Liebe Sprüche – hoffnung

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Liebe, Du der Menschen göttlichster Verstand, Die des Unglücks Stürme siegend überwand, Die im Unglück fester Herz an Herzen band, Knüpfe Seel' an Seele, knüpfe Hand in Hand!

Herder, J. G., Gedichte. Aus: Die Erfinderin der Künste

Nur wenn das Herz erschlossen, Dann ist die Erde schön. Du standest so verdrossen Und wußtest nicht zu seh'n.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Zahme Xenien, Kap. 8, Axiom

Du hattest kein Glück und ich hatte keins; wir nahmen einander, nun haben wir eins. Wo haben wir es denn hergenommen? Es ist vom Himmel auf uns gekommen.

Rückert, Gedichte. Pantheon, Erstdruck 1843. Fünftes Bruchstück. Zahme Xenien. Vierzeilen

Die Seelenbräune ist Ergebnis eines ersehnten, strahlenden Herzens. Es ist der Sonne zweiter Kern.

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Wenn't mal tau Enn geiht, mücht as letztes Wuurt ick tau di seggen: "Du, ick heff die leiv!" Dat lüchten Wuurt, dat mi dat Läben hellmaakt hett - und dat för wiss ook dröben gellt.

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In der Kathedrale unserer Herzen wird immer ein Licht für dich brennen.

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Ein kluger Arzt hat einmal zu mir gesagt: "Ich übe meinen Beruf nun schon drei Jahrzehnte aus und habe vielerlei verschrieben. Es hat sich aber immer wieder gezeigt, dass für die meisten Leiden ein bisschen Liebe die beste Arznei ist." "Und wenn das nicht hilft?" "Dann muss man eben die Dosis verdoppeln!"

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Der gute Glaube Schönes Leben! du liegst krank, und das Herz ist mir Müd vom Weinen, und schon dämmert die Furcht in mir, Doch, doch kann ich nicht glauben, Daß du sterbest, so lang du liebst.

Hölderlin, F., Gedichte

Die dienende Liebe ist eine ungeheure Kraft. Sie ist die allergrößte Kraft, und ihresgleichen gibt es nicht.

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Liebe O reiche Armut! Gebend, seliges Empfangen! In Zagheit Mut! in Freiheit doch gefangen. In Stummheit Sprache, Schüchtern bei Tage, Siegend mit zaghaftem Bangen. Lebendiger Tod, im Einen sel’ges Leben Schwelgend in Not, im Widerstand ergeben, Genießend schmachten, Nie satt betrachten Leben im Traum und doppelt Leben.

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Schicke dich, geliebtes Kind, in unruhevolle Zeiten; dann und wann kann Sturm und Wind unverhofft in Hafen leiten. Nun ist wohl niemand besser dran, als wer getreu und klug und ewig lieben kann.

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Liebe kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt.

Schiller, Don Carlos (ursprünglich Dom Karlos), Infant von Spanien, 1782-1787; Erstdruck des ganzen Dramas 1787. 2. Akt, 8. Auftritt, Don Carlos

Laß die Liebe in deinem Herzen wurzeln, und es kann nur Gutes daraus hervorgehen.

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Eine Seele ist nie ohne Geleit der Engel, wissen doch diese erleuchteten Geister, daß unsere Seele mehr Wert hat.

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Liebe vertreibt Leid.

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Das Beste in mir, ich hab's von ihr!

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Die Liebe ist unsere Rettung, nur die Liebe!

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Wehr im Beginne dem Übel; zu spät wird Heilung bereitet, Wenn durch langen Verzug Stärke gewonnen es hat.

Ovid, Remedia amoris (Heilmittel gegen die Liebe). V. 91. Originaltext: Principiis obsta (sero medicina paratur).

Pilgers Morgenlied Morgennebel, Lila, Hüllen deinen Turn um. Soll ich ihn zum Letzten Mal nicht seh'n! Doch mir schweben Tausend Bilder Seliger Erinnerung Heilig warm ums Herz. Wie er so stand, Zeuge meiner Wonne, Als zum ersten Mal Du dem Fremdling Ängstlich liebevoll Begegnetest Und mit einem Mal Ew'ge Flammen In die Seel' ihm warfst! – Zische, Nord, Tausend-schlangenzüngig Mir ums Haupt! Beugen sollst du's nicht! Beugen magst du Kind'scher Zweige Haupt, Von der Sonne Muttergegenwart geschieden. Allgegenwärt'ge Liebe! Durchglühst mich, Beutst dem Wetter die Stirn, Gefahren die Brust, Hast mir gegossen Ins früh welkende Herz Doppeltes Leben, Freude, zu leben, Und Mut!

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese

Was uns fehlt! Und keine Zunge redet mehr vom Heil'gen Geiste trunken; Die Poesie, das fromme Kind, ist scheu von uns gewichen, Der Himmel dünkt uns trüb und grau, und Sonn' und Mond verblichen; Die groß geschaut und groß gebaut, sie schlummern in den Särgen, Auf ihren Gräbern kriechen wir als ein Geschlecht von Zwergen, Nichts blieb uns als die schlimmste Kunst, zu zweifeln und zu richten, Und wenn sich ein Gigant erhebt, so ist er's im Vernichten. Wohl grübelt ihr und möchtet gern das große Rätsel lösen, Aus welchem tiefverborgnen Quell der Strom sich wälzt des Bösen, Ihr eilt geschäftig hin und her, um Wust auf Wust zu türmen, Und meint mit eures Witzes Rat den Himmel zu erstürmen, Doch seht, nur eines Donners Schlag, nur eines Blitzes Flammen, Und eurer Weisheit Pelion und Ossa stürzt zusammen. Ich aber sage euch: Fürwahr, es wird nicht anders werden, Bis ihr den Blick nicht himmelwärts erhebt vom Staub der Erden, Bis ihr dem Geist der Liebe nicht, dem großen Überwinder, Demütig euer Herz erschließt und werdet wie die Kinder; Denn wo die Liebe wohnt, da hat ein ew'ger Lenz begonnen, Da grünen alle Wälder auf, und rauschen alle Bronnen, Ihr offenbart sich, was dem Blick der klugen Welt verborgen, In trüber Dämmrung sieht sie schon den rosenroten Morgen, Das Brausen wird ihr zur Musik, zum Reigen das Gewimmel, Helljauchzend steigt ihr Lied empor auf Flügeln in den Himmel, Sie ist ein Kind und doch ein Held mit unbesiegten Waffen, Und weil sie noch an Wunder glaubt, so kann sie Wunder schaffen.

Geibel, E., Gedichte. Zeitstimmen

Schweig, Herz, kein Schrei! Schweig, Herz, kein Schrei! Denn alles geht vorbei! Doch, daß ich auferstand und wie ein Irrstern ewig sie umrunde, ein Geist, den sie gebannt, das hat Bestand. Ja, alles geht vorbei. Nur dieses Wunderband, aus meines Herzens tiefstem Grunde zu ihrem Geist gespannt, das hat Bestand. Ja, alles geht vorbei. Doch sie, die mich erkannt, den Harrenden, wildfremd an Ort und Stunde, ging nicht vorbei, sie stand, reicht mir die Hand. Ja, alles geht vorbei. Doch diese liebe Hand, die ich in tiefer, freudenheller Stunde an meinem Herzen fand, die hat Bestand.

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