Schicksal Sprüche – leben
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In dem Geschick begegnen wir dem verkörperten Charakter.
Mit falschem Einsatz lässt sich das Schicksal auf die Dauer nicht betrügen.
Dunkel und verhüllt sind die Endzwecke des Schicksals und doch befördern wir täglich durch unser Tun und Denken – wenn auch scheinbar das Gegenteil – den geheimen Gang desselben.
Was die Schickung schickt, ertrage.
Als großes Los im Leben mir Ein seltsam Ding erscheint: Wenn über das man lächeln kann, Was einst man hat beweint.
Es ist die peinlichste Verzweiflung, zu fühlen, daß wir unser Schicksal verdienen.
Das Schicksal ist erfinderischer als der Mensch.
Mehr noch als der Reiche, der sein Gold in eisernen Truhen verwahrt hat, musst du vor dem Räuber Schicksal zittern, der du deine Schätze in Menschenherzen angelegt hast.
Bisweilen macht sich das Schicksal über einen armen Teufel lustig – und läßt ihn im Greisenalter reich werden.
Bisweilen kommt, nachdem das Schlimmste überstanden ist – noch Schlimmeres.
Man müßte bürgen können für sein Schicksal, um zu verantworten, was man tun wird.
Der Mensch hält sein Schicksal für etwas Fremdes, weil ihm das innere Band verborgen ist. Aber die Seele enthält jedes Ereignis, das sie erleben wird, denn das Ereignis ist nur der Gedanke, der sich nach außen projiziert, und das, worum wir zu uns selbst beten, wird uns immer gewährt.
Das Schicksal stößt uns auf den rechten Weg; aber oft so derb, dass wir das Wiederaufstehen vergessen.
Ich sah einmal ein Kind die Hand ausstrecken, um das Mondlicht zu haschen; aber das Licht ging ruhig weiter seine Bahn. So stehn wir da, und ringen, das wandelnde Schicksal anzuhalten.
Memento Kannst dem Schicksal widerstehen, Aber manchmal gibt es Schläge; Will's nicht aus dem Wege gehen, Ei, so geh' du aus dem Wege!
Auf jedes Menschen Angesicht Liegt leise dämmernd ausgebreitet Ein sanfter Abglanz von dem Licht Des Sternes, das sein Schicksal leitet.
Das Schicksal zerstreut, der Mensch muss sammeln.
Widersacher, Weiber, Schulden, Ach! kein Ritter wird sie los.
Fürwahr! des Schicksals Wetter rafft auch Helden hin.
Vor des Schicksals Zwanggebot ist kein Entfliehn.
Nur wer sich gegen sein Schicksal stellt, kann Angst haben.