Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
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Ich liebe dich..... Ich liebe dich Und finde dich Wenn auch der Tag ganz dunkel wird. Mein Lebelang Und immer noch Bin suchend ich umhergeirrt. lch liebe dich! Ich liebe dich! Ich liebe dich! Es öffnen deine Lippen sich..... Die Welt ist taub, Die Welt ist blind Und auch die Wolke Und das Laub – – Nur wir, der goldene Staub Aus dem wir zwei bereitet: – Sind!
Die Liebe ist Dunst und das flüchtige Leben ein Traum.
Unkenntnis ist keine Tugend. Und geringer als Hass achte ich das Lieben ohne Verstand. Wisse, kenne, könne, unterscheide und wähle! Erst nach solcher Wahl ist die Liebe etwas wert.
Coralie II Wie dort durch der Brandung Zischen Sich erstreckt der Hafendamm, So erstrecke ich mich zwischen Dich und deinem Bräutigam. Auf neutralem Boden schlummern Ist mir ein besondrer Reiz, Wie das Leben zwischen Pummern Und Palermo in der Schweiz. Eisig krappelt's übern Rücken, Schloßenschauer fühl ich nah; Hingestreckt vor meinen Blicken Feurig glüht Italia
An die Erwählte Hand in Hand! und Lipp auf Lippe! Liebes Mädchen, bleibe treu! Lebe wohl! und manche Klippe Fährt dein Liebster noch vorbei; Aber wenn er einst den Hafen, Nach dem Sturme, wieder grüßt, Mögen ihn die Götter strafen, Wenn er ohne dich genießt. Frisch gewagt ist schon gewonnen, Halb ist schon mein Werk vollbracht! Sterne leuchten mir wie Sonnen, Nur dem Feigen ist es Nacht. Wär ich müßig dir zur Seite, Drückte noch der Kummer mich; Doch in aller dieser Weite Wirk ich rasch und nur für dich. Schon ist mir das Tal gefunden, Wo wir einst zusammen gehn Und den Strom in Abendstunden Sanft hinuntergleiten sehn. Diese Pappeln auf den Wiesen, Diese Buchen in dem Hain! Ach, und hinter allen diesen Wird doch auch ein Hüttchen sein.
Die menschliche Natur ist so anhänglich an die Vorzeit als an die Liebe.
Löwenliebe Als jener junge Schopenhauer am Löwenkäfig in Berlin der gelben Bestien Wollustschauer sah stumm an sich vorüberziehn – da schrieb er auf in seinem Büchlein: »Der Löwe liebt nicht vehement. Von Leidenschaft auch nicht ein Rüchlein; der schwächste Mann scheint mehr potent.« Der Wille macht noch kein Gewitter. Gehirn! Gehirn gehört dazu. Der muskelstarke Eisenritter gibt bald im Frauenschoße Ruh. Du liebst. Und heller noch und wacher fühlt dein Gehirn und denkt dein Herz. Der Phallus ist ein Lustentfacher – du stehst und schwingst dich höhenwärts. Du liebst. Wo andre dumpf versinken, bist du erst tausendfältig da. Laß mich aus tausend Quellen trinken, du Venus Reflectoria –! Berauscht – ach, daß ichs stets so bliebe! Getönt, bewußt, erhöht, gestuft – Das ist die wahre Löwenliebe. Du Raubtierfrau! Es ruft. Es ruft.
Wem nicht die Natur, die heil'ge, Die geheimnißvolle Mutter, Gab das Leben durch die Liebe, Gab das Leben in der Liebe, Dem verweigert auch den Tod sie, Und den schönsten Tod vor Allem, Das Ersterben in der Liebe – Und kein Grab der sel'gen Ruhe, Keine Stätte ew'gen Friedens Hat für ihn das weite Weltall.
So viel Liebe so viel Glück.
Sich im Leben allein zu langweilen, ist schlimm! Zu Zweien – das ist noch schlimmer!
Unruhe Du mein Gestirn, dem in der Frühe Mein erster Gruß beglückt erwacht! Du meines Tages Sorg' und Mühe, Die leuchtend meines Ringens lacht! Mein Hoffnungspol im Abendreigen, Wenn Leidenschaft beruhigt quillt! Mein Traum, mein Sagen und mein Schweigen, Du heißgeliebtes Menschenbild! Du magst, in deines Daseins Blüthe Dich selig sonnend, nicht verstehn Die Regungen, die durch's Gemüthe Mir selbst unfaßbar, quälend gehn. Ein Ahnen sagt dir wohl mit Bangen Die fremde Gluth, die du entfacht, Du gehst vorüber halb befangen, Und übst doch deine ganze Macht! Du kommst und gehst, so kommt mein Hoffen, So treibt mein Trotz es in die Flucht, So fühlt mein Wesen sich getroffen Von Ungeduld und Eifersucht. Du nahst mit Lächeln meinen Kreisen: Wer glaubt's, wie bald ein Herz vergißt? Ich steh gebannt von Zauberweisen, Und muß dich lieben, wie du bist!
Entgöttert O daß ich doch von dir geschieden wäre, Als ich am Gipfel meines Glückes stand; Nur süße Schmerzen hätt' ich dann gekannt, Nicht diese grenzenlose, wüste Leere. Denn all mein Lieben ist zu nichts zerronnen, Und all mein Glück zerfiel in eklen Staub; Daß Du, auch Du, mein Lieb, der Sünde Raub, – O daß ich die Erkenntnis nie gewonnen. Der Dich so süß verklärt, der Heil'genschimmer, Verblichen ist er, und ein Phosphorlicht Mit bläulichgrünen Strahlen Dich umflicht, – Ich aber glaub' an reine Liebe nimmer.
Ich sende dir die bleichen Veilchen: Ihr Duft und ihre Farbe schwanden. Sie blühten nur ein kleines Weilchen. Nur sind Gestalt und Namen noch vorhanden! So ragt dir recht in Herzensmitten gespenstisch nur und trübe die Liebe auf, die ausgelitten: Kein Kuß, kein Lächeln, und noch immerLiebe.
An der Quelle In der zarten Rosenschale Deiner kleinen Elfenhand Perlte die kristallne Welle Einer kühlen, klaren Quelle, Und ich hielt, ein durst'ger Zecher, Den lebendig süßen Becher An der Lippen heißen Rand. Und ich trank in tiefen Zügen – Trank Vergessen alles dessen, Was mein Herz vor dir besessen, Trank Verwehen aller Lügen, Die wie Staub am Kleide kleben, Trank ein seltsames Enteilen Alles Häßlichen, Gemeinen, Trank ein wunderbares Heilen Aller Kain- und Wundenmale, Die das Leben mir gegeben, Trank die Liebe, deine Liebe Gleich der frischen, sternenreinen, Perlenden, kristallnen Welle Einer kühlen, klaren Quelle Aus der zarten Rosenschale Deiner kleinen Elfenhand.
Wenn ein Mann ohne Einfluß und ohne Vermögen liebt und geliebt wird, neiden ihm selbst die Götter sein Glück!
Die Literatur ergreift von uns Besitz, wenn wir noch ganz jung sind. Lange, ehe wir die Liebe kennen lernen, haben wir über sie gelesen und nachgedacht.
Dich liebt ich nicht Dich liebt ich nicht, Ob dir die Lippe auch von Liebe sprach! Dich liebt ich nicht, Ob aus dem Auge auch Begeistrung brach! Dich liebt ich nicht, Ob ich's auch selbst im Traume nicht geglaubt! Dich liebt ich nicht, Ob du auch meinen Frieden mir geraubt! Den ich geliebt, Das war ein vielmal größerer als du! Den ich geliebt, Der strebt mit mir den höchsten Höhen zu! Der war mir gleich, War ebenbürtig mir, war mein Genoß. Ein Denken schied, Ein Fühlen trennte uns vom großen Troß! Dich liebt ich nicht! Dir gilt die Thräne nicht, die heut ich wein': Dem hehren Traum, Der mir versunken ist, gilt sie allein! Ich weiß es heut': Aus meiner Seele nahm ich all den Glanz, Den ich dir lieh: Welk fällt von deinem Haupt der fremde Kranz. Dich liebt ich nicht! Geliebt hab ich mit Herzensallgewalt Das eig'ne Werk: Ein Wahngebild nur – eine Luftgestalt!
An Emma VII. Wir haben Hand in Hand gelegt und wußten gleich: so war es gut; Nie ward die Hand des Druckes müd', sie ruhte fest, so war es gut; Uns lehrte jeder Tag aufs neu: ihr fandet euch, und das war gut. Nicht jeder Tag war Sonnenschein, dich schaut' ich an, und es war gut. Und hast du selbst einmal gestürmt, – ich sah dein Aug', und es war gut. Und haben Andre dich verkannt, – ich kannte dich, und es war gut. Und hab' ich achtlos dich gekränkt, – nie meint' ich's bös', ich meint' es gut, O bleib' bei mir, geliebtes Herz, treu wie bisher, und es ist gut; Denn schwach und arm bin ich allein, hilf du mir weiter, stark und gut. Und wie mein Leben auch verläuft, froh will ich sagen: es war gut, Und halt' im Tod ich deine Hand, – ich fürcht' ihn nicht, auch er ist gut.
Dem Geliebten entgegengehen, beflügelt den Schritt, und [...] mit dem Geliebten heimgehen, ist der Inbegriff aller Seligkeit.
Vorklage Wie nimmt ein leidenschaftlich Stammeln Geschrieben sich so seltsam aus! Nun soll ich gar von Haus zu Haus Die losen Blätter alle sammeln. Was eine lange, weite Strecke Im Leben voneinander stand, Das kommt nun untereinerDecke Dem guten Leser in die Hand. Doch schäme dich nicht der Gebrechen, Vollende schnell das kleine Buch; Die Welt ist voller Widerspruch, Und sollte sich's nicht widersprechen?
Unreife Liebe sagt: „Ich liebe dich, weil ich dich brauche.“ Reife Liebe sagt: „Ich brauche dich, weil ich dich liebe.“