Liebe Sprüche – hochzeit
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Liebe ist Bestimmung. Doch hängt ihre Einlösung vom Zufall ab. Der unerlösten Liebespaare sind Legion.
Warm soll das Herz bleiben, feurig in der Liebe, und schöner ist wohl nichts auf Erden als ein grau Haupt über einem warmer Liebe vollem Herzen.
Es gibt nichts Ernsteres als ein Liebespaar. Für die Beteiligten selbst. Aber auch nichts Komischeres. Für die Anderen.
Echte Liebe schenkt tausendmal mehr Wonnen als die flüchtigen Leidenschaften, die wir erregen.
Nur in den seltensten Fällen hält die Liebe der Allgegenwart stand.
…die wahre Liebe trifft wie der Blitz mitten ins Herz, und sie ist stumm wie der Blitz…
Die Liebe ist am treuesten, wenn sie eine unglückliche ist.
Das Beste, was Liebende im Laufe der Zeit einander werden können, das ist: Surrogate ihrer Träume oder Symbole ihrer Sehnsucht.
Alles fand die Menschheit im wilden Zustand, die Tiere, die Früchte, die Liebe.
Meiner Frau In deinem Zimmer fand ich meine Stätte. In deinem Zimmer weiß ich, wer ich bin. Ich liege tagelang in deinem Bette Und schmiege meinen Körper an dich hin. Ich fühle Tage wechseln und Kalender Am Laken, das uns frisch bereitet liegt. Ich staune manchmal still am Bettgeländer, Wie himmlisch lachend man die Zeit besiegt. Bisweilen steigt aus fernen Straßen unten Ein Ton zu unserm Federwolkenraum, Den schlingen wir verschlafen in die bunten Gobelins, gewirkt aus Küssen, Liebe, Traum.
Auch in der Liebe fällt kein Meister vom Himmel. Aber nie wird eine Frau ein Mädchen lehren. Eine große Amoureuse wird es durch den Mann.
Frauen haben sich in Liebesdingen nichts zu sagen.
Große Seelen macht die Liebe größer.
Liebe und Treue bestehen aber nur zwischen Herzen und Herzen, nicht zwischen Geld und Geld, nicht zwischen Wollust und Wollust, nicht zwischen Hochmut und Hochmut, am allerwenigsten zwischen Eitelkeit und Eitelkeit.
Sich lieben und verstehen ist selten und doch kann und wird wahre Liebe nur bestehen, wenn man sich gegenseitig versteht.
Des ird'schen Lebens ganze Seligkeit Keimt in zwei Herzen, wo die Liebe waltet.
Man sprach zur Liebe: "Schreibe!" Sie schrieb den eig'nen Namen. Man sprach zur Liebe: "Lese!" Sie las den eig'nen Namen. Man sprach zur Liebe: "Rechne!" Sie sann, und sprach dann lächelnd: "Das hab' ich nicht gelernt!"
Jede Frau ist zunächst bange vor dem Manne, überhaupt bange vor der Liebe. Ist es, bis zu gewissem Grade, immer wieder. Man soll ihr deshalb Zeit lassen, sich an den Mann zu gewöhnen. Auch an den Mann ihrer Wahl. Sie hat dann immer noch Gelegenheit genug, sich baß zu wundern.
Darin liegt die Erhabenheit der Liebe, daß sie den persönlichen Zweck aufhebt.
Ein roher Mann, wird er auch noch so sehr am Feuer der Liebe gebraten, es wird nie etwas Genießbares d'raus.
Nicht früher darfst du dich von einer Frau geliebt glauben, ehe du nicht sicher bist, ihre ganze erotische Sehnsucht auf dich allein vereinigt und alle anderen Möglichkeiten ihres Wesens, auch die ungeahntesten, zur Wirklichkeit erlöst zu haben.