Liebe Sprüche – klassisch
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Wer schön und wahr und lieblich ist und weise, zieht Sonnen mit dem Ring der Liebe ans dem Kreise. Dies ist der Talisman, das Siegel, das die Welt des Geistes und des Stoffs im Zaume hält.
Es gibt kein Laster, das nicht die Entfernung von der Liebe zur Ursache seiner Entstehung hat. Es gibt keine Tugend, die nicht in der Liebe gründet.
Und wär ein König ich und wär die Erde mein, du wärst in einer Krone doch der schönste Stein!
Ewigkeit. Dieses ist unser Sterben; der Durst nach Ewigkeit ist es, den die Menschen unter sich Liebe nennen. Wer liebt, der will sich in dem anderen verewigen. Was nicht ewig ist, das ist auch nicht wirklich.
Im unermeßnen Weltsysteme Die schönste Perle der Natur, An ihrem Sternendiademe Der reichste Demant in der Schnur, Das höchste Wunder unter allen, Das Meisterstück in Raum und Zeit, Das ist das Herz in seinem Wallen, Das Herz in seiner Trunkenheit.
Wie vieles Leid hat Frauenliebesqual Schon Sterblichen bereitet.
Von den Frauen lasst uns in aller Ewigkeit fernbleiben: sie scheinen das Paradies und sind die Hölle.
Die Liebe ist wie das Meer - uralt und doch immer wieder neu.
Schon möglich, daß die Liebe vom Wandel der Zeiten unberührt bleibt. Aber man versuche sich einmal Hero und Leander vorzustellen, wie sie am Strand sitzen und sich gegenseitig mit Sonnenöl einreiben.
Das größte Geheimnis ist das Leben, das tiefste Geheimnis ist die Ewigkeit, das schönste Geheimnis ist die Liebe – ein Geheimnis, dem selbst der Tod machtlos gegenübersteht.
Natürlich ist die Liebe für ewig – nur die Partner wechseln.
Was nicht Aus deinem Herzen stammt, Das dringt auch nicht zum Herzen – Das Licht, Das dir im Auge flammt, Es leuchtet sehr Und zündet mehr Als hunderttausend Kerzen!
Geht mit Liebe verschwenderisch um! Liebe ist der einzige Schatz, der sich durch Teilung vervielfacht; sie ist die einzige Gabe, die um das zunimmt, was man davon weggibt, sie ist das einzige Geschäft, bei dem es sich lohnt, ein absoluter Verschwender zu sein. Gib sie hin, wirf sie weg, leere deine Taschen, verstreue sie aus deinem Korb, stürze das Glas um, und du hast morgen mehr denn je zuvor.
Wenn du dich in Gefahr glaubst, an einem Menschen zugrunde zu gehen, so rechne es ihm nicht gleich als Schuld an, sondern frage dich vorerst, wie lange du schon nach solch einem Menschen gesucht hast.
Wer Liebe lebt, wird unsterblich sein!
Wer liebt, wird nie vergessen, wer vergisst, hat nie geliebt, wer geliebt und vergessen hat, hat vergessen, wie man liebt.
Die Liebe ist ein Göttertrank, aber kein Tischwein.
Wer nichts begehrt, nichts hat, nichts weiß, nichts liebt, nichts will, Der hat, der weiß, begehrt und liebt noch immer viel.
Einen Menschen lieben, heißt ihm sagen, du bist unsterblich.
Mit Mühe endlich hatte sich Zeus etwas ersonnen und sagte: Ich glaube nun ein Mittel zu haben, wie es noch weiter Menschen geben kann, und sie doch aufhören müssen mit ihrer Ausgelassenheit, wenn sie nämlich schwächer geworden sind. Denn jetzt, sprach er, will ich sie jeden in zwei Hälften zerschneiden, so werden sie schwächer sein, und doch zugleich uns nützlicher, weil ihrer mehr geworden sind, und aufrecht sollen sie gehn auf zwei Beinen. Sollte ich aber merken, daß sie noch weiter freveln und nicht Ruhe halten wollen, so will ich sie, sprach er, noch einmal zerschneiden, und sie mögen dann auf einem Beine fortkommen wie Kreisel. Dies gesagt, zerschnitt er die Menschen in zwei Hälften, wie wenn man Früchte zerschneidet um sie einzumachen, oder wenn sie Eier mit Haaren zerschneiden. Sobald er aber einen zerschnitten hatte, befahl er dem Apollon, ihm das Gesicht und den halben Hals herumzudrehen nach dem Schnitte hin, damit der Mensch, seine Zerschnittenheit vor Augen habend, sittsamer würde, und das übrige befahl er ihm auch zu heilen. [...] Nachdem nun die Gestalt entzweigeschnitten war, sehnte sich jedes nach seiner andern Hälfte und so kamen sie zusammen, umfassten sich mit den Armen und schlangen sich in einander, und über dem Begehren zusammen zu wachsen starben sie aus Hunger und sonstiger Fahrlässigkeit, weil sie nichts getrennt von einander tun wollten. [...] Von so langem her also ist die Liebe zu einander den Menschen angeboren, um die ursprüngliche Natur wiederherzustellen, und versucht aus zweien eins zu machen und die menschliche Natur zu heilen. Jeder von uns ist also ein Stück von einem Menschen, da wir ja zerschnitten, wie die Schollen, aus einem zwei geworden sind. Also sucht nun immer jedes sein anderes Stück.
Ein Geschenk aus der Hand der Liebe, da darf es der Bettler mit dem Fürsten aufnehmen.