Liebe Sprüche – hochzeit

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Geistliche Vereinigung nenne ich jenes unaufhörliche Gedenken, das untrennbar im Herzen innen jubelt durch die Glut der Liebe.

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Ein ebenso geistreicher, wie ungalanter Franzose nannte die Liebe "Egoisme à deux".

Franz-Voneisen (Hg.), Junggesellenbrevier. Gesammelte Aphorismen über Frauen, Liebe und Ehe, hg. von Franz-Voneisen [i. e. Zdenko Zelezny], Leipzig, um 1900

Alles für die Liebe und ohne Belohnung!

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Abendgang Abendschatten füllt die Weite, Abendfriede füllt die Welt; Und ich zieh an deiner Seite Durch das kühle, grüne Feld. Wortlos und mit sachtem Schritte, Deingedenkend, wie du mein, Ohne Wunsch und ohne Bitte, Will ich ganz dein eigen sein. Wellen ziehn mit leisen Tönen, Vöglein ziehn mit leisem Flug, Und durch unser Herz zieht Sehnen, Haben wir nicht Glück genug? Jugendglück im reifern Innern, Liedertrost, der selig labt, Und im Alter dies Erinnern, Wie wir einst uns lieb gehabt?

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Die Liebe ist unser Golgatha. Sie bringt uns Todeswunden und Erlösung.

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Der Mann hat ein sicheres Maß für die Größe seiner Liebe zu einer Frau: in dem Grade seiner Dankbarkeit für die gewährte Gunst.

Schleich, Die Weisheit der Freude, 1920

Aus einer tiefen Liebe, die beseligt und quält zugleich, entfaltet sich oft das reinste Glück einer unzertrennlichen Herzens- und Geisteseinheit. Sie ist der himmlische Lohn für schmerzliches Verzichten. Aber nur starke Herzen können ihn erringen.

Leixner, Aus meinem Zettelkasten. Sprüche aus dem Leben für das Leben, 1896

Die erste Liebe tötet nicht – Man stirbt nur an der letzten.

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Und was kein Königswort erzwingt, vermag die Liebe.

Keller (Hg.), Ein Gotthelf-Wort für jeden Tag. Ausgewählt und zusammengestellt von Helene Keller, Bern 1935

Der ewige Becher Deine Liebe ist ein Becher, gefüllt mit edlem Wein. Ich will der ewig trunkne Zecher sein. Ich trinke alle Nächte, alle Tage und halte einsam fröhliche Gelage, Mein Mundschenk ist die Sehnsucht tief in mir nach dir!

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Am Wege Hinaus zum grünen Walde gingen zwei, Es war zur Morgenzeit im Monat Mai. Vor ihren Augen lag die Welt so schön: Im Duft die Täler und im Glanz die Höh'n. Und wo ihr leichter Schritt die Wiese trat, Da sproßten Blumen unter ihrem Pfad. Und wo ihr Blick ins Weite suchend ging, Da flog empor ein bunter Schmetterling. Und Drosselschlag und Sang der Nachtigall War ihrer jungen Herzen Widerhall. – An einem Busch, der licht in Rosen stand, Da faßten sie einander Hand bei Hand. Und wo der Wald entstieg dem weichen Grund, Da ruhten sie beisammen Mund an Mund. Sie haben nicht den alten Mann geschaut, Ihm waren Bart und Haare tief ergraut; Der saß am Wege lächelnd still und brach Zwei Rosen sich und sah den beiden nach.

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Die Liebe ist der Liebe Preis. Sie ist Der unschätzbare Diamant, den ichVerschenkenoder, ewig ungenossen,Verscharrenmuß – dem großen Kaufmann gleich, Der, ungerührt von des Rialto Gold, Und Königen zum Schimpfe, seine Perle Dem reichen Meere wiedergab, zu stolz, Sieunterihrem Werte loszuschlagen.

Schiller, Don Carlos (ursprünglich Dom Karlos), Infant von Spanien, 1782-1787; Erstdruck des ganzen Dramas 1787. 2. Akt, 8. Auftritt, Prinzessin zu Carlos

Lebt die Liebe nur als Pflicht, ist sie tot.

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Der Stände Gleichheit ist der Liebe Possenspiel.

Hoffmannswaldau, Gedichte. Sinnreiche Heldenbriefe, 1679. Liebe zwischen Eginhard und Fräulein Emma. Eginhard an Emma

Die wahre Liebe ist beständig, sei sie glücklich oder unglücklich.

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Komm an mein Feuer, mein Weib, es ist kalt in der Welt. Komm an mein Feuer und lege dein Ohr an mein Herz. Komm an mein Feuer und mache aus meinen Händen eine leuchtende Schale für die Wärme die wir – o wir, mein Weib – verschwenden an die Welt…

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Hab ich ein Recht, zu geben, was ich kann? Darf ich in dieser Tränen Niederschlage dich bleiben heißen. Die durchseufzten Tage heben auf meinem Munde wieder an zwischen dem Lächeln, das, wie du's beschwörst, doch nicht zu leben wagt. O ich bin bang, daß das nicht recht sein kann. Wir sind im Rang nicht gleich genug für Liebende. Du hörst: wer andres nicht zu geben hat, der muß nicht Geber werden. Ein für alle Mal. Dein Purpur bleibe rein von meinem Ruß und unbeschlagen klar dein Glas-Pokal. Nichtsgebenwill ich; unrecht wäre das. Nur lieben vor mich hin, Geliebter. Laß -.

Rilke, Gedichte. Übertragung des Gedichts von Elizabeth Barret-Browning »Can it be right to give what I can give?« (1850), 1908

Liebe und Verstand muß man alle Tage als Schleifstein brauchen, wenn es gut kommen soll.

Gotthelf, Geld und Geist oder Die Versöhnung, 1843/44

Die Liebe ist dann am reichsten, wenn sie alles verschenkt hat.

Gutzkow, Seraphine, 1837

Willst du wissen, von welcher Art deine Liebe ist: gib acht, wohin sie dich führt.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Immer wo die Liebe aufsteht, ist der erste Schöpfungstag!

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