Liebe Sprüche – hochzeit
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Die Liebe ersetzt alles, aber sie überwindet auch alles.
Liebe, die Vergleiche zieht, gleicht einem Apfel, der im Innern schon den Wurm trägt.
Nur wo Liebe ist, wohnt der Frieden.
Die Liebe ist in den höheren Ständen vielleicht größer, energischer, tiefer, und hat mehr alles, was mit Leidenschaft zusammenhängt; die Treue aber, dies beständige und warmherzige Beharren, scheint mir größer im Volke. In der Arbeit lernt man die Treue.
O, daß jeder Kuß eine Woche lang währen und jede Umarmung einen Monat dauern möge – und unsere Liebe immer und ewiglich erstrahle!
Es ist mit der Liebe wie mit den Pflanzen: Wer Liebe ernten will, muß Liebe säen.
Ein Unterschied Das war einmal: ich liebe dich! wie Jugend wohl zu Jugend sagt, die sich in ihrem Überschwang an alle großen Worte wagt. Jetzt fragst auch du nicht: liebst du mich? du fragst nur schlicht: hast du mich lieb? und lächelst, daß nach Lust und Blust die reife Frucht am Stengel blieb. Ich hab dich lieb. Das klingt so süß und klingt so reif. Ein Sommerlaut, wenn rings der Blick im Vollbesitz auf segenschöne Felder schaut. Gib deine Hand, und keinen Kuß, mein Weib. Nur Blick in Blick. So. Gib. Und hör das Sommersegenswort, das reife Wort: ich hab dich lieb.
Selbstverständlich halte ich dafür, daß die Frauen, die passende Männer haben und von ihnen geliebt werden, nie ein Unrecht begehen dürfen; die andern aber begehen ein Unrecht an sich selbst, wenn sie den nicht wiederlieben, der sie liebt.
Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten, und wer sich eines Frauenherzens dauernd versichern will, der muß immer neu darum werben, der muß die Reihe der Aufmerksamkeiten allstündlich wie einen Rosenkranz abbeten. Und ist er fertig damit, so muß er von neuem anfangen.
In der Liebe, meint man ja, gelte nur ein Gesetz: unendlich gut sein!
In der Liebe haben alle Frauen Geist.
Für den Eid des Liebenden gibt es keine Strafe.
Wo Liebe ist, da steht man alles aus und hat noch Freud’ dabei.
Die höchste Form aller gesellschaftlichen Verbindungen ist die geordnete und rechte Liebe.
Die Liebe zwang noch stets zur Gegenliebe.
Was kann die Liebe mehr verherrlichen, als wenn man so alles was es großes gibt in der Welt mit hineinzieht in ihr Gebiet.
Das Erste in der Liebe ist der Sinn füreinander, und das Höchste, der Glauben aneinander.
Ja, echte Liebe ist schon aus sich heraus ein im Himmel geknüpftes Band, das nur der Tod zerreißt.
Mich schüttelt der Liebesgott wie im Gebirge der Wind die unerschütterliche, die Eiche.
Jede Liebe ist Trieb, sich selbst zu verklären.
Man könnte ebensogut Feuer im Schnee entzünden wie den Versuch machen, das Feuer der Liebe mit Worten zu löschen.