Liebe Sprüche – hochzeit

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Der Reiz der Neuheit und die Überwindung der Schwierigkeiten – das ist es grade, was verbotene Begierden erweckt; und Menschen, die sich täglich sehen und mit allen ihren Unvollkommenheiten kennenlernen, werden nie lüstern nacheinander werden; und wenn sie dennoch Liebe zueinander fassen, so wird das eine vernünftige Liebe sein, bei welcher die Sinne nur die Nebenrolle spielen und der man keine Hindernisse in den Weg legen sollte.

Knigge, Benjamin Noldmann's Geschichte der Aufklärung in Abyssinien, oder Nachricht von seinem und seines Herrn Vetters Aufenthalte an dem Hofe des großen Negus, oder Priesters Johannes, 2 Bde., 1791

Die Heimführung Ich geh nicht allein, mein feines Lieb, Du mußt mit mir wandern Nach der lieben, alten, schaurigen Klause, In dem trüben, kalten, traurigen Hause, Wo meine Mutter am Eingang kau'rt Und auf des Sohnes Heimkehr lau'rt. »Laß ab von mir, du finstrer Mann! Wer hat dich gerufen? Dein Odem glüht, deine Hand ist Eis, Dein Auge sprüht, deine Wang' ist weiß; – Ich aber will mich lustig freun An Rosenduft und Sonnenschein.« Laß duften die Rosen, laß scheinen die Sonn', Mein süßes Liebchen! Wirf um den weiten weißwallenden Schleier, Und greif in die Saiten der schallenden Leier, Und singe ein Hochzeitslied dabei; Der Nachtwind pfeift die Melodei.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder. Junge Leiden. Romanzen, 8.

Was wäre denn die Liebe, Wär' sie nicht treu und wach In Freuden wie in Leiden, In Ehren und in Schmach?

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Liebe ohne Eifersucht ist wie Gulasch ohne Paprika.

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Nach der Liebe verlangt doch jede und die braucht doch jedes Weib, das eines bleiben will.

Anzengruber, Der Schandfleck, 1877

Tod zerstört nicht die Lieb', – er entflammt zur Unkenntlichkeit sie nur! –

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Treue Lieb hilft alle Laster heben.

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 1. Auftritt, Thibaut d'Arc

Alte Liebe rostet nicht.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Wen Liebe nie zu weit getrieben, Den trieb sie auch nie weit genug!

Bodenstedt, Die Lieder des Mirza-Schaffy, 1851. Vermischte Gedichte und Sprüche, 15.

Drum spar' die Liebe bis zur Ehe und lieb' nur eine dann, verstehe: daß dir dann Gegenlieb' erwachs' von deinem Weibe, wünscht Hans Sachs.

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Die Liebesschwüre der Männer sind lauter Wechsel an die Ewigkeit, in diesem Leben zahlt sie keiner aus.

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Zu der Zeit liebt sich's am besten, wenn man noch denkt, dass man allein liebt und noch kein Mensch so geliebt hat und lieben werde.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich Wilhelm Riemer, 27. Juni 1811

Liebe gleicht die natürliche Feindschaft aus zwischen Mann und Weib.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1840

Nur Liebe darf der Liebe Blumen brechen.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Die Begegnung, 1798

Liebe beginnt und steigt durchaus nur an der Gegenliebe und mit ihrem wechselseitigen Erraten.

Jean Paul, Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung, 3 Bde., 1795. Zweites Heftlein. 16. Hundposttag

Liebe ist eine große Ehrfurcht.

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In der Liebe ist Jähzorn immer gelogen.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Originaltext: In amore semper mendax iracundia est.

Das Liebhaben ist gewiß das größte Wunder im Himmel und auf Erden und das einzige, von dem ich mir vorstellen kann, daß ich es in Ewigkeit nicht satt bekommen werde.

Perthes, Briefe. An Friedrich Perthes

Liebe, die sich nicht jeden Tag selbst erneuert, wird zuerst zur Gewohnheit und dann zur Sklaverei.

Gibran, Sand und Schaum. Aphorismen (Sand and Foam), 1926, übersetzt von Hans-Josef Fritschi, Books on Demand 2018

Wo der Verstand stehen bleibt, läuft die Liebe weiter.

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Lieb' ohne Lust – o welche Pein! Lust ohne Liebe – wie gemein! Die beiden aber im Verein Gewähren uns das höchste Sein.

Bodenstedt, Die Lieder des Mirza-Schaffy, 1851