Schicksal Sprüche – zeit

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Willst du mit den Kinderhänden In des Schicksals Speichen greifen? Seines Donnerwagens Lauf Hält kein sterblich Wesen auf.

Grillparzer, Die Ahnfrau, 1817

Verderben, gehe deinen Gang!

Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, 1782. 5. Akt, 1. Auftritt, Fiesco

Schicksal ist auch nur ein Wort ohne x in der Mitte.

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Das Schicksal besteht aus zwei Komponenten: dem objektiven Ereignis und der Art des Betroffenen, damit umzugehen.

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Wie seltsam uns ein tiefes Schicksaal leitet Und, ach ich fühls, im Stillen werden wir Zu neuen Szenen vorbereitet.

Goethe, J. W., Briefe. An Johann Kaspar Lavater, 30. August 1776. Originaltext

So ist Schicksal ein Name für Tatbestände, die noch nicht durch das Feuer des Gedankens gegangen, und für Ursachen, die noch nicht erkannt sind.

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Dem beschiedenen Geschick kann niemand entfliehen, selbst ein Gott nicht.

Herodot, Historien. 1. Buch: Klio. Ausspruch der Pythia

Man muß es mit dem Schicksal halten wie mit dem Befinden des Körpers: Es genießen, wenn es gut ist, sich gedulden, wenn es schlecht ist, und nur in der äußersten Not starke Heilmittel anwenden.

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Das Schicksal spielt mit denen, die Schicksal spielen wollen.

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Die Zeit ist schnell, noch schneller ist das Schicksal; Wer feig des einen Tages Glück versäumt, Er holt's nicht ein, und wenn ihn Blitze trügen!

Körner, Zriny. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen, entstanden 1812, Erstdruck 1814. 2. Aufzug, 2. Auftritt, Zriny

Es hilft kein warnen, wenn Gott das Regiment verändern will.

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Was Schicksal auflegt, muß der Mensch ertragen, Es hilft nicht, gegen Wind und Flut sich schlagen.

Shakespeare, König Heinrich VI. (King Henry VI), Erstdruck 1598. 4. Aufzug, 3. Szene, König Eduard. Übersetzt von August Wilhelm Schlegel

Das Schicksal hat keine Moral.

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Erflehe nichts: Aus vorbestimmtem Los vermag kein Sterblicher sich zu befreien.

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Ertrage und mißbillige nicht, was nicht zu ändern ist.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr

Das Schicksal nennt keine Gründe.

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Schicksal ist der Wille von außen, Wille ist das Schicksal von innen. Weltwille ist die Ordnung der Natur.

Spengler, Urfragen. Fragmente aus dem Nachlaß, unter Mitwirkung von Manfred Schröter hg. von Anton Mirko Koktanek, C. H. Beck 1965

Glas zerschellt in tausend Scherben, Doch das Eisen wird zu Stahl, Wenn darauf herniederfallen Hammerstreiche ohne Zahl. Auch das Schicksal ist ein Hammer Und sein Schlag ist wuchtig schwer, Macht zu hartem Stahl das Eisen, Doch das Glas zerschmettert er.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Eines Menschen Schicksal ist eines Menschen Schicksal und das Leben ist nur eine Illusion.

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Uns ist beschieden dies und das: der eine sitzt trocken, der andere naß.

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Alles ist nach seiner Art: an ihr wirst du nichts ändern.

Wagner, Der Ring des Nibelungen, entstanden 1848-74, Uraufführung des vollständigen vierteiligen Opernzyklus 1876