Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
5474 Sprüche in dieser Kategorie
Abschied Sag mir, daß du dich im Föhnwind sehnst Und daß du trauern würdest, Wenn ich ginge. Sag mir, daß diese Tage schön sind Und daß du weinen wirst, Wenn ich nicht singe. Sag mir, daß du dem Leben gut bist. Sag meiner Stimme, Daß sie nie verwehe… Und daß du heiter und voll frohen Mut bist, Auch wenn ich lange Zeit Dich nicht mehr sehe. Sag mir, daß ich ein töricht Kind bin, Und streichle mich, wie eine junge Meise. Sag mir, daß ich zu dir zurückfind, Auch wenn die Nächte dunkel sind, Durch die ich reise.
Und wenn wir Gegenliebe finden – das ist das Paradies auf Erden! Es ist auch noch ein Paradies, wenn wir keine Gegenliebe finden, denn ›lieben‹ heißt ja ›geben‹, nicht ›empfangen‹. Wenn ich dich liebe, was geht's dich an? ›Lieben‹ heißt: uneigennützig sich für immer hinzugeben!
Gewiß lebt die Liebe auch noch nach dem Tode, und der Himmel wäre kaum ein halber Himmel, wenn die Rückerinnerung unter seinen Seligkeiten keinen Platz hätte.
Wie es hysterische Liebe gibt, so gibt es auch hysterischen Haß, und er hat alle Kennzeichen, die andern hysterischen Affekten eigen sind. ...
Gabe Alles hinzugeben Ist der Liebe Brauch; Nimm denn hin mein Leben Und mein Sterben auch! Aller meiner Lieder Sanften Schmeichellaut, Die ein Eden wieder Sich aus Schutt erbaut. Alle Lichtgedanken, Die an Glück und Leid Kühn sich aufwärts ranken In die Ewigkeit. All mein stilles Sehnen, Innig dir vertraut, Das in sel'gen Tränen Auf dich niedertaut! Nimm, daß nichts dir fehle, Wenn die Stunde ruft, Meine ganze Seele Hin als Opferduft!
Liebe verbricht nichts [...], sondern nur der Haß – und Liebe vergilt nicht, sondern nur die Gerechtigkeit.
Liebe entsteht aus Abwesenheit.
Liebe mich, damit ich mich des Lebens freue.
Frühling ist Leben der Liebe, und Liebe Frühling des Lebens. Lebst du der Liebe, so lebt ewiger Frühling in dir!
Ewige Leuchte "Bist noch immer nicht verglommen, Trübe Leuchte, stirbst noch nicht? All dein Öl ist dir genommen, Und es dämmert noch dein Licht?" "Liebe strahlt, ein ew'ger Schimmer, Flamme, die stets wächst, nie ruht; Braucht kein Öl und brennt doch immer, Braucht nicht Nahrung ihrer Glut, Und doch löscht ihr Feuer nimmer."
Ein losgerissener Baum Weithin vom rasenden Sturm getragen Aus trautem Waldgeheg Liegt er verscheidend am Weg. Durch den Wipfel, der einst so kühn Gen Himmel getragen sein Grün, Rauschen jetzt einsam Todesklagen. Schmerzlich zucken die Blätter, durchzittert Vom leisen Windeshauch, Aus niedrem Strauch Kriecht der Wurm Preisend den Sturm, Der dies stolze Leben zersplittert. Wenn dein Mut von den Stürmen und Wettern Des Schicksals besiegt Sterbend erliegt, Dann mehrt sich dein Leid Durch Lieblosigkeit Und Hohn, die dich gänzlich zerschmettern!
Wie der, der von der Liebe verwundet ist, wieder gesund wird Jeder Mensch, der einmal von wahrer Liebe tief verwundet wird, der wird niemals mehr ganz gesund – [es sei denn,] er küßt noch einmal den Mund, von dem seine Seele wund wurde.
Es ist diese allgemeine Sehnsucht, diese Leere, die in unserem Alter so schwer, ja fast unmöglich zu ertragen ist. Sie treibt uns, Liebe und Hingebung als die einzige Möglichkeit des Lebens zu suchen.
Denn in dem Augenblick, da Ihr glaubt, ein Loblied der Liebe zu singen, was tut Ihr denn tatsächlich anderes, als mir ihre furchtbaren Stürme zu zeigen.
Es gibt viele kleine Regeln, die man lernen muß, damit unser Leben Harmonie und Melodie erhält, aber der Grundton muß Liebe sein.
Sie sagte statt des leeren "Sie" Das traute "Du" mir aus Versehen – Und schon verheißt die Phantasie Erhörung meines Liebesflehen! Ich schau sie an glückseliglich, Nach jedem ihrer Blicke geizend; Ich spreche laut: "Wie sind Sie reizend!" Und denke still: "Wie lieb ich dich!"
Beständigkeit im Wechsel Ein Pfeil nur, sagst du, kann verwunden Und wer berührt von ihm, den Strahl So recht in tiefster Brust empfunden, Der liebe nicht zum zweitenmal? – Seht ihr denn nicht, in jedem Lenze Erwacht ein ganzes Blumenreich, Und allwärts schmücken frische Kränze, Die Flur, die erst vom Winter bleich. Der Baum treibt seine Blätterwonne, Es glänzt das Laub, es schwillt die Frucht; Er hat des neuen Frühlings Sonne, Sie ihn mit gleicher Brunst gesucht. Drum schmäht nicht, wenn in holdem Triebe Das Herz sich fühlt erfrischt und neu; Wie die Natur blieb es der Liebe, Wenn auch nicht dem Geliebten treu! –
Hüte dich, Mensch, daß sie dich nicht lieben wie ein schönes Tier, nicht aus Liebe, sondern aus Habsucht.
Ich frage dein Herz nicht, ob es schuldig ist. Ich weiß nur, ich liebe dich, was du auch bist.