Religion Sprüche – nachdenklich

171 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Religion nachdenklich

Wer nicht sucht, wird bald nicht mehr gesucht.

Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, 1803-1817. Februar 1803

Am wenigsten stützt Religion und Sittlichkeit auf Gründe; eben die Menge der Pfeiler verfinstert und verengt die Kirchen.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Neuntes Kapitel. Über den Kinderglauben. § 74

Wer da schreit: »Dem Volke muß die Religion erhalten bleiben«, lügt; gemeint ist: »Das Volk muß der Religion erhalten bleiben«.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Was soll mit den Zehn Geboten geschehen?In: Die Literarische Welt, 14.06.1929, Nr. 24 (Ignaz Wrobel)

Die Religion eine Sonntags-Affaire.

Lichtenberg, Sudelbuch L, 1796-1799. [L 368]

Ein Herrscher kann gar nicht genug Verachtung für die frivolen Streitigkeiten der Priester beweisen, und er kann nicht genug Aufmerksamkeit darauf verwenden, daß der Aberglaube und der religiöse Wahnsinn, den er in seinem Gefolge hat, sorgfältig vertilgt werden.

Friedrich II., Der Anti-Machiavel oder Widerlegung des Fürsten von Machiavelli (L'Antimachiavel ou Réfutation du Prince de Machiavel), 1740

"Rette deine Seele!" Des Katholiken charakteristisches Zeichen soll sein, daß er die Religion lebt. Nicht, daß er von ihr redet.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Religion ist ein Grundpfeiler in dem Bau eines Staates. Wenn sie jedoch zur Politik wird, ist sie die größte Feindin des Fortschritts und Gedeihens einer Nation.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Der weise und mutige Turenne hat die Religion geachtet – und unzählige, völlig unbedeutende Leute halten sich für genial und stark, weil sie sie mißachten.

Internet

Wer seine Religion lobt, der hat keine.

Baer-Oberdorf, Wetterleuchten. Aphorismen, 1909

Keine Religion,… die sich auf Furcht gründet, wird unter uns geachtet.

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 2. Buch, 1. Kapitel

Wenn die Religion im Lande wankt, so wankt sie nicht allein.

Schiller, Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung, 1788

Man nennt nicht einen Menschen verrückt, der glaubt, den lieben Gott zu essen, sondern denjenigen, der sich für Jesus Christus ausgibt.

Internet

Religion und Heuchelei sind Zwillingsschwestern, und beide sehen sich so ähnlich, daß sie zuweilen nicht voneinander zu unterscheiden sind.

Heine, Die romantische Schule, 1836. Zweites Buch

Ein religiöser Mensch denkt nur an sich.

Nietzsche, Der Antichrist, 1888 (Erstdruck 1894)

In früheren Jahrhunderten war die Religion ein Wald, hinter welchem Heere halten und sich decken konnten. Aber nach so vielen Fällungen ist sie nur noch ein Buschwerk, hinter welchem gelegentlich Gauner sich verstecken.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 15. Über Religion

Religion ist für mich wie ein Ordner: Man kann ihn zuklappen und vergessen; doch, wenn man Hilfe braucht, kann man ihn öffnen und nachschlagen.

Internet

Religion ist für mich ein Haus mit sehr vielen Bausteinen, das nie vollendet wird.

Internet

Der Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier.

Burke, Betrachtungen über die Französische Revolution (Reflections on the Revolution in France, And on the Proceedings in Certain Societies in London Relative to that Event), 1790

Religion ist für mich wie ein Buch mit vielen Bildern. Ich verstehe es nur, wenn ich darüber nachdenke.

Internet

Bete an, was du verbrannt hast - verbrenne, was du angebetet hast.

Internet

Religion ist für mich wie die Melodie eines Liedes.

Internet