Liebe Sprüche – hochzeit
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Als unsere Liebe stark war, schliefen wir auf der Breite eines Schwertes; nun da sie schwach ist, genügt uns ein Bett nicht, das sechzig Ellen mißt.
Auch an der Liebe hat sich mancher den Magen verdorben, weil er sie zu heiß genießen wollte.
Liebe macht ohnehin, wie listig, so kühn gegen jeden, und nur gegen das Geliebte scheuer und einfacher.
Die Liebe soll wohl mit ein' Anflug von Schwärmerei garniert sein, sich aber ja nicht strähnzwirnartig abhaspeln in endloser Schwärmerei. So ein trunkenes Paar Liebesseelen verfehlt das Ziel wie zwei Rauschige, die einander nach Haus führen wollen.
Die Liebe dringt beim Manne durch die Augen ein, bei der Frau durch die Ohren.
"Ich bitt Ihnen, schrein S' nicht so – wenn's meine Frau höret, ich wär des Todes –!" "A Frau hast? Und fürchst di vor ihr? Das söhnt mich wieder a bisserl mit 'n Schicksal aus."
Die Frau, die zwei liebt, betrügt beide.
In der Liebe ist alles wahr, alles falsch. Sie ist das einzige Ding, über das man nichts Absurdes sagen kann.
Es liegt ebensosehr in der Natur der Liebe, Liebe zu nehmen wie zu geben.
Treue Liebe gilt für's Leben, Treue Liebe endet nicht. Was dem Wechsel sich ergeben, Treue Liebe ist es nicht.
Das ist die wahre Liebe, die immer und immer sich gleich bleibt, Wenn man ihr alles gewährt, wenn man ihr alles versagt. Alles wünscht ich zu haben, um mit ihr alles zu teilen, Alles gäb ich dahin, wär sie, die Einzige, mein.
Wehe, wer die göttliche Sendung der Liebe entweiht!
Liebe bringt uns um Allerhand: Um Zeit, Geld, Reputation und Verstand. Wer nur mit dem Bankrott nicht endet, Hat nie einträglicher verschwendet.
Die Liebe ist ein Gottesbeweis, kein Teufel hätte uns so etwas Himmlisches gegönnt.
Wo die reichste Liebe, da ist die größte Kraft.
Du ahnst gar nicht, in wie großer Gesellschaft du dich manchmal befindest, auch wenn du mit deiner Geliebten allein zu sein glaubst. Viele sind mit euch, von denen du nichts weißt: ihre vergangenen – viele, von denen sie selber nichts weiß: ihre zukünftigen Liebhaber.
Die wirklich lieben, stehlen keine Herzen.
Nie schien ein Gefängnis schön, noch eine Geliebte häßlich.
Die Tugend ist das Göttliche, die Liebe das Menschliche im Menschen; wo sie sich vereinigen, da wird ein genügendes Dasein verlebt.
Hochweise Männer gebieten, Um sich vor der Liebe zu hüten. "Die Mädchen und Frau'n Nicht anzuschau'n. Allein noch weisere riethen, Um sich vor der Liebe zu hüten, "Die Mädchen und Frau'n Recht anzuschau'n.
Die Liebe ist das große Theaterstück des Lebens. Es unterscheidet sich von anderen Theaterstücken, daß in der Liebe diejenigen Stücke, in denen sich die Liebenden nicht bekommen, Lustspiele sind, die Stücke aber, in denen sich die Liebenden am Ende bekommen, die Trauerspiele werden.