Liebe Sprüche – hoffnung
250 Sprüche gefunden
Einem Liebhaber, der den Vater zu Hilfe ruft, trau ich – erlauben Sie, – keine hohle Haselnuß zu.
Doch noch leuchtet uns die Hoffnung für unsere geliebte Liebe, laß uns sie pflegen und erhalten, solange wir nur können. Eine Stunde voll Seligkeit des Wiedersehens und Hoffnung in der Brust sind genug, ihr Leben auf Monate lang zu erhalten.
Die schönen Augen der Frühlingsnacht, Sie schauen so tröstend nieder: Hat dich die Liebe so kleinlich gemacht, Die Liebe, sie hebt dich wieder.
Wohlbegründet hingegen ist die unmittelbare Überzeugung, welche der Anblick edler Handlungen hervorruft, dass der Geist der Liebe, der diesen seiner Feinde schonen, jenen des zuvor nie Gesehenen sich mit Lebensgefahr annehmen heißt, nimmermehr verfliegen und zu Nichts werden kann.
Ist ein Herz zu eigen … Und Liebe hat der Sterne Macht, kreist siegend über Tod und Nacht, kein Sturm, der sie vertriebe! Und blitzt deren Haß die Welt entlang, so wandelt ihren alten Gang hoch über den Wolken die Liebe.
Aber bei meiner Liebe und Hoffnung beschwöre ich dich: Wirf deine Liebe und Hoffnung nicht weg!
Höchste Liebe schweigt. Nein, höchste Liebe tröstet den Beleidiger.
Der Liebe Wundermacht Liebe kann nur dich erheben Aus dem Staub, der dich umwallt; Liebe nur verleiht dem Leben Heilig göttliche Gestalt. Frei ist nur, wen sie bezwungen, Glücklich nur, wen sie beglückt, Mächtig nur, wen sie durchdrungen, Und nur schön, wen sie geschmückt.
Gebet um Liebe O ew'ge Liebe, heil'ge mich Mit deinen sanften Gluten, In meine Seele senke dich, Wenn meine Wunden bluten! Wenn ich aus dieser wüsten Welt Nach Licht und Rettung spähe, Ist nichts, was meine Hoffnung hält, Als deine sel'ge Nähe! O halte mich in deinem Arm, Mir graut vor dem Erkalten, Und mach' das Herz mir hell und warm Bis in die tiefsten Falten. Mit deiner Glut verzehre mich, In dir laß mich vergehen, Ich will nicht mich, ich will nur dich, In dir nur auferstehen! Du wirst mich einst aus aller Not Auf deinen Flügel heben, Denn außer dir ist Nacht und Tod, Und in dir Licht und Leben!
Gib, Liebe, Flügel mir, hinaufzuschweben Gleich einer Taube sehnend himmelwärts Und ew'ge Rast zu finden für mein Leben In des Erlösers lieberfülltem Herz!
Lied der Helena Oft ists der eigne Geist, der Rettung schafft, Die wir beim Himmel suchen. Unsrer Kraft Verleiht er freien Raum, und nur dem Trägen, Dem Willenlosen stellt er sich entgegen. Mein Liebesmut die höchste Höh ersteigt – Doch naht mir nicht, was sich dem Auge zeigt. Des Glückes weitsten Raum vereint Natur, Daß sich das Fernste küßt wie Gleiches nur. Wer klügelnd abwägt und dem Ziel entsagt, Weil er vor dem, was nie geschehn, verzagt, Erreicht das Größte nie. Wann rang nach Liebe ein volles Herz und fand nicht Gegenliebe?
Balthasars Lied Klagt, Mädchen, klagt nicht Ach und Weh, Kein Mann bewahrt die Treue; Am Ufer halb, halb schon zur See Reizt, lockt sie nur das Neue! Weint keine Trän und laßt sie gehn, Seid froh und guter Dinge, Daß statt der Klag und dem Gestöhn Juchheissassa erklinge. Singt nicht Balladen trüb und bleich, In Trauermelodien: Der Männer Trug war immer gleich, Seitdem die Schwalben ziehen! Weint keine Trän und laßt sie gehn, Seid froh und guter Dinge, Daß statt der Klag und dem Gestöhn Juchheissassa erklinge.
Durch Liebe verzehren, Durch falschen Trost sich nähren – Ist ein bitt'rer Selbstbetrug.
So drückend ist kein Menschenlos auf Erden, Es kann erleuchtet durch die Liebe werden.
Worte der Güte sind Schönheit! Taten der Liebe sind Licht!
Drum nenn's nicht Sünde, daß mein Sang erschalle für die, für deren Gunst ich steh und falle!
Eingang Was reif in diesen Zeilen steht, was lächelnd winkt und sinnend fleht, das soll kein Kind betrüben; die Einfalt hat es ausgesät, die Schwermut hat hindurchgeweht, die Sehnsucht hat's getrieben. Und ist das Feld einst abgemäht, die Armut durch die Stoppeln geht sucht Ähren, die geblieben; sucht Lieb, die für sie untergeht, sucht Lieb, die mit ihr aufersteht, sucht Lieb, die sie kann lieben. Und hat sie einsam und verschmäht die Nacht durch, dankend in Gebet, die Körner ausgerieben, liest sie, als früh der Hahn gekräht, was Lieb erhielt, was Leid verweht, ans Feldkreuz angeschrieben: "O Stern und Blume, Geist und Kleid, Lieb', Leid und Zeit und Ewigkeit!"
Was je uns knüpfte,einerHoffnung Band – Wer liest die Zeichen, Die Liebe einst hineinschrieb, noch, die bleichen? Dem Pergament vergleich ichs, das die Hand Zu fassenscheut– ihm gleich verbräunt, verbrannt.
Aus der ach so karg gefüllten Schale unsres Herzens laßt uns Liebe schöpfen, wo nur immer einer Seele Schale leersteht und nach Liebe dürstet. Nicht versiegen drum wird unsre Schale, steigen wird die so geschöpfte Flut, nicht fallen, Fülle wird das Los des so verschwenderischen Herzens.
Gute Nacht Im tiefsten Innern Ein süß Erinnern Und einen Gruß Zum Tagesschluß. Daß Gottes Güte Mein Glück behüte, Daß seine Treu' Stets mit dir sei; Daß deine Seele Sich mir vermähle Auf ewiglich: Das bete ich. Auf ihn nur zähl' ich, Uns beid' empfehl' ich Fromm seiner Macht – Nun, gute Nacht!
Am schönsten ist die Rose, wenn ihre Knospe bricht, So tagt aus Furcht empor der Hoffnung schönstes Licht; Am süßesten glüht Rose vom Morgentau gefeuchtet, Am lieblichsten blickt Liebe, wenn sie durch Tränen leuchtet.