Liebe Sprüche – hochzeit
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An *** Nein, nein, ich gebe mich, ich kann und darf es nicht, der Liebe nicht mehr hin, ich muß ihr widerstehen; mein Herz verlangt nach Ruh, verlangt nach Gleichgewicht, es soll hinfort nicht mehr entflammen und vergehen; genug hab ich geliebt; doch warum wird mir leicht, warum will sich mein Geist in flüchtigen Träumen lösen, wenn es geschieht, daß stumm an mir vorüberstreicht ein junges, himmlisches, unschuldig reines Wesen, und naht und sich verliert?... Ist's meinem Blick verwehrt, in traurig-süßer Lust dem Mädchen zu begegnen, ihr leise nachzugehn und, still in mich gekehrt, mit Freude und mit Glück das Leben ihr zu segnen und für sie zu erflehn das wohl der ganzen Welt, der Seele heitere Ruh, ein schattenloses Leben, ach, auch das Glück des Manns, dem sie so wohlgefällt, daß er gewillt ist, ihr den Namen Frau zu geben.
Ja, die Lieb ist 'n eigen Ding.
Die Lieb ist ewig.
Die Liebe aber ist das Höchste.
Liebe ist ja selber der stärkste Zauber, jede andere Verzauberung muß ihr weichen.
Schweig. Die Liebe ist göttlich und hellseherisch; sie weiß alles.
Die Liebe ist nicht blind, aber sie sieht nicht.
Die Liebe ist blind, das ist die gemeine Rede, deren Stempel nicht zu verkennen ist; aber ist sie nicht im Gegenteil allein sehend?
Die Lieb' ist süß Bis ihr wachsen Hand und Füß.
Die Liebe ist Glut und Flut.
Die Liebe ist ein Fest – es muß nicht nur vorbereitet, sondern auch gefeiert werden.
Doch bleibt vom Glanz bräutlichen Blicks mächtig erweckt, siegreich der Liebestrieb, der im Rat beisitzt den großen Ursatzungen. Denn allmächtig ist Aphrodites Lockung.
Wenn man von einer schönen Frau geliebt wird, kommt man auf dieser Welt immer mit heiler Haut davon.
Man ist in der Liebe darum ungerecht, weil man den andern für vollkommen hielt.
Die Liebe ist der Liebe Preis.
Die Liebe macht den Menschen zu Gott und Gott zum Menschen.
Leicht ist die Liebe am Anfang, es folgen aber die Schwierigkeiten.
An Arist Wenn der gute Himmel mir Ewig, ewig, doch vergönnte, Daß ich, braver Mann, mit dir Meine Tage verleben könnte! Nimmer, nimmer wollt' ich dann Noch nach andern Freuden jagen. Ja, fürwahr! ich wollte d'ran Kein gemeines Opfer wagen. Lieb' und Wein wollt' ihn entsagen, Deren doch ein froher Mann Nicht gar leicht entraten kann.
Die Geduld, das ist erst die rechte Liebe.
Verständige Liebe O Liebe, die ich endlich nun erfaßt und die du mich so ganz ergriffen hast, daß ich nur dir, nur dir zu eigen bin, nimm mich; nimm mich; ich gebe mich dir hin. Wer sich mit seinem Sein in dich versenkt, dem wird von dir ein besseres geschenkt, denn was du von ihm nimmst, gibst du als Glück, als Seligkeit ihm tausendfach zurück. So will ich durch dich und in dir allein nur im Beglücken selbst auch glücklich sein, will nimmer rasten und will nimmer ruhn, nur was du willst, nichts Anderes tun. Jedoch damit ich ja nicht irre geh und unter Lieben schwach zu sein versteh, so gib mir deinen Bruder an die Hand, den klugen Lebensführer, den Verstand!
Hier im Wald mit dir zu liegen, moosgebettet, windumatmet, in das Flüstern, in das Rauschen leise liebe Worte mischend, öfter aber noch dem Schweigen lange Küsse zugesellend, unerschöpflich – unersättlich, hingegebne, hingenommne, ineinander aufgelöste, zeitvergeßne, weltvergeßne. Hier im Wald mit dir zu liegen, moosgebettet, windumatmet.