Liebe Sprüche – hochzeit

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Die Liebe gleicht den Masern. Je älter die Leute, desto gefährlicher die Krankheit.

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Die Liebe wird von den Fesseln der Dankbarkeit zusammengehalten, die, wie nun einmal die Menschen leider sind, sofort zerbricht, wenn der Eigennutz im Spiele ist.

Machiavelli, Der Fürst (Il Principe), verfasst 1513; päpstliche Druckgenehmigung 1532 (posthum)

Liebe ist leuchtend wie das Morgenlicht und schweigsam wie das Grab.

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Das Verlangen, miteinander alt werden zu wollen - und sei es so alt, daß der Tag nur noch aus pflegenden Tätigkeiten besteht - ist ein sicherer Liebesbeweis.

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Glück Arm war ich, eh' du strahlend mir begegnet: Nun bin mit Wonn' und Lieb' ich reich gesegnet: Dir ist nun Leib und Seele ganz verbunden: Ich hab' in dir mein Ziel gefunden.

Dahn, Th., Gedichte, in: Felix Dahn’s sämtliche Werke poetischen Inhalts, 21 Bde., 1899 (Neufassung in 4 Bänden 1903)

An Frau D. Du hast gewogentlich erlaubt, Daß an dein kluges, holdes Haupt Ich Huld'gungsgrüße richte – Geziemlich – im Gedichte. Jedoch, was kann ich neu dir sagen? Du weißt es lange – sonder Fragen – Daß du bist anmutvoll und gütig Und ein klein wenig übermütig: Das andre schildre dir dein Mann, Der all das besser wissen kann.

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In der Liebe zählt die Jagd mehr als die Beute.

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Die Hindernisse sind das, was die Liebe erst interessant macht.

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Ist je ein Paar alleine, ist Amor niemals weit.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Annette, aus: Kunst, die Spröden zu fangen. 2. Erzählung

Gelegenheit macht Liebe.

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Alle menschliche Liebeskraft muß auf eine unaussprechliche Weise sich selbst ganz verflüssigen und sich ganz und gar in das Wollen Gottes ergießen. Denn wie anders würde Gott alles in allem sein, wenn im Menschen noch etwas vom Menschen übrig bliebe? Zwar bleibt seine Substanz, aber in einer anderen Form, in einer anderen Herrlichkeit, in einer anderen Potenz.

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Die Liebe blickt zu niemandem bewundernd hinauf, sie schaut auch auf niemanden verächtlich hinab. Sie betrachtet alle als gleich, die einander vollkommen lieben. Sie gleicht durch sich selbst hoch und niedrig aus. Sie macht nicht nur alle gleich, sondern sie macht auch alle eins.

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Wäre der Himmel nicht in Liebe, hätte seine Brust keine Reinheit. Wäre die Sonne nicht in Liebe, hätte ihre Schönheit kein Licht. Wären Erde und Berge nicht in Liebe, würde kein Gras aus ihrer Brust wachsen.

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Erfüllung Dann losch das Licht, und durch die Stille, fiebernd, verlangend, erwartungsbang, nur noch: unser zitternder Herzschlag! Trunken ... stammelnd, meine Lippen ... süß dein ... Aufschrei! Seligkeit! Im Garten, frühauf, pfiff ein Vogel, von tausend Gräsern troff der Tau, der ganze Himmel ... stand in Rosen. Lieber! ... Liebe! Und wieder: Kuß ... auf ... Kuß! Und nichts als ... wir, nichts ... als wir! Was kann die Welt, an Glück, an Glanz, an Rausch an Wonne, an Taumel, Erdenlust ... und ... Herrlichkeit, uns ... jetzt noch ... schenken ... uns jetzt ... noch bieten ... uns jetzt noch ... bringen?!

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Eheliche Liebe pflanzt das menschliche Geschlecht fort, freundschaftliche Liebe veredelt, aber wollüstige Liebe vergiftet und erniedrigt es.

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Laß uns leben, meine Geliebte, laß uns lieben.

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Die Liebe will nicht, daß man sich anders als durch sie allein gebunden fühlt, sie hängt nur lose mit solchen Bindungen zusammen, die, wie die Ehe, unter anderen Gesichtspunkten geknüpft worden sind und zusammengehalten werden: Verwandtschaft und Besitz beanspruchen dabei ebenso viel Berücksichtigung wie Anmut und Schönheit.

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Wie schön ist doch das Band der Liebe! Sie knüpft uns wie das Weltgetriebe Auf ewig an den Schöpfer an. Wenn Augen sich in Augen stehlen, Mit Tränen Tränen sich vermählen, Ist schon der süße Bund getan.

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Die Liebe fordert alles und ganz mit Recht, so ist es mir mit dir, dir mit mir.

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Mit deiner Liebe gehe in deine Vereinsamung und mit deinem Schaffen, mein Bruder; und spät erst wird die Gerechtigkeit dir nachhinken.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Vom Wege des Schaffenden

Der Boden, aus dem die Liebe entsteigt, ist Geheimnis.

Arnim, Goethes Briefwechsel mit einem Kinde, 1835