Liebe Sprüche – hoffnung

250 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Liebe hoffnung

Der Glaube empfängt, die Liebe gibt.

Marbach (Hg.), Sprichwörter und Spruchreden der Deutschen, 1842

Wer könnte je in dieser Welt leben und hoffen und streben, wenn der Raum nicht mit Liebe gefüllt wäre.

Internet

Und weint die Königin in ihrer Kammer, Und klagt ihr wilder Schmerz den Himmel an, So seht ihr hier ein angstbefreites Volk Zu eben diesem Himmel dankend flehen – Wer Tränen ernten will, muß Liebe säen.

Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 5. Akt, 1. Szene, Melchthal

O Liebe! Zaub'rin! die mit arger List Du Schwache stärkst und Starke niedertrittst!

Byron, Don Juan, 1819-24

Geben und nehmen kann uns das Glück, was wir hoffen und lieben: Aber die Hoffnung beherrscht, so wie die Liebe, das Glück.

Bouterwek, Neue Vesta. Kleine Schriften zur Philosophie des Lebens und zur Beförderung der häuslichen Humanität, hg. von Fr. Bouterwek, 11 Bde., 1803-1810. Dritter Band, 1804. Sinnsprüche nach alten Autoren

Ohne Titel Strebet mutig, meine Geister, noch ist nicht die Höh erreicht! wer noch nicht des Lebens Meister, ringe, bis er sie ersteigt! Will die Zeit doch wieder kommen, wo das Herz in Freude schwimmt, alles Leid ist dem entnommen, den die Liebe zu sich nimmt. Schon in meinem Spiegel strahlt mir eine Welt voll Lust, und das Leben regt die Flügel mächtiglich in meiner Brust. Zweige wehn wie Freudenfahnen, Morgenrot ist Liebesschein, und der Vögel süßes Mahnen kehr in meinen Busen ein. Wieder will ich Lieder singen, Leben, wieder Dich verstehen, und auf Deinen leichten Schwingen durch die grünen Täler gehen.

Mereau, S., Gedichte. Als Beilage zu einem Brief an Clemens Brentano, am 10. Oktober 1803

Letzte Worte Geliebte, wenn mein Geist geschieden, So weint mir keine Träne nach; Denn, wo ich weile, dort ist Frieden, Dort leuchtet mir ein ewger Tag! Wo aller Erdengram verschwunden, Soll euer Bild mir nicht vergehn, Und Linderung für eure Wunden, Für euern Schmerz will ich erflehn. Weht nächtlich seine Seraphsflügel Der Friede übers Weltenreich, So denkt nicht mehr an meinen Hügel, Denn von den Sternen grüß ich Euch!

Internet

Fürchte nichts mehr! Die Augen gab Gott dir für das Licht, Die Seele für den Himmel dir Und für dein Herz der Liebe Wahrheit.

Internet

Die Nacht holt heimlich durch des Vorhangs Falten Aus deinem Haar vergeßnen Sonnenschein. Schau, ich will nichts, als deine Hände halten und still und gut und voller Frieden sein. Da wächst die Seele mir, bis sie in Scherben den Alltag sprengt; sie wird so wunderweit: An ihren morgenroten Molen sterben die ersten Wellen der Unendlichkeit.

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Das Stundenbuch. Das Buch vom mönchischen Leben, 1899

Stille Ergebenheit! Vertrauen auf das Herz, auf den Sieg des Wahren und Besten, dem wir uns hingeben. Und wir könnten untergehen?

Gontard, Briefe. An Friedrich Hölderlin, Dezember 1798

So wie Liebe nichts Böses denkt, so spricht der Neid nichts Gutes.

Internet

Nicht alles Gut ist gut; Mensch, überred dich nicht, Was nicht im Lieböl brennt, das ist ein falsches Licht.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Die Liebe fordert, daß wir jedem Menschen zu Hilfe kommen, der in Not ist, auch wenn wir feststellen, daß er Fehler hat.

Internet

Es ist Sonne genug, es ist Acker genug, hätten wir nur der Liebe genug!

Internet

O Gott, geb du eym jden Das jm sein Eva werd!

Internet

Ohne Liebe kehrt kein Frühling wieder, Ohne Liebe preist kein Wesen Gott!

Schiller, F., Gedichte. Anthologie auf das Jahr 1782. Aus: Phantasie an Laura

1901 Schließ auf das Tor; laß seine Flügel springen; zünd deine Leuchte an in allen Landen! Mir ist, als hörte ich den Ruf erklingen, es sei der Tod zum Leben auferstanden. Breit deine Fluren aus und deine Pfade; laß deine Wasser klar und freundlich fließen, und von dem Himmel möge sich die Gnade auf Alles, was die Erde trägt, ergießen. Schließ auf das Tor; es tritt die Menschheit ein; o, laß ihr diesen Schritt gesegnet sein! Schließ auf den Schrein, vor dem wir betend knien, dem wir die Liebe, die Verehrung zollen, die wir auf seinen Inhalt doch beziehen und nicht dem Menschenwerke widmen sollen! Laß uns erkennen, was wir nicht erkannten, uns der Geist die Seele stets verhehlte; laß uns verstehen, was wir nicht verstanden, weil uns die wahre Liebe nicht beseelte. Schließ auf den Schrein, und zeig, was er enthält, daß mit dem Schleier auch der Irrtum fällt! Schließ auf die Herzen; nirgends stehn sie offen, denn jedes will nur für sich selbst empfinden, und doch ist es ihr eignes, schönstes Hoffen, daß sie in Liebe sich zusammenfinden! Laß diese Liebe endlich doch erwachen und aus dem Ich heraus ins Leben steigen, die Menschen zur gesamten Menschheit machen und sich als Seele dieses Leibes zeigen. Schließ auf die Herzen; lehre sie verstehn, daß alle Pulse nur als einer gehn! Schließ auf das Paradies; gib es uns wieder! Wir wollen heim; wir wollen Frieden halten. Der Vater ist das Haupt; wir sind die Glieder; nur seine Güte soll im Hause walten. Sei du die Zeit, die uns um ihn versammelt, zeig uns der Worte köstlichstes auf Erden, das unsre Bitte um Versöhnung stammelt, dann wirst du eine Zeit des Edens werden. Schließ auf das Paradies, das Gottesland, und sei uns zur Erleuchtung zugesandt!

Internet

Liebe und Hoffnung geben uns die Kraft zum Leben.

Internet

Blick einem Weibe, das dich liebt, Ins Auge, und dein Gram zerstiebt [...].

Lenau, Faust. Ein Gedicht. Drama, entstanden 1836. Der Jugendfreund. Isenburg

Wenn es einen Gott gibt, so wird mich schon jemand lieben.

Internet

Der Spätzin scheint es, daß ihr Spatz nicht piepst, sondern sehr gut singt.

Internet