Liebe Sprüche – hochzeit

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Die Liebe hält ihr Fest, wo zwei nur sind.

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Cynthia hat mich Unglücklichen als erste Frau mit ihren Augen dahingerafft.

Properz, Elegien (Elegiae). 1,1,1. Originaltext: Cynthia prima suis miserum me cepit ocellis.

Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehn, du vertrittst dir die zarten Füßlein schön. Wie sollte ich denn nicht barfuß gehn? Hab keine Schuhe ja anzuziehn, Feinsliebchen, willst du mein eigen sein, So kaufe ich dir ein Paar Schühlein fein. Wie könnte ich euer eigen sein, ich bin nur ein arm Dienstmägdelein. Und bist du auch arm, so nehm' ich dich doch, du hast ja die Ehr und die Treue noch, Die Ehre und die Treue mir keiner nahm, ich bin, wie ich von meiner Mutter kam. Was zog er aus seiner Taschen fein? Mein Schatz, von Gold ein Ringelein.

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Wie die Geliebte dich liebt, so kommen die himmlischen Gaben, Oben in Jupiters Reich herrscht wie in Amors die Gunst.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Glück, 1798

Die Liebe ist ein Brunnen, aus dem wir nur so viel trinken, als wir hineingeschöpft haben.

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Was ist unglückliche Liebe? Jede, die mit einer – Heirat endet.

Franz-Voneisen (Hg.), Junggesellenbrevier. Gesammelte Aphorismen über Frauen, Liebe und Ehe, hg. von Franz-Voneisen [i. e. Zdenko Zelezny], Leipzig, um 1900

Die Liebe ist ein Rausch, und wo kein Rausch vorhanden, ist die Liebe nur Betrug.

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Im Dienste der Liebesgöttin wird man leichter kahl als grau; er war schon gegen die Silberbraut moralisch-kahl.

Jean Paul, Titan, 4 Bde., 1800-1803. Dritter Band. Zwanzigste Jobelperiode. 87. Zykel

Die Liebe gleicht den starken Getränken: man sagt sich, daß sie verderblich sind, aber man kehrt dennoch zu ihnen zurück.

Franz-Voneisen (Hg.), Junggesellenbrevier. Gesammelte Aphorismen über Frauen, Liebe und Ehe, hg. von Franz-Voneisen [i. e. Zdenko Zelezny], Leipzig, um 1900

In der Liebe spielen alle Frauen va banque – sie setzen alles auf eine Karte.

Franz-Voneisen (Hg.), Junggesellenbrevier. Gesammelte Aphorismen über Frauen, Liebe und Ehe, hg. von Franz-Voneisen [i. e. Zdenko Zelezny], Leipzig, um 1900

Die Liebe ist ein Gewitter, sie entlädt sich nicht in einem Blitze, aber nach und nach in mehreren ihrer elektrischen Materie, und wenn sie sich entladen hat, dann kommt der kühle Wind und der Himmel des Bewußtseins wird wieder klar, und blickt staunend dem befruchtenden Regen am Boden und den abziehenden Wolken am fernen Horizonte nach.

Hartmann, Die Philosophie des Unbewußten, 1869 (9. Auflage 1882 in zwei Bänden)

Wer kann Verliebte durch Gesetze halten? Ein stärkeres Gesetz, bei meinem Leben, Ist Lieb, als je von Menschen ward gegeben [...].

Chaucer, Canterbury-Geschichten (The Canterbury Tales), entstanden ca. 1387-1400. Aus: Die Erzählung des Ritters

Die Fackel der Liebe wird in der Küche gezündet.

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Wahre Liebe fördert die Freiheit und wacht über sich selbst.

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In der Ferne fühlt sich die Macht, wenn zwei sich redlich lieben.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827. Balladen, aus: Das Blümlein Wunderschön (Lied des gefang'nen Grafen)

Ach, zwei liebende Herzen, sie sind wie zwei Magnetuhren: Was in der einen sich regt, muß auch die andere mitbewegen, denn es ist nur eins, was in beiden wirkt,eineKraft, die sie durchgeht.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 1. Buch, 17. Kap.

Alles was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.

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Mit den Rechnerinnen der Liebe kommt man schwer zum Resultat. Sie fürchten entweder, daß eins und eins null gibt, oder hoffen, daß es drei geben wird.

Kraus, Nachts. Aphorismen, 1924. I. Eros

Was ist Liebe? Eine Hütte mit keinem Palast tauschen zu wollen, Untugenden und Fehler lächelnd übersehen, Hingabe ohne geringstes Zögern.

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Der Geliebte, der nicht alles ist, ist nichts!

Balzac, Die Lilie im Tal (Le lys dans la vallée), 1835

Liebesnacht im Haine Um uns her der Waldnacht heilig' Rauschen Und der Büsche abendlich' Gebet, Seh ich dich so lieblich bange lauschen, Wenn der West durch dürre Blätter weht. Und es ist so traulich dann, so stille Wenn ihr zarter Arm mich fest umschlingt Und ein einz'ger liebevoller Wille Unsrer Seelen Zwillingspaar durchdringt. Fest an dich gebannt, in dich verloren, Zähle ich an deines Herzens Schlag Liebesstammelnd jeden Schritt der Horen. Scheidend küsset uns der junge Tag.

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