Religion Sprüche

Sprüche über Religion

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Jede herrschende Religion war einst Ketzerei.

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Nur die mißverstandene Religion kann uns von dem Schönen entfernen, und es ist ein Beweis für die wahre, für die richtig verstandene wahre Religion, wenn sie uns überall auf das Schöne zurückbringt.

Lessing, Wie die Alten den Tod gebildet, 1769

Zwischen der zur Kirche verhärteten Religion und zwischen dem Staate gibt es so wenig irgendein gesundes Verhältnis, als zwei Füße in einem Schuh stecken.

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900

Die Religionen sind der Ausdruck des ewigen und unzerstörbaren metaphysischen Bedürfnisses der Menschennatur.

Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen, 1905 (posthum). 2. Die Religion

Die Religion ist eine der herrlichsten und verständlichsten Offenbarungen der Gottheit.

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Sie ist Volksgut, so wie Staatsgut; an der Wahrheit der Religionen zu zweifeln, heißt nur einen persönlichen Irrtum hegen; sie bekämpfen, heißt einen Frevel an des Staates Wohlfahrt begehen.

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Das ABC des Wissens muss Verständnis für das Nächste, das ABC der Religion Pflichtgefühl für das Nächste sein.

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In der behaglichen Gewißheit, mit der ich die Religion der anderen als Dummheit bezeichne, kommt bei mir der Argwohn auf, daß meine ebenso eine ist.

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Um des Weltgeistes Leben in sich aufzunehmen und um Religion zu haben, muß der Mensch erst die Menschheit gefunden haben, und er findet sie nur in Liebe und durch Liebe.

Schleiermacher, Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern, 1799. Zweite Rede

Religion und Theologie Sind grundverschiedene Dinge, Eine künstliche Leiter zum Himmel die, Jene die angeborne Schwinge.

Geibel, E., Gedichte. Spätherbstblätter. Sprüche, 23.

Jesus brachte das Licht zur Erde. Seine Jünger machten daraus die Flamme.

Vacano, Die Gottes-Mörder. Roman, 1871

Eine Religion, die nicht von der Regierung beschützt wird, entwickelt gewöhnlich mehr Energie und höhere Lebenskraft als eine, die von ihr beschützt wird.

Buckle, Geschichte der Zivilisation in England (History of Civilization in England), 2 Bde., 1857-61

Keine Religion als die christliche hat gelehrt, daß der Mensch als Sünder geboren wird.

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Die Religion bedarf keines äußeren Schutzes von Seiten des Staates. Sie steht in ihrer Heiligkeit hoch erhaben über allem irdischen Tun und Treiben. Der Schmutz der Erde kann die himmlische Reinheit ihres Wesens weder erreichen, noch trüben.

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Unser Verhältniß ist – wenn Du diesen Ausdruck verstehen kannst – wie die geoffenbahrte Religion, auf den Glauben gestützt. Die Resultate langer Prüfungen, langsamer Fortschritte des menschlichen Geistes sind bei dieser auf eine mystische Weise avanciert, weil die Vernunft zu langsam dahin gelangt seyn würde.

Schiller, F., Briefe. An Gottfried Körner, 8. August 1787

Der religiöse Sinn stirbt gewöhnlich an indirekter Schwäche.

Schleiermacher, Über die gute Lebensart, 1798 (Fragment)

Die Reformation vertauschte eigentlich nur eine Autorität mit der anderen: die Tradition mit der Bibel.

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900

Alles wird gut für den Menschen, wenn er sein Leben von der Arbeit und seine Größe von der Religion herleitet.

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Selbst wenn es keinen Gott gäbe, die Religion wäre dennoch heilig und göttlich.

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Wer dem Volke die Religion nehmen will, ist entweder ein Bösewicht oder ein Narr.

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Es ist mein Wunsch zu sterben, wie es einem Priester ziemt, ohne Geld und ohne Schulden.

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