Liebe Sprüche – trauerkarte

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Sehnsucht Wenn ich am Morgen aufstehe, sehe ich die Sonne über den Bäumen aufgehen, und ich sehe, wie aus dem Morgenrot eine helle, warme Sonne wird. Wenn ich am Nachmittag nach Hause komme, hat die Sonne das gegenüber liegende Ufer in helles Licht getaucht und es entsteht ein wunderschönes Farbenspiel zwischen dem Ufer, dem Wasser und den Booten. Wenn ich am Abend schlafen gehe, zieht der Mond auf dem Wasser eine breite Spur und lässt es in der Dunkelheit glitzern. Und ich wünsche mir sehr, dass ich dich neben mir spüre, um mit dir gemeinsam das Schöne des Alltags zu erleben. Und du – du bist so weit weg und weißt nichts davon.

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Die Treue eines schönen Herzens gleicht Dem reinen unbefleckten Schnee: Gehst du drüber weg auch noch so leicht, Sein Glanz empfängt ein unvergänglich Weh.

Berg (Hg.), Das Buch der Bücher: Aphorismen der Welt-Literatur, Band 1 Geist und Welt, Band 2 Herz und Natur. Gesammelt und geordnet von Egon Berg (i. e. Leopold Auspitz), Prochaska 1884/85 (EA 1873). Zweiter Band

Du kamst in mein Leben wie der Wind, doch bin ich allein wie ein verlassenes Kind. Ich träume von dir in jeder Nacht, du hast über mich eine große Macht. Die Sehnsucht nach dir bringt mich um den Verstand, du hast meine Seele in deiner Hand. Die Tage sind so endlos leer, die Nächte auch und umso mehr, ist die Sehnsucht der Spiegel meiner Einsamkeit, schöner wäre das Leben zu zweit. Aber erreichen kann ich dich nicht, doch du weißt – ich liebe dich!

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Es ist schrecklich, wenn einem einmal ein Mann ins Blut gegangen ist.

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Herr! In aller Ungerechtigkeit dieser Welt Mache uns zu Tätern deiner Gerechtigkeit. In aller Unwahrhaftigkeit dieser Welt Mache uns zu Tätern deiner Wahrheit. In aller Unbarmherzigkeit dieser Welt Mache uns zu Tätern deiner Barmherzigkeit. In aller Lieblosigkeit dieser Welt Mache uns zu Tätern deiner Liebe.

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Caro aus Karow Mein kleines Herz zerbricht Erfroren im Eis der Liebe Unter dem Gewicht Seines Seelenleids und Schmerz Nur dir allein hat es gehört Doch war es nicht würdig Hat selbst alles zerstört Die Hoffnung und dein Herz Nie wird es finden deinesgleichen Nie wieder solch' Glück erreichen Ewig wird der Schmerz es plagen Bis zum Tod den Verlust ertragen Die Zeit scheint unendlich Bis zur rettenden Erlösung Ständig erinnert alles an dich Bittere Tränen im reißenden Eisbach Liebe ist's die so sehr drückt Zum Scheitern verdammt Tausend Giftäpfel schon gepflückt Für den letzten Schlaf Auf dich wartend in der Ewigkeit Unendliche Zeit in Zweisamkeit.

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Das süßeste Glück für die traurende Brust, Nach der schönen Liebe verschwundener Lust, Sind der Liebe Schmerzen und Klagen.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Des Mädchens Klage, 1798. Originaltext

Wunsch Ich hab' Dich geliebt, Du ahntest es nicht; Ich wollte sprechen, ich durft' es nicht, Ich harrete besserer Stunden. Die besseren Stunden, ich fand sie nicht; Ein anderer kam, er zögerte nicht, Ich bin Deinem Herzen entschwunden. Wohl mag er Dich lieben, ich weiß es nicht; Ob treuer als ich, ich glaub' es nicht. O, hättest Dein Glück Du gefunden!

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Hast du noch die alten Briefe? Hast du noch die alten Briefe, Die ich dir heimlich zugesteckt; Liest du manchmal drin, wenn tiefe Nacht dich mit Gespenstern schreckt: – Schreib geschwind: das Herzensflämmchen Brennt's für mich noch lichterloh? Maus, dein gelbes Schildpattkämmchen Fand sich unterm Vertikow. Fand sich auch das Silberbörtchen, Abgerissen in der Hast, Und – wie schad' – ein Mandeltörtchen, Das du nicht gegessen hast. Tief im Schleier Stirn und Näschen, Keiner kennt dich – sei doch dreist, Komm, mein Herzchen, komm, mein Häschen, Dreimal klopfen – na, du weißt… – Ach, daß heut ich, blondes Liesel, Keine Antwort lesen darf, Weil ich blöder Bildungsstiesel Damals sie ins Feuer warf. Denn – so kernecht auch dein Lieben – Raubte mir's die Seelenruh', Daß du Herz hast klein geschrieben Und mit tz auch noch dazu. Als du wieder, blondes Liesel, Schlüpftest in mein Gartenhaus, Flink und munter wie ein Wiesel, Blieb ich kühl – und es war aus. Heut? – na ja, ich kann nicht klagen, Und ein Spaß ist auch dabei. Viele reife Damen sagen, Daß ich sehr poetisch sei. Und sie lieben mich seraphisch, – Seelenfreundschaft – oder so – Und sie schreiben orthographisch Und zitieren Rochefoucauld. Und für ewig unvergessen Sei mein Liedchen, sagen sie; Und sie laden mich zum Essen Und zu etwas Pomery. Und mit nützlichen Geschenken Machen sie sich wert und lieb. Ich – ich muß der Kleinen denken, Die ihr Herz mit tz schrieb. All die Flammen, all die Flämmchen Gäb' ich heute seelenfroh. Läg' ein blondes Schildpattkämmchen Wieder unterm Verikow.

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Seufzer eines Ungeliebten Hast du nicht Liebe zugemessen Dem Leben jeder Kreatur? Warum bin ich allein vergessen, Auch meine Mutter du! Natur? Wo lebte wohl in Forst und Hürde, Und wo in Luft und Meer ein Tier, Das nimmermehr geliebet würde? - Geliebt wird alles außer mir! Wenngleich in Hain und Wiesenmatten Sich Baum und Staude, Moos und Kraut Durch Lieb und Gegenliebe gatten; Vermählt sich mir doch keine Braut. Mir wächst vom süßesten der Triebe Nie Honigfrucht zur Lust heran. Denn ach! mir mangelt Gegenliebe, Die Eine nur gewähren kann.

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Weint nicht, wenn das Trefflichste verblüht! bald wird es sich verjüngen! Trauert nicht, wenn eures Herzens Melodie verstummt! bald findet eine Hand sich wieder, es zu stimmen!

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Erster Band. Zweites Buch. Hyperion an Bellarmin

Nur wer der Liebe heil'gen Schmerz genossen, Dem ward ein höhres Leben aufgeschlossen.

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Mein Traum Jetzt fallen mir die Augen zu, in meinen Träumen bist nur du. Lass mich in deine Seele schauen, mit dir möcht ich den Tempel bauen. Du gibst mir alles, was ich brauch, nicht nur dafür liebe ich dich auch. Du lässt mich deine Wärme spüren, ich möcht dich jetzt so gern berühren. Nicht nur im Traum allein, wirst du bei mir sein.

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Danke Es ist passiert, es ist geschehen, du hast es gemacht und du hast es geschafft. Ich wollte dir es schon lange sagen, doch das plagen, wagte ich es mir dir nicht zu sagen. Auf eine Art habe ich es dir gesagt, aber du hattest es einfach gewagt. Ich meinte es von Herzen, all die Schmerzen hattest du genommen die ich bekommen hatte. Du hattest mir geholfen, du nahmst all meine Lasten auf dich und doch strahltest du Freude auf mich. Ich konnte es nicht verstehen, aber es schien mir, als wärst du glücklich, doch dies weiß ich nicht. Ich will es dir in diesem Gedicht sagen, es soll alles überragen. Ich stehe dir in meiner Schuld, Ich danke dir für die Geduld. Ich möchte dir auch noch sagen; das du für mich sehr wertvoll bist und dass du mich ja nicht vergisst. Ich hoffe, dass du mir auch so vertraust wie ich dir, dann wird es für mich immer leben, das Leben, das für mich unendlich ist: nämlich die Freundschaft. Ich wollte dir einfach mal danke sagen; Danke für die Freundschaft, die du mir gibst. Danke für die Hilfe ,die du mir gibst. Danke für alles!!! Du bist ein wertvoller Mensch, den ich mag. Der Mensch, der sich ab und zu irrt, aber irren ist menschlich, das tun die besten Menschen auch.

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Barbara Allen Es war im Herbst, im bunten Herbst, Wenn die rotgelben Blätter fallen, Da wurde John Graham vor Liebe krank, Vor Liebe zu Barbara Allen. Seine Läufer liefen hinab in die Stadt Und suchten, bis sie gefunden: “Ach unser Herr ist krank nach dir, Komm Lady, und mach' ihn gesunden.” Die Lady schritt zum Schloß hinan, Schritt über die marmornen Stufen, Sie trat ans Bett, sie sah ihn an: “John Graham, du ließest mich rufen.” “Ich ließ dich rufen, ich bin im Herbst Und die rotgelben Blätter fallen, Hast du kein letztes Wort für mich? Ich sterbe, Barbara Allen.” “John Graham, ich hab' ein letztes Wort, Du warst mein All und Eines; Du teiltest Pfänder und Bänder aus, Mir aber gönntest du keines. John Graham, und ob du mich lieben magst, Ich weiß, ich hatte dich lieber, Ich sah nach dir, du lachtest mich an Und gingest lachend vorüber. Wir haben gewechselt, ich und du, Die Sprossen der Liebesleiter, Du bist nun unten, du hast es gewollt Ich aber bin oben und heiter.” Sie ging zurück. Eine Meil' oder zwei, Da hörte sie Glocken schallen; Sie sprach: Die Glocken klingen für ihn, Für ihn und für Barbara Allen. “Liebe Mutter mach ein Bett für mich, Unter Weiden und Eschen geborgen; John Graham ist heute gestorben um mich Und ich sterbe um ihn morgen.”

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An allen meinen Leiden ist nur die Liebe schuld.

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Istliebendenn Frevel?

Schiller, Kabale und Liebe, entstanden 1782/83, Erstdruck 1784. 5. Akt, 1. Szene, Luise

Man liebt noch den Ort der Liebe, wenn man gegen die Person keine mehr hat.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Februar 1793

Wer im Schoß seines Geistes völlige Stille trägt, der kann dahinein mit einem Empfinden intensivster Liebe alle aufnehmen und mit Wärme umhegen. So kann er mit ihnen ein Herz und eine Seele werden.

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In der Kathedrale unserer Herzen wird immer ein Licht für dich brennen.

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Der Tod hat nur einen Meister, die Liebe!

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