele mit Gewalt, In dir hab' ich mein eig'nes Selbst errungen, Es ward mein Traum zu freundlicher Gestalt; Und als ich mich in dich erst ganz verloren, War ich mir selbst gewonnen und geboren. Es rauschten wohl, eh' ich dich sah, die Bäume, Und Sturm und Wolke zogen d'rüber hin, Vorbei die Menschen und die bunten Träume, Verschlossen und gefesselt war mein Sinn, Bis deine Arme plötzlich mich umwanden, Da hatt' ich mich und alle Welt verstanden. Es war mein Blick, eh' ich dich sah, verhüllet Und in mir eine Steppe öd' und leer; Nun ist das ganze All von dir erfüllet, Ich sehe nichts, was nicht durch dich erst wär'; Und so muß ich mit innigem Entzücken An meine Brust in dir mein Leben drücken.
Alt und Jung Der Alte sieht die junge Maid, Und fällt, versucht vom alten Triebe, Mit höchster Alters-Zierlichkeit Auf's Knie und stottert schamhaft: Liebe! Sie lacht ihm nicht in's Angesicht, Sie kniet nur hin, wo er gelegen, Drückt seine Hand auf's Haupt und spricht: "Mein Vater, gebt mir Euren Segen!"