Liebe Sprüche – glück

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Genieße und schweige Bietet sich dir ein roter Mund, Ei, sei nicht feige, Leere der Liebe Becher zur Stund Bis auf die Neige! Aber sei weise, tus niemandem kund, Genieße und schweige!

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Ach, der Liebe Glück und Freuden hat kein Sterblicher gezählt!

Körner, Die Bergknappen (Romantische Oper)

Ein vernünftiger Mensch liebt nicht deshalb, weil dies für ihn vorteilhaft ist, sondern deshalb, weil ihn die Liebe selbst glücklich macht.

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Ich … weiß. Oft war's nur ein Lachen, ein Handdruck von dir, oder ein Härchen, ein bloßes Härchen, das dir der Wind los ins Genick geweht, und all mein Blut gärte gleich auf, und all mein Herz … schlug nach dir! Dich haben, dich halten, dich halten … und … haben, ganz und … nackt, ganz … und nackt! Und heute, heute, zum … ersten … Mal, unten am blaublink, unten am blaublank, unten am blauflink silberwellchenzitterigen, silberwellchenflitterigen, silberwellchenglitterigen, abgelegen, sanftgeschwungen, wiesenwaldeinsam runden, sommerlauen, sommerwarmen, sommerlinden See, glanzglitzernd im Mittag, zwischen lichten, spielenden, tief hangenden Weiden, Weißerlen und Blütenkolbenschilf von freier, luftiger thymianduftiger Hügelkammhöhe, heute, plötzlich, sah ich … dich so. Ganz und … nackt! Ganz … und nackt – Ganz … und … nackt! Und … mein … Herz stand still. Wunschlos. Vor … Glück. Und es war keine Welt mehr, nichts, nichts, nichts! Es … war nur noch … Sonne! … Nur noch … Sonne! … nur noch Sonne! So schön … warst … du!

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Wo sich Lieb', Einigkeit und Glück zusammen fügen, Wohnt Segen und Vergnügen.

Gryphius, Poetische Wälder, 2 Bde., 1698. Hochzeit-Gedichte

Je höher der Kirchturm, desto schöner das Geläute. Und je weiter zum Dirndl, desto größer die Freude. Je tiefer das Wasser, desto weißer die Fisch, je weiter mein Schätzel, desto lieber mir's ist. Daß es im Walde dunkel ist, das macht ja das Holz, daß mir mein Schätzel untreu ist, das macht ja sein Stolz. Zwei schneeweiße Tauben fliegen über mein Haus; der Schatz, wo mir bestimmt ist, der bleibt mir nit aus. Je dunkler die Nacht, desto heller die Stern; je heimlicher die Lieb ist, desto mehr hab ich sie gern.

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An Liebe glauben, Das heißt leben! Alles Glück der Welt Ist nur ein Trug, wenn dieser Glaube fehlt.

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Wo Liebe lebt und labt, ist lieb das Leben.

Schlegel, A. W., Gedichte. Sonette. Aus: Deutung

Es lebt in Elend qualenvoll, Wer, was er liebt, nicht sehen soll!

Grün, Pfaff vom Kahlenberg. Ein ländliches Gedicht, 1850. Aus: Kirchweihe

In deiner Seele klarem Leben Da ruht mein wahres Glück allein, Die Ferne kann mir Freude geben, Mit Dir nur kann ich selig sein. In Deines Geistes raschen Flügen Trägt leicht das schwere Leben sich – Das Andre kann mir wohl genügen – Du nur allein befriedigst mich! Aus Deiner Liebe tiefen Quellen Strömt eine Kraft, die mich erhebt, Auf deren lichtumsäumten Wellen Mein Lebensschiff vorüberschwebt !

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Nimm mir Alles, falsches Glück, Gieb mir Täuschung, Freud' und Schmerzen; Eines bleibt mir doch zurück: Hohe Lieb' in treuem Herzen. Deinem Zorn erbeb' ich nicht, Klage nicht um Ruhm und Freude; Muthig ist, wie Morgenlicht, Lieb' im Leide. Was sie schenkte, was sie nahm, Alles ist mir lieb und theuer, Und ihr tiefster, längster Gram Macht mich kühner nur und treuer. Gern erduld' ich ihre Noth, Lächle, wenn ich mich betrübe; Freundlich ist, wie Abendroth, Leid in Liebe.

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Erziehung zum Seelenfrieden Ich sucht' ein heilsam Kräutchen Mir jüngst für Herzensweh. Da sah ich zwei Liebesleutchen In einer Pappelallee. Sie schritten so weltvergeßlich, Treu Hand von Hand geführt, Und waren beide so häßlich Und beide so gerührt. Sie waren von ihrem Lose Beglückt und voll Vertraun – Er trug 'ne karrierte Hose, Just wie ein Zirkusclown. Ihr Blick war voller Süße, Der Abend war hell und schwül. Sie hatte platte Füße Und einen Ridikül. Das war ein Gliedergezappel, Die Herzen zwickte der Mai – Sie hielten mich für 'ne Pappel Und gingen selig vorbei. Ich stand am Straßengraben Und schaute, wie das ging; Sich gar so lieb zu haben Ist doch ein schönes Ding! Und was die Dichter schwappeln Von Hollerbusch und so, Es wird auch unter Pappeln Noch mancher herzensfroh. Und wer nicht grad' nach großen Und seltnen Freuden strebt, Hat in karrierten Hosen Bescheidnes Glück erlebt.

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Letzte Wonne Du kennst die letzte Wonne nicht, O Weib, und wirst sie nie ergründen: In deinen Augen glüht ein Licht, Das will nicht wärmen, will nur zünden! Wohl ist es süß, wenn ohne Laut, Wenn glutverzehrt von Qual und Hoffen, Ein Menschenaug' in deines schaut, Vom Blitzstrahl deines Blicks getroffen; Doch weißt du nicht, wie süß das ist: In jener Liebe sich ergeben, Die liebend ihrer selbst vergißt Und wähnt, ein Wunder zu erleben ! Die selig sich gestehen kann: Ich schmied' aus Schönheit keine Waffen; Es war kein Sieg, den ich gewann, Es war nur Glück, das ich geschaffen!

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Das ist das Hauptvergnügen, Das der Herr seit Adam trieb: Nur die Zwei, die sich nicht kriegen, Haben sich ihr Lebtag lieb.

de Nora, Gedichte. Aus: Lebenslauf

Es kann das arme Leben Ein dauernd Glück nicht geben. Doch wo zwei Herzen füreinander schlagen, Da werden leichter sie das Leid der Erde tragen.

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Nenn ich dich Glück? Nenn ich dich Glück? Entsetzen? nenn ich dich Heil oder Folter? Ich weiß keinen Namen Zu fassen dich; ich fügte keinen Rahmen Um dich, daraus dein Bild nicht löste sich Und schritt davon. Ich habe dich zu halten Vermocht in keiner einzigen Gestalt. Ich griff mit einer innigen Gewalt Und was ich griff, lächelte schon gespalten… Du bist so weise dich stets zu entwinden Aus meinen Worten, meinem Blick, der Hand, Daß ich schon oft vermeinte dich zu finden, Wenn ich fand (Unvollendet)

Weissmann, M. L., Gedichte

Liebe mich, damit ich mich des Lebens freue.

Goethe, J. W., Briefe. An Charlotte von Stein, 20. August 1786

Ja, einmal nimmt der Mensch von seinen Tagen Im voraus schon des Glückes Zinsen ein, Und spricht: Ich will den Kranz der Freude tragen, Mag, was darauf folgt, nur noch Asche sein. Die vollen Becher! Laß uns alles wagen! Ja einmal will ich auf den Mittagshöh'n Des Lebens stehn und dann am Ende sagen: Wie war es doch so schön! Wie war der Traum so schön! Da wir uns liebten, Da blühten Rosen um den Trauerzug; Im Schaum der Tage, die sonst leer zerstiebten, War eine Perle, reich und stolz genug. Ich will den Arm um deinen Nacken schlingen, Und durch die Ferne der Erinnrung tön': Kann keine Zeit das Glück uns wiederbringen – Wie war es doch so schön!

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Glücklich! glücklich!Dichhab ich gefunden, Hab aus Millionendichumwunden, Und aus Millionenmeinbist du.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Die Freundschaft, 1782

Fülle Meine wilde Unrast lief Irrend auf vielen Wegen, Bis sie in deinem Schoß entschlief. Meine Seele war knospender Drang, Bis sie in deinem Segen Reife war und Fülle und Klang.

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Chor der Nixen Ihr glücklichen Kinder Schlürft das Vergnügen; Bald wird es versiegen; Ein langer Winter Rafft es dahin. Euer Sinn Schaut nicht vorwärts, Schaut nicht zurück. Vergängliches küßt ihr, Sorglos genießt ihr Den Augenblick. Wir können nicht lieben; Von Wind und Wellen Umhergetrieben, Bis wir zerschellen, Ward uns als Leben Nicht mehr gegeben Als euch im Traum. Wunschlos entstehen wir, Wunschlos vergehen wir Wieder zu Schaum.

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