Liebe Sprüche – romantisch

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Du bist mir gut, doch du liebst mich nicht, so kühl und so ruhig bleibt dein Gesicht, ganz unbewegt - wenn heiß dich mein brennender Mund geküßt, ob dann wohl das Herz - ach wie gern ichs wüßt - dir wilder schlägt? Wir ließen die Rosen am Strauch verglühn, nun ist die Zeit, da die Herbstastern blühn - du siehst sie kaum - zur schimmernden Ferne schweift still dein Blick, erfaßt dich Sehnsucht? Ahnst du das Glück? Lockt dich ein Traum? ...

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Zu lieben ist der größte Beweis von Mut, den die Frau geben kann.

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Die Liebe ist wie der Krieg: ein Sieg macht zwei Besiegte!

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Weiße Rosen Du bissest die zarten Lippen wund, Das Blut ist danach geflossen; Du hast es gewollt, ich weiß es wohl, Weil einst mein Mund sie verschlossen. Entfärben ließt du dein blondes Haar In Sonnenbrand und Regen; Du hast es gewollt, weil meine Hand Liebkosend darauf gelegen. Du stehst am Herd in Flammen und Rauch, Daß die feinen Hände dir sprangen; Du hast es gewoll, ich weiß es wohl, Weil mein Auge daran gehangen.

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Die Liebesneigung ist die stärkste Regung in jedem Menschen.

Laube, Der deutsche Krieg. Historischer Roman in drei Büchern, 9 Bde., 1863-66

Das ist ja eben das Zeichen, daß die Liebe echt ist, wenn sie Strahlen wirft, wenn sie die Gefühle mildert und alle Menschen mit teilnehmen lassen möchte an dem eigenen Glück.

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Die Nacht ist klar, die Nacht ist kühl, Am Himmel schießen die Sterne – Du hast mich einst so lieb gehabt Und mich geküßt so gerne. Du hast mich einst so lieb gehabt, Wo blieb dein heiß Gefühl? – Am Himmel schießen die Sterne, Die Nacht ist klar und kühl.

Geibel, E., Gedichte. Gedichte und Gedenkblätter. Lieder aus alter und neuer Zeit, 15.

Die Liebe bindet den Verstand.

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Die vollkommene Geliebte ist ganz Gegenwart. Vergangenheit hat sie vergessen, Zukunft kümmert sie nicht.

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Um Mitternacht Ein andrer hat das Weib errungen, Um das ich sang mit süßem Schall; Er ist der Held, der dich bezwungen, Doch ich bin deine Nachtigall! Und wenn ihr beide längst gefunden Den Schlummer, der mein Auge flieht, Singt immer noch in nächt'gen Stunden Die Nachtigall ihr altes Lied. Zühküt, zühküt – die süßen Grüße aus der vergangnen Liebeszeit; Und ihre Sehnsucht, o die süße, Ist reicher – als ihr beide seid!

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Ein Tag mit dir Du gleichst so ganz dem sonnenhellen Tag, Den ich mit dir wie einen Traum durchlebte, Der duftig über Tal und Höhen lag, Daß jedes Blatt in Sommerlust erbebte. Gedenk' ich dein, dann lächelt mir erhellt Von deinem Blick die heitre Welt entgegen. Die Blüte duftet und die Knospe schwellt, Auf jedem Halme ruht ein stiller Segen. Und in mir jauchzt es: sieh! der Sommer hat Sich ewig seine Heimat hier gegründet - Und ich vergesse, daß manch welkes Blatt Zu meinen Füßen schon den Herbst verkündet.

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Das sind die schönsten Lieder, für die kein Wort genügt, um deren zarte Glieder kein Reimgewand sich fügt. Die tief in uns erklingen, und still in uns verweh'n, und doch zu denen dringen, die liebend uns versteh'n.

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Die ganze Welt ist viel zu groß, Sie an ein Herz zu fassen; Dazu genügt nur Gottes Schoß, Dem bleibt es überlassen; Ein Menschenherz ist viel zu klein, Um liebend sich der Welt zu weihn. Du mußt an eine treue Brust Insonders hin dich neigen, Ihr alle deine Liebeslust Ausschließlich geben eigen; Wer so ein Herz am Herzen hält, Der liebt in ihm die ganze Welt.

Rückert, Gedichte. Liebesfrühling, entstanden 1821, Erstdruck 1834

Der eine siegt in der Liebe, der andere verliert. Doch nicht immer ist der Sieger auch der Gewinner.

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Lieb' im Beginn äußert sich nicht selten in heftigem Unmut gegen die erste Person. Dabei kommt der Mensch oft auf absonderliche Gedanken, die ihm später noch viel mehr zu denken geben und sattsam Gründe, sich ernstlich und rechtmäßig gegen sein liebes Selbst zu erzürnen.

Hopfen, Verdorben zu Paris, 2 Bde., 1868

Die Stände, wie die Rassen, vermischen sich mehr und mehr. Alle alten Schranken werden fallen vor dem mächtigen Mittler, dem souveränen Gleichmacher: der Liebe.

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Erste Liebe Als Freunde lernten wir uns kennen, ja kennen für ganz kurze Zeit, bald mußten wir uns wieder trennen, vielleicht in alle Ewigkeit: Ja, ich fühl es tief in mir, glücklich war ich nur bei dir. Die erste Liebe kommt von Herzen, die zweite brennt nicht mehr so heiß; o glücklich ist ein jedes Mädchen, das nichts von solcher Liebe weiß. Ja, ich fühl es tief in mir, glücklich war ich nur bei dir. Und sollte Gott das Schicksal lenken, daß wir uns niemals wiedersehn, so will ich deiner stets gedenken und beten für dein Wohlergehn. So leb denn wohl, vergiß nicht mein, einmal muß doch geschieden sein.

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Ich liebe und werde geliebt – wir sind jetzt ein Teil des Himmels

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Um Gott zu erkennen, muß man ihn lieben; um die Menschen zu lieben, muß man sie kennen.

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Was der Mensch aus Liebe fehlt, das soll man ihm nicht aufmessen.

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Wer nur physisch liebt, sucht nach Abwechslung, die er »natürlich« nicht findet, wer aber physisch und psychisch liebt, sucht nicht nach Abwechslung – er hat sie.

Sacks, Kabarett des Lebens, o.J. [1925]